EODH Book 15 . PFINGSTLERTUM – 100 JAHRE

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TAUFE MIT DEM HEILIGEN GEIST NACH DEM

 ALTEN TESTAMENT

 

Um die große Bedeutung des Themas hervorzuheben, soll zur Einleitung folgender Abschnitt aus Kap. 8, Pg. 212 zitiert werden:

W

as man unter dem Botschafter Bruder Branham und unter dem Botschafter Jesus empfing, war derselbe Artikel (Gegenstand, Sache)  des Alten Testamentes; man hat denselben Artikel wie 1906 empfangen, denn Bruder Branham war nicht mit der Ausgießung des Heiligen Geistes gekommen, obgleich er wie Jesus den Artikel von Pfingsten hatte. Unter dem Dienst von Bruder Branham kam keine Ausgießung des Heiligen Geistes wie am Tage zu Pfingsten. Das ist der Grund, warum er die Menschen beständig nach Pfingsten zurückgerufen hat, denn er wußte, daß es nicht unter seinem Dienst kam (vielleicht besser: kommen würde). Dies stellt ihn gleich mit dem Dienst von Johannes dem Täufer, der sagte:

Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich auch nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

Das war Christus. Er Selbst, Offenbarung 10:1. Die Worte des Herrn müssen zusammenwirken.

Deshalb frage ich die Nachfolger von Mal. 4, die beanspruchen, den Artikel von Pfingsten zu haben: „Wo hast du ihn bekommen?“ Und wann hast du ihn bekommen? Das mußt du mir (einmal) beweisen. Im Jahr 1906 ist es auf keinen Fall gekommen. Es ist nicht mit A.A. Allen, Jack Coe oder mit Aimee oder Kathryn Kuhlman gekommen; es kam nie mit all diesen Erweckungspredigern, und ich möchte euch beweisen, daß die Ausgießung auch nie unter Bruder Branham gekommen ist. Und du beanspruchst, fertig gepackt, versiegelt und bereit für die Entrückung zu sein, also den Artikel von Pfingsten zu haben. Wo hast du ihn bekommen und wann hast du ihn bekommen? Und warum hat der Prophet gepredigt, daß du das Token empfangen mußt oder umkommen wirst? Weil er sehr wohl wußte, daß der Artikel, den du unter seiner Botschaft empfangen hast, derselbe Artikel des Alten Testamentes war, derselbe wie von Matthäus 10, derselbe Artikel wie der von 1906. Die Nachfolger dieser Botschaft befinden sich in einem schrecklich trügerischen Zustand, was die Taufe des Heiligen Geistes betrifft. Sie sitzen da und warten darauf, mit dem Artikel von 1906 in die Entrückung zu gehen.

Bruder Branham erkannte diesen Artikel. Er erlaubte ihnen, mit diesem Artikel zu arbeiten. Br. Branham verteilte diesen Artikel an die Leute. Bruder Branham sagte ihnen, daß sie es hätten, aber dann predigte er die unwiderrufliche Botschaft und zeigte, daß du den Artikel von Pfingsten empfangen mußt, oder verloren bist. Das erste Kapitel von Buch 14 weist nach, daß Br. Branham die Menschen nach Pfingsten zurückgerufen hat.

Im Jahr 1962 war die Erweckung vorüber. Als sie vorüber war, zog Gott wegen der Sünde der Leute Seinen Geist zurück. Wer aufrichtig war, empfing weiterhin diesen Geist, und er (Br. Branham) wußte das. Nun begann Br. Branham, gegen diesen Artikel von 1906 scharf vorzugehen, um zu zeigen, daß es nicht die echte Taufe des Heiligen Geistes war. Das hat ihn 1965 veranlaßt, diese Aussage zu machen:

Zitat WMB: 162 ...Die Kornrade, viele von euch denken: „Ich habe die Taufe des Heiligen Geistes; ich gehe in den Himmel.“ Das bedeutet keineswegs, daß du in den Himmel gehst. Nein, mein Herr. Du kannst die Taufe des Heiligen Geistes jede Stunde deines Lebens haben und doch verloren sein und zur Hölle gehen. Die Bibel sagt so. Seht? Es ist genau richtig. (Führerschaft 65-1207)

Er ging scharf gegen diesen Artikel vor, weil er wußte, daß er nach der Frühregen-Erweckung auslaufen würde. Der Artikel hatte seine Zeit während der Erweckungsfeuer. Er brannte aus. Deshalb ging er nun dagegen vor. Seht einmal, was er in Reife des vollkommenen Mannesalters sagte:

 

LIEBE GOTTES, HEILIGGEIST-TAUFE VERSIEGELT TUGENDEN, LEBENDIGES TABERNAKEL

 

Zitat WMB: 48 Dann sagt Petrus hier zuerst (sieben Dinge) Glaube, Tugendkraft..., Erkenntnis, Selbstbeherrschung, Geduld, Gottseligkeit, Brüderliche Liebe und dann die Liebe Gottes, der Heilige Geist. Christus in der Person des Heiligen Geistes kommt auf euch in der wahren Taufe des Heiligen Geistes, und in euch werden all diese Tugenden versiegelt, dann lebt Gott in einem Tabernakel, genannt der Tempel, das lebendige Tabernakel des lebendigen Gottes Wohnstätte (62-1014).

 

Die Übersetzung folgt nun der Darlegung aus Buch 15 ab Seite 187

 

<Es erschien ihm aber der Engel des Herrn und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.

Und als Zacharas ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.

Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Gebet ist erhört; und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.

Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.

Denn er wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch in Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.

Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem Herrn, bekehren.

Und er wird vor ihm hergehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein bereitet Volk.> Luk. 1:11-17

 

<Aber am letzten Tag des Festes, der am herrlichsten war, trat Jesus auf, rief und sprach: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!

Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen.

Das sagte er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der heilige Geist war noch nicht da, denn Jesus war noch nicht verklärt.> Joh.7:37-39

 

TAUFE – EINTAUCHEN IN DEN GEIST

 

H

ier sagt die Schrift, daß der Heilige Geist noch nicht gegeben war, und bei Lukas heißt es, daß Johannes d.T. von Mutterleibe an mit Heiligem Geist erfüllt war. Hier könnt ihr das Bild erkennen, das wir mit all diesen Botschaften gezeichnet haben.

Ich würde dies Thema gern betiteln mit: Pfingstlertum – 100 Jahre . Taufe mit dem Heiligen Geist nach dem Alten Testament.“

Nun, das Wort „Taufe“ konnte ich in der Konkordanz des AT nicht finden. Das Wort ist niemals gebraucht worden, um die Füllung oder die Salbung des Heiligen Geistes zu beschreiben. Das Wort „Taufe“ bedeutet „eintauchen“ oder „untertauchen“ wie ins Wasser. Das ist dasselbe Wort, das nun gebraucht wird für die „Taufe im Wasser“ und die „Taufe im Geist“.

Tauft man jemanden im Wasser, heißt das nicht, ihn zu besprengen oder zu begießen, denn das Wort bedeutet „Eintauchen“ oder „Untertauchen“.

Mt. 3:16 <Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser...>

Mk. 1:9-10 <...daß Jesus aus Galiläa von Nazareth kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan. Und alsbald stieg er auch dem Wasser und sah, daß sich der Himmel auftat, und den Geist gleichwie eine Taube herabkommen auf ihn.>

Es war ein Fluß erforderlich. Wäre es Besprengen gewesen, dann hätte er am Ufer gestanden, und Johannes hätte ihn sehr formal und zeremoniell besprengt. Aber er erlaubte Ihm, in den matschigen Jordan hinabzusteigen, und dann tauchte er den Herrn ins Wasser und hob Ihn wieder hoch. Das war die Waschung des Opferlamms. Das war die Wassertaufe. Das ist nun auch dasselbe Wort für die Taufe mit dem Heiligen Geist; und darum bedeutet es, daß ihr „eingetaucht“ oder „untergetaucht“ werdet in den Geist Gottes [vgl. Mt. 3:11; Joh. 1:33; ApG. 1:5: 11:16 und 1. Kor. 12:13].

Um den Titel zu erklären - das ist der Grund, weshalb ich heute morgen über die Taufe des Heiligen Geistes nach dem AT sprechen möchte. Ich werde dabei bleiben, dasselbe Wort „Taufe“ zu verwenden, weil „Taufe“ dargestellt wird als „Salbung“ und „gefüllt mit dem Heiligen Geist“. Johannes d.T. wurde mit Heiligem Geist erfüllt. Mit anderen Worten, er wurde „eingetaucht“ in den Heiligen Geist. Er wurde „untergetaucht in den Geist Gottes von seiner Mutter Leibe an.“

Das ist eine seltsame Sache, daß ein Mann den Heiligen Geist im Leib seiner Mutter empfangen kann! Auch wenn du nach deinem Tode im Grab liegst, und diese Ausgießung ist nicht gekommen, während du noch lebtest, dann kommt sie zu dir ins Grab. Darum ist dein Glaube nicht vergeblich. Wenn Johannes d.T. es im Leib seiner Mutter bekam, dann bekommst du es im Leib der Erde. Es wird zu dir kommen.

Die Taufe des Heiligen Geistes bedeutet nur, daß du eingetaucht bist in den Geist Gottes. Es gibt nun verschiedene Grade, in den Geist Gottes eingetaucht zu werden. Die höchste Form des Eintauchens, die ein Mensch je hatte, war (hatte, erlebte) unser Herr Jesus.

Joh. 3:34 <...Gott gibt ihm den Geist nicht nach dem Maß.> [In der engl. Vorlage heißt es: God giveth not the Spirit by measure unto him. Bei Luther fehlt „unto him“, also „an ihn“ oder schlicht „ihm“ völlig. Darum wurde hier „ihm“ beigefügt.]

 

Du und ich, wir empfangen den Geist nach dem Maß, aber Er empfing nicht nach dem Maß. Auf Ihm ruhte die Fülle der Gottheit leibhaftig.

Kol. 2:9 <Denn in ihm wohnte die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.>

Wir wollen nun dies kleine Thema im AT in Ruhe untersuchen. Dort gab es eine Taufe des Heiligen Geistes [auch abgekürzt mit HG] unter der Bezeichnung „Gefüllt mit dem HG“ und „Gesalbt mit dem HG“. Diese beiden Wendungen werden auch im NT gebraucht; aber das Wort „Taufe“ wurde hinzugefügt, siehe:

ApG. 10:37-38 <...nach der Taufe, die Johannes predigte;

Wie Gott diesen Jesus von Nazareth gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und Kraft; der umhergezogen ist und hat wohlgetan und gesund gemacht alle, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm.>

ApG. 2:4 <Und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an zu predigen mit andern Zungen, nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen.>

Das Wort „Taufe“ steht für die Füllung des Heiligen Geistes, und das Wort „Salbung“ steht auch für die „Taufe des Heiligen Geistes“.

 

Da wir uns mit dem Thema Pfingstlertum – 100 Jahre beschäftigen, untersuchen wir auch dessen Ansprüche. Sie beanspruchen empfangen zu haben, was die 120 am Tage zu Pfingsten empfingen, den originalen Artikel, die Taufe des HG, die wir in der „Brautsprache“ The Token oder auch „die Fülle“ oder „die Ausgießung des HG“ nennen. 1906 erhebt Anspruch auf diesen Artikel, denn sie sagen, sie hätten empfangen, was man am Tage zu Pfingsten empfing. Dieser Anspruch hat sich zwar in 100 Jahren nicht gewandelt, aber sie haben eben nicht die Früchte hervorgebracht, mit denen sie ihren Anspruch rechtfertigen könnten. Wir haben das in mehreren (vorangegangenen) Botschaften nachgewiesen.

...Wir stellen aber fest, daß es eine Ausgießung des Geistes war; daß es vom Herrn kam und daß es die Wiedererstattung der Gaben für die Gemeinde war. All diese Dinge sind vom Propheten Bruder Branham bestätigt worden. Aber wir bestreiten, daß es der originale Artikel von Pfingsten war, denn gemäß der Schrift war es für die Gläubigen von 1906 unmöglich, dies zu bekommen, obwohl sie auserwählt und Gottes Kinder waren. Viele waren Gottes Diener, die einen echten Artikel bekamen. Aber es ist nicht die Rückkehr von Pfingsten gewesen. Das findet seine Bestätigung im GZA-Buch Seite 362-365.

 

FINDEN WIR DIE 1906 TAUFE IM ALTEN TESTAMENT ?

 

I

ch möchte gern die Zweifel beseitigen, die sich vielleicht über die vorangegangenen Botschaften gelegt haben. Ich möchte den Artikel von 1906 im AT identifizieren und für alle, die übers Internet zugeschaltet sind, später die Bänder hören oder das Buch lesen werden, den nötigen Nachweis führen. Ich betone, daß die Beweise, die wir haben, unumstößlich sind, und daß sie nur von Ungläubigen oder Scheingläubigen geleugnet werden können. Man kann diese Wahrheiten aus der Schrift eigentlich nur dann verleugnen, wenn man etwas Großes aus sich selbst gemacht oder eine Organisation aufgebaut hat und vom Geld der Leute lebt.

Der Artikel von 1906 kann im Alten Testament ausgemacht und identifiziert werden. Ihr werdet sehen, wie vollkommen das ist. Mit anderen Worten, ich behaupte, daß die Ausgießung von 1906 derselbe Artikel war, der unter denselben Bedingungen auch unter den Menschen des AT anzutreffen ist.

Wir hatten den Artikel von 1906 schon bei den Aposteln in Mt. 10 wiedererkannt. Die Sache ist für uns geklärt. Es ist ein Typ der Restoration (Wiedererstattung) der Gaben. Diesen Artikel hatten die Apostel, die 70 und noch ein paar andere empfangen, ohne daß ihre Natur dabei verändert wurde. Genau dasselbe geschah dann 1906. Es kam zu einer Ausgießung auf die Leute ohne veränderte Natur. Wenn man den Herrn Jesus Christus „annimmt“, verändert das nicht unsere Natur, Freunde. Aber dennoch nannte man es die „neue Geburt“ während der dunklen Zeitalter und während 100 Jahren Pfingstlertum. Bruder Branham gebrauchte dieselben Worte. Er nannte es die Erfahrung der Wiedergeburt, so wie er das, was sie damals hatten, die Taufe des HG nannte. Wir werden das nicht ändern.

Es war also ein Typ auf die Restoration der Gaben, was sie in Mt. 10 erlebten. Es waren die Gaben und es war die Salbung des HG. Ich werde es die „Taufe des HG ohne veränderte Natur“ nennen. Sie hatten dabei den Herrn Jesus Christus als Herrn und Erlöser angenommen, aber ihre Natur war unverändert. Judas war einer von ihnen, auch er nahm Jesus an, aber seine Natur wurde nie verändert. Um diesen Gedanken auszuweiten, auch der Papst nimmt Jesus Christus als Herrn und Erlöser an, doch seine Natur ist nicht verändert. Ebenso nehmen die Pfingstler seit 100 Jahren Jesus Christus als Herrn und Erlöser an, aber dies „Annehmen“ verändert nicht eure Natur. Ihr müßt wiedergeboren werden aus Wasser und Geist, dann habt ihr den richtigen Artikel.  Joh. 3:3-5 <Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?

Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.>

Um wieder auf die alttestamentliche Taufe des HG zu kommen, möchte ich wiederholen, daß sie auf Menschen ohne Veränderung ihrer Natur kam. Wir können das durchgehen von Genesis bis Johannes d.T. Ich werde genügend Beispiele aus dem AT für diese 1906 Ausgießung, Taufe des HG unter den beiden Bezeichnungen „Gesalbt“ und „Geisterfüllt“ vorlegen.

 

TAUFE DES HEILIGEN GEISTES OHNE VERÄNDERTE NATUR

 

D

ie AT-Taufe mit dem HG war identisch mit dem, was 1906 in der Asuzastraße geschah. Es kam über die Leute, ohne daß ihre Natur verändert war. Wir sind die Geschichte des Pfingstlertums durchgegangen und haben festgestellt, daß sie jede Art von Bosheit hervorgebracht haben. Dennoch hat es natürlich auch solche gegeben, die geradlinig gelebt haben, in einem gerechten Leben vor dem Herrn. Ich bin überzeugt, daß alle, die vor dem Herrn sauber gelebt haben und geheiligt waren, auch eingegangen sind mit dem Herrn. Viele davon werden Teil der Braut sein.

Die Taufe des HG im AT war beschränkt auf die Propheten, die Hohenpriester, die Priester Prophezeier, auf Könige und bestimmte auserwählte Heilige Gottes. Es war nicht für die allgemeine Versammlung. Mose wünschte sich einmal, daß ganz Israel prophezeien sollte. Denn Josua hatte von 70 Männern gehört, die in einem Zelt prophezeiten. Er wurde eifersüchtig und rannte zu Mose. Er sagte: „Da drüben prophezeien sie!“ Mose sagte dazu: „Ich wünschte, nicht nur diese würden prophezeien, sondern ganz Israel!“ (4. Mose 11:24-29) So fiel also der HG im AT auf einige, aber nicht auf die ganze Versammlung. Daß die ganze Versammlung es haben würde, war prophezeit worden von den Propheten:

Joel 2:28-29 (bzw. 3:1-2) <Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen auf alles Fleisch; und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen; auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen.>

Wir sehen also, die Versammlung sehnte sich danach, diesen Geist zu empfangen, den die Propheten und Priester hatten. Und wenn man ihn zu dieser Zeit als ein Priester empfangen wollte, so mußte man eine bestimmte Abstammung haben. Wie von Levi eben die Leviten kamen und von Aaron die Aaronitische Priesterschaft. Das war die Hohepriesterschaft. Da gab es noch andere Männer, die gesalbt waren, um kleinere Propheten zu sein. Männer und Frauen mußten eine Gabe bekommen, um prophezeien zu können. Seht ihr nun, wie klar das ist von Genesis bis Offenbarung? Nun könnt ihr das im AT verstehen.

Was hatten sie denn nun? Zu betonen ist, daß der Geist des Herrn sie gefüllt, sie gesalbt hat, was ich als „sie getauft“ bezeichne, damit sie Ämter ausüben und Gaben manifestieren konnten. Sie wurden gebraucht, um außerordentlich mächtige Gaben zu demonstrieren. Aber hört, Freunde, diese Taufe kam auf sie ohne veränderte Natur. Schaut einmal in den Hebräerbrief, da seht ihr, daß das Gesetz, dem sie folgten, sie nur bis zu einem bestimmten Maß der Heiligung bringen konnte, denn „sie hatten noch ein Gewissen der Sünde“, wie die Bibel sagt:

Hebr. 10:2 <Sonst hätte das Opfern aufgehört, wo die, die am Gottesdienst sind, kein Gewissen mehr hätten von den Sünden, wenn sie einmal gereinigt wären.>

Ein Gewissen von der Sünde. In anderen Worten, es hat nie die alte Natur verändert. Nun gehen wir einmal von Genesis bis Offenbarung durch und schauen uns die Manifestationen bestimmter Männer an, die diesen Artikel empfangen haben. Vergleicht es dann einmal mit den schon behandelten Geschichten von den mächtigen Männern, die unter dem Pfingstlertum auftraten, und achtet darauf, ob es nicht viele Übereinstimmungen gibt. Ich würde sagen, ja.

Die Taufe des HG kam also auf diese Leute aus dem AT, aber sie kam nicht auf die Versammlung. Allerdings kam sie auf Gerechte und Ungerechte. Genauso war es ja auch 1906, dort kam sie auch auf Gerechte und Ungerechte. Nur eben zur Erinnerung, da gab es einen Mann namens Kaiphas. Er wollte unbedingt bei seiner Kirche und bei seiner Theologie bleiben. Doch dann, Freunde, hat er prophezeit, daß ein Mann für die ganze Nation sterben würde. (Joh. 11:50; 18:14) Könnt ihr nun sehen, wie das funktioniert?

Da hat es einmal zwei Propheten zur gleichen Zeit gegeben. Einer von ihnen war ein junger Prophet, der andere ein alter Prophet (1. Kön. 13). Der alte belog den jungen und hat verursacht, daß der starb. Doch der Geist des Herrn war auf beiden von ihnen. Der junge Prophet hatte eine Vision gesehen, worin der Herr ihm gesagt hatte: „Betritt kein Haus, iß und trinke nichts, sonst wirst du sterben.“ Der alte Prophet betrog ihn und sagte: „Gott ist mir erschienen und hat gesagt, daß es in Ordnung ist, wenn du hereinkommst und ißt und trinkst.“ Als er mit Essen und Trinken fertig war, begann der alte Prophet zu prophezeien: „Weil du ungehorsam warst gegen das Wort des Herrn, soll dich ein Löwe auf dem Wege töten.“ Ungehorsam. Aber dies war ein Prophet, der gelogen hatte. Er war ein ungerechter Mensch, und der andere war ein gerechter Mensch, doch der Heilige Geist kam auf beide, auf den Gerechten und den Ungerechten. Der eine war ein Heuchler und Lügner, der andere war aufrichtig und wollte gehorchen. Da gibt es so viele Belegstellen, die wir durchgehen könnten. Ihr wärt dann morgen früh noch hier...

Ihre Natur war nicht verändert.

Johannes d. T. war von Mutter Leibe an mit HG erfüllt. Aber habt ihr euch einmal gefragt, wie viele Jahre es noch gedauert hat, bis die Erfahrung der Wiedergeburt (zum ersten Mal) gepredigt wurde? Mehr als 30 Jahre. Zu der Zeit hat es noch keine Lehre über die neue Geburt gegeben. Es war Jesus, der als erster die Erfahrung der Wiedergeburt gepredigt hat.

Joh. 3:7 <Ihr müsset von neuem geboren werden.>

Aber Johannes d.T. war erfüllt mit HG von seiner Mutter Leibe an. Unser Thema ist, daß man den HG ohne eine veränderte Natur empfangen kann. Doch Johannes d.T. war erfüllt mit HG von seiner Mutter Leibe an. Das ist derselbe Artikel, wie man ihn 1906 empfangen hat. Ohne veränderte Natur.

Die Pfingstler würden uns wahrscheinlich am liebsten dafür umbringen, wenn wir ihnen sagen, daß sie gar nicht wiedergeboren sind. Denn Bush, Clinton und Billy Graham ebenso wie all die anderen behaupten wiedergeboren zu sein. Also muß man ihre Sprache sprechen. Sie sind wiedergeboren. Ja, sie sind wiedergeboren. Was sie damit meinen, ist, daß sie Jesus Christus als Erretter und Herrn angenommen haben, und damit sind sie wiedergeboren.

Nun, Bruder Branham ist ihnen wegen der Vision entgegengekommen und hat ihre Sprache gesprochen. Allerdings hat er die schriftgemäße Antwort gegeben, wenn man ihn gefragt hat. Ich lehre vom Worte her über dieses Thema.

Zitat WMB: 1040-Q-317 317 Werden alle wiedergeborenen Gläubigen in die Entrückung gehen?

<Nein, nur der Überrest, nur der Überrest, nicht alle wiedergeborenen Gläubigen. Die Bibel sagt: „Und die übrigen Toten lebten nicht für tausend Jahre“, und dann wurden sie auferweckt und getrennt, die Schafe von den Böcken. Nicht alle Wiedergeborenen werden in die...gehen gemäß der Schrift.> (Fragen und Antworten 64-0823)

Wie kann es sein, daß ein wiedergeborener Gläubiger nicht in die Entrückung geht? Geliebte, das ist ein Ding der Unmöglichkeit, denn wenn du wiedergeboren bist aus dem unvergänglichen Samen (1. Petr. 1:23), kannst du die Entrückung nicht verpassen, denn vorher hatte er schon gesagt, daß du ewig bist, wie Gott ewig ist. Ebenso wenig, wie Gott verloren gehen kann, kann auch ein wiedergeborener Gläubiger nicht verloren gehen.

Zitat WMB: 121 Diese Dinge vergehen wieder; krank, ein kranker Mann, ein Mensch, der geheilt und dann doch stirbt. Aber ein Mensch, der aus dem Geiste Gottes geboren ist, hat Ewiges Leben. (GZA zu Pergamon 60-1207)

Zitat: Deshalb ist es ganz unmöglich, daß jemand gerettet wird ohne neue Geburt, denn Menschen werden aus dem Geist Gottes wiedergeboren und werden ein Teil von Gott. Ihre Existenz ist ewig wie Gott ewig ist. „Sie können nicht umkommen,“ sagte Jesus. „Niemand kann sie aus meiner Hand reißen. Sie sind vom göttlichen Vater, und es gibt keinen, der sie nehmen und trennen kann, sie sind ein Teil von Gott.“ (Leben 57-0602)

Gibt es da einen Widerspruch in der Botschaft? Nein, Brüder und Schwestern. Br. Branham sprach über die Taufe des HG und die Wiedergeburtserfahrung für das siebte GZA, aber sobald wir die biblische Sprache sprechen, reden wir über das, was wir nun behandeln. Ihr müßt wiedergeboren werden durch den unvergänglichen Samen, um den Artikel von Pfingsten zu bekommen. Darum geht es. Es sind zwei verschiedene Dinge.

 

Nun, ihr wißt sicher ganz genau, daß der Prophet dies gesagt hat:

Zitat WMB: 162 Die Wahl eures Benehmens, ihr könntet... Ihr könnt es jetzt nicht mischen. Ihr seid entweder für Gott oder gegen Gott. Und der äußere Ausdruck zeigt genau, was innen ist. Seht? Die Kornrade, viele von euch denken: „Ich habe die Taufe des Heiligen Geistes; ich gehe in den Himmel.“ Das bedeutet keineswegs, daß du in den Himmel gehst. Keineswegs. Du kannst die Taufe des Heiligen Geistes jede Stunde deines Lebens haben und doch verloren sein und zur Hölle gehen. Die Bibel sagt so. Seht? Es ist genau richtig. (Führerschaft 65-1207)

 

Was nun, Brüder und Schwestern? Wo wollt ihr das in die Bibel einordnen? Ihr werdet es hier beim Artikel des AT unterbringen müssen. Ihr könnt es nicht zu dem Artikel des NT machen, denn die Bibel sagt:

Epheser 4:30 <Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid bis auf den Tag der Erlösung. >

Vergleicht das einmal miteinander. Denn mit der Taufe des HG hier fürs AT konnte jemand verloren und zur Hölle gehen, siehe Judas. Doch wenn ihr diesen Artikel am Tage zu Pfingsten bekommt, seid ihr versiegelt auf den Tag eurer Erlösung. Also gibt es keinen Widerspruch in der Bibel. Dieser Prophet (WMB) sprach unter zwei verschiedenen Bündnissen (covenants), und man muß die Sprache des Bundes verstehen. Weil die Leute in der Botschaft „Bundessprache“ nicht verstehen, vermischen sie die Aussagen miteinander. Da sie die zwei Lehren miteinander vermengen, regen sie sich auf und kämpfen. Deshalb hat der eine diese Zitatenauswahl und sagt: „Hier, wir haben das, was sie am Tag zu Pfingsten gehabt haben.“ Und dann schaut man das dort an und sagt: „Nein, ihr habt es nicht. Der Heilige Geist ist noch gar nicht ausgegeben. Der HG ist nicht für dich. Es ist nicht für heute.“ Nein! Der Heilige Geist ist für jetzt. Ihr bringt die Dinge nur durcheinander. Ihr müßt sie unter dem zugehörigen Bund belassen. (Ich will jetzt nicht über die Bündnisse predigen und habe es hier sehr einfach dargestellt.)

 

DER HEILIGE GEIST WAR NOCH NICHT GEGEBEN

 

N

un, Johannes d.T. war erfüllt mit HG von seiner Mutter Leibe an. Und dann kam ein Mann namens Jesus, der Sohn des Menschen geoffenbart, und sagte:

Joh. 7:37-39 <Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an ihn glaubten, denn der Heilige Geist war noch nicht da...>

Nun, was heißt das? Ich sage, sie sprachen für zwei verschiedene Zeitalter. Auf der einen Seite war Johannes d.T. erfüllt mit HG von seiner Mutter Leibe an, und auf der anderen Seite sagt Jemand: „Der HG war noch nicht da!“ Nun könnte jemand aufspringen und sagen: „Dann bezweifelst du also, daß Johannes d.T. den HG von seiner Mutter Leibe an hat, Mr. Jesus.“ Und Er würde antworten: „Nein, ich bezweifle das nicht! Er hatte den HG von seiner Mutter Leibe an. Aber der Heilige Geist war noch nicht da!“ Das macht es sehr verwirrend.

Jesus hat solche Dinge niemals erklärt, Freunde. Er sagte nur, was Er sagen mußte, und ging weiter. Dann kamen seine Jünger drinnen im Haus zu Ihm. Und er sagte: „Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Königreiches zu verstehen, aber ihnen nur in Gleichnissen. Das sage ich dort draußen. Doch zu euch spreche ich klar und einfach.“ Er hatte gesagt: „Der Heilige Geist ist noch nicht da.“ Ihr mußtet nun herausfinden, worüber Er sprach. Er widersprach nicht dem AT. Sondern Er sprach von zwei verschiedenen Zeitaltern.

Man empfing die Taufe des HG unter Luther. Man empfing sie unter Wesley. Auch 1906 haben sie die Taufe des HG empfangen. Aber wir brauchen noch eine andere Ausgießung.

 

ALLES AUSSERHALB DES TOKEN / ZEICHEN / HEILIGEN GEISTES WIRD UMKOMMEN

 

Zitat WMB: 30-2 Alles außerhalb des Zeichens des Blutes (oder: Blutzeichens) kam um, jedermann. Und jeder außerhalb des Zeichens des Heiligen Geistes wird umkommen. (Das Zeichen 63-0901)

Ist das nicht so deutlich wie ein Pfeifton? Aber man muß es unter der richtigen Perspektive betrachten.

Ich möchte euch eben kurz an Menschen erinnern, die die Heiliggeist-Taufe hatten.

Zacharias: Lk. 1:67 <..Zacharias wurde erfüllt mit dem Heiligen Geist und prophezeite...>

Gut, das war vor der neuen Geburt. Das ist der Artikel des AT. Der Bund war noch nicht geändert.

Elisabeth: Lk. 1:41 <...und Elisabeth wurde erfüllt mit dem Heiligen Geist...> und sie prophezeite; ebenso prophezeite Maria.

Simeon: Lk. 2:25-35 Simeon wurde erfüllt mit Heiligem Geist und prophezeite über den Messias.

Anna: Lk. 2:36-38 Und dann gab es noch eine andere Frau, die dort prophezeite. Ihr Name war Anna. Sie wurde erfüllt mit dem Heiligen Geist.

Johannes d.T. : Brüder, diese Menschen waren erfüllt mit dem HG. Joh. d.T. übertraf sie alle. Denn er hatte es von seiner Mutter Leibe an. Dennoch war ihre Natur nicht verändert.

 

Ich habe nun bewiesen, daß es im AT für Mann und Frau eine Taufe des Heiligen Geistes gegeben hat, ohne wiedergeboren zu sein. Das war derselbe Artikel wie in der Asuzastraße 1906. Daher empfingen diese Menschen die Heiliggeisttaufe ohne veränderte Natur. Lange bevor Jesus die Erfahrung der Wiedergeburt predigte, nämlich mehr als 30 Jahre zuvor, wurden diese Menschen mit HG erfüllt.

Zacharias: Schaut einmal, Zacharias war mit HG erfüllt, aber er zweifelte an Gott. Wie kam das? Er zweifelte am Engel des Herrn und an dessen Botschaft, daß er vom Herrn mit Stummheit geschlagen werden mußte! An seiner Natur war etwas verkehrt. Beachtet, wie diese Taufe wirksam war. Johannes d.T. tat keine Wunder und hatte keine Zeichen.

Maria: Sie war erfüllt mit HG und ging mit ungefähr 50 Jahren hinauf nach Pfingsten und gehörte zu den 120, die diesen Pfingstartikel empfingen. Was ich sagen möchte, ist einfach, daß alle mit dem Artikel von 1906 nach Pfingsten kommen müssen; daß alle Nachfolger von Mal. 4, die zurzeit Prediger sind und durch den HG leben, den sie von ihrer Organisation und von 1906 herübergebracht haben, nach Pfingsten zurückgehen müssen. Sie müssen alle das Token empfangen oder umkommen. Das ist die Botschaft des Propheten. So gewiß, wie Maria nach Pfingsten gehen und einen neuen Artikel empfangen mußte, müssen auch du und ich nach Pfingsten gehen. Wenn sie, die doch die gesegnetste Frau der Welt war, Pfingsten erleben mußte, was bedeutet das dann für dich und mich? Dann müssen auch wir notwendigerweise Pfingsten erleben und denselben Artikel haben, um in die Entrückung gehen zu können. Das ist sonnenklar.

„Der Heilige Geist war noch nicht da“, aber Maria hatte ihn. Elisabeth hatte ihn; Johannes d.T. hatte ihn; Simeon hatte ihn; Anna hatte ihn; und die Heiligen des AT hatten ihn auch. ...Es ist dasselbe, was 1906 geschah... sie versuchten, den Artikel von Pfingsten zu bekommen, aber er war zu diesem Zeitpunkt noch nicht da. Gott hatte seine festgelegte Zeit dafür, und heute sind wir das Volk, das darauf vorbereitet wird, diesen Artikel zu empfangen. Denn er konnte nicht zur Zeit Luthers, Wesleys oder 1906 empfangen werden. Auch nicht unter Bruder Branham, sondern er wird uns zuteil. Also haben wir die Aussicht auf das, wonach sie sich damals gesehnt haben.

Sie waren erfüllt mit HG, wir räumen das ein, aber ihre Natur war nicht verändert. Deshalb tat A.. Allen, was er tat. Deshalb konnte Kathryn Kuhlman all das tun, was sie getan hat. Ebenso bei Aimee oder Parham. Das gilt für alle großen Diener Gottes, die wir besprochen haben. Sie haben ihre üble Natur offenbart, und das stellt sie den Männern des AT gleich.

Im Jahre 1906 haben sie die Taufe nach dem AT empfangen. Warum haben sie die Taufe des AT empfangen? Vielleicht denkst du: „Prediger, Jesus Christus starb für uns, damit wir denselben HG bekämen, der auf Ihm war.“ Ja, aber es gibt einen Plan, um diesen Heiligen Geist zu bekommen, und den findet man in Jesaja 28. Wir müssen das Wort Gottes haben.

Im Jahre 1906 ist das Wort nicht wiedererstattet worden. Das Wort ist nicht zu ihnen gekommen, denn der Botschafter war noch gar nicht da. Der Mann, der die Wiedererstattung des Wortes bringen sollte, hieß William Branham. Und weil er noch nicht da war, hatten sie eine Ausgießung, noch bevor das Wort kam. Weil die Ausgießung auf sie kam, fiel sie deshalb auf unveränderte Naturen. Sie hatten das Wort nicht. Sie waren Trinitarier. Und zwar alle von ihnen. Die „Einheitsleute“ („Oneness“) gab es erst ab 1913, und diese Offenbarung der Gottheit war auch noch falsch, denn der Mann, der das richtige Verständnis über die Gottheit gebracht hat, war William Branham.

Nun, Brüder, wißt ihr eigentlich, daß mehr als 95% der Botschaftsgläubigen die Einheit Gottes so glauben wie die Oneness-Organisation? Und wenn du mit ihnen über die wahre Offenbarung der Gottheit sprichst, würden sie dich am liebsten anklagen, daß du zwei Götter predigst. Wenn du ihnen nämlich sagst, daß Gott einen Sohn hatte und daß der Vater kam und in dem Sohn wohnte, können sie das nicht begreifen, denn sie glauben die Einheit Gottes gemäß der Einheitslehre von 1913. Sie sagen mit anderen Worten: Jesus, das Fleisch, ist Gott. Sie können die Sohnschaft nicht vom Vater trennen. Beinahe jeder Brief (Epistel) beginnt mit dem Gruß: „Friede von Gott, dem Vater, und von Seinem Sohn Jesus Christus.“

Galater 1:3 .<..Friede von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus...>

Titus 1:4 <Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott dem Vater und dem Herrn Jesus Christus, unsern Heiland>

2. Tim. 1:2 <...Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott dem Vater und Christo Jesu, unserm Herrn>

Das zeigt euch, daß die Apostel erkannt haben, daß Gott ein Gott ist, aber einen geliebten Sohn hat, in dem Er wohnt. Er sagte am Ufer des Jordan: „Dies ist mein geliebter Sohn, in dem es mir gefällt zu wohnen.“ (Nach der engl. Vorlage)

 

Sie haben nicht den Artikel von Pfingsten empfangen, weil das Wort noch nicht wiedererstattet war. Nein, die Siegel waren noch nicht geöffnet. Dies brachte das volle Wort in Existenz.

 

Zitat WMB: 100 Nun, beachtet, aber bei der Öffnung der Siegel, Offenbarung 10, muß das volle Wort wieder in die Manifestation geboren und vom Geist Gottes in der vollen Kraft bestätigt werden, wie Es war, als Es hier auf Erden war, manifestiert (oder geoffenbart) in derselben Weise, dieselben Dinge tuend, die Es tat, als Es hier auf der Erde war. Amen. (Der Same soll nicht mit der Spreu ernten 65-0218)

 

    DIE TAUFE DES AT UND DIE VON 1906 KANN EINEN MENSCHEN WIEDER VERLASSEN

 

O

bgleich die Menschen 1906 eine Ausgießung und die Taufe des HG empfingen sowie alle Arten von Gaben manifestierten, brachten sie auch ihre böse Natur zum Ausdruck, sobald sie aus dem Geist herauskamen. Ich spreche über das AT und typisiere es auf 1906. Wenn sie aus dem Geist herausgingen, verloren sie ihre Füllung, verloren sie ihre Salbung und die Taufe. Freunde, diesen Artikel des AT, genannt die Taufe des HG (Salbung oder Füllung), konnte man empfangen und verlieren. Und die Ausgießung von 1906 konnte man heute bekommen und morgen schon verlieren. Aber wenn ihr jemals den Artikel von Pfingsten empfangt, dann seid ihr versiegelt auf den Tag eurer Erlösung.

Wenn ein König in Israel gesalbt wurde, goß man als Symbol des Heiligen Geistes Öl auf ihn; so wurde er gesalbt. Es war die Aufgabe Samuels, den König Saul zu salben, und nachdem er das getan hatte, kam der Geist auf Saul. Von da an war er gesalbt, und Saul prophezeite die ganze Nacht, so daß man deshalb ein Sprichwort gemacht hat: „Ist denn Saul auch unter den Propheten?“ (1. Sam. 10:1-12) Das war die Salbung des Herrn, die üblicherweise die Propheten erhielten. „Ist Saul auch unter den Propheten?“ Brüder, er ist ein gesalbter König gewesen. Der Heilige Geist war auf ihm.

Aber schaut, was dann geschah. Ihr könnt diese Taufe von 1906 verlieren und euch schrecklich benehmen, z.B. versuchen, andere zu töten. Ihr könnt eifersüchtig werden und voll von Haß. Ihr könnt einen Speer gegen euren eigenen Sohn werfen. Ihr könntet mit einer ganzen Armee „einen David“ jagen, um ihn zu vernichten. Hört, was meine Bibel sagt: „ Als er sündigte, wich der Geist des Herrn von Saul und ein übler Geist beunruhigte ihn.“ (1. Samuel 15 und 16:14)

Könnt ihr diese Taufe 1906 verlieren, und kann ein böser Geist diese Taufe des HG ersetzen? Jedenfalls ist das mit vielen Menschen in der Pfingstbewegung geschehen. Als sie begannen eifersüchtig zu werden und andere zu hassen, als sie anfingen, dem Geld, der Popularität und den Frauen nachzujagen, zog sich der Heilige Geist von ihnen zurück, und ein böser Geist begann sie zu quälen, genau wie bei Saul. Das ist dieselbe Taufe, die Saul gehabt hat.

Saul hatte diese Taufe, und Gott machte ihn zu einem gewaltigen Kämpfer, so daß David anläßlich seines Todes auf ihn und Jonathan ein Lied gesungen hat. Es hieß darin: „Saul und Jonathan waren wunderbar in ihren Tagen. Sie waren schneller als Adler und stärker als Löwen – solche großartigen Kämpfer. Dazu hatte der Heilige Geist sie gemacht. Doch als dieser Goliath seine Drohungen ausstieß, da hat Saul gezittert. Er war in einem zurückgefallenen Zustand und zitterte.

1. Sam. 16:13-14 <Da nahm Samuel sein Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des Herrn geriet über David von dem Tage an und fürder. Samuel aber machte sich auf und ging gen Rama.

Der Geist aber des Herrn wich von Saul, und ein böser Geist vom Herrn machte ihn sehr unruhig.<

Mit diesem Geist des Herrn - durch die Taufe des Heiligen Geistes - war er zwar in der Lage, nicht nur Goliath zu töten, sondern auch einen Löwen und einen Bären - ja, aber seine Natur war unverändert. ...

TAUFE DES HEILIGEN GEISTES – BÖSE NATUR MANIFESTIERT

 

E

s ist klar geworden, Brüder, daß man die Taufe des HG, die man im AT hatte, an einem Tag empfangen und sie am nächsten Tag wegen Ungerechtigkeit und Sünde schon wieder verlieren konnte. Nun, Freunde, wir haben nicht die Zeit, alle Charaktere der Bibel hervorzuholen, geht einmal selbst von Genesis bis Offenbarung und schaut, wie diese Taufe wirksam ist. Ich werde jetzt ein paar herausgreifen.

 

Noah: Wir nehmen jetzt einmal den großen Noah. Jeder kennt bis heute die Geschichte von Noah. Er war ein Prophet und berechtigt zur Taufe des HG. Gott gab sie ihm und außerdem noch Offenbarung dazu. Dennoch war seine Natur nicht verändert, denn als die Dinge nach der Flut wieder gut liefen, baute er einen Weingarten und trank von seinem Wein, bis er betrunken war. Das war der große Noah.

„Weshalb sagst du sowas, Bruder Bruce?“ Ich sage das, weil ihr die Taufe des Heiligen Geistes haben könnt, aber immer dann, wenn ihr kalt werdet in einem Laodizäa-Zustand, wird sich die alte Natur wieder erheben. Sie wird sich wieder manifestieren, weil dieser Heilige Geist hier außen diese böse Natur bloß niederhält durch ein bestimmtes Gesetz und durch eure Aufrichtigkeit. Es ist wie bei einem bösen Bullen, dem ihr einen Strick um seinen Nacken legt und eine Kette durch die Nase zieht. Solange ihr damit diesen Bullen unter Kontrolle habt, geht es ganz gut, aber an dem Tag, wo ihr den Strick abnehmt, geht er auf und davon. Er wird euch zu Tode trampeln, wenn er die Chance bekommt. Das ist die böse Natur. Wenn ich sage „böse Natur“, dann meine ich genau das: auf eurer Innenseite befindet sich ein böser Bulle, der vom Heiligen Geist gebändigt wird. Aber wenn ihr dem Herrn erlaubt, den Bullen zu töten, werdet ihr Sieg auf Sieg haben.

Da gibt es nicht wenige, die der Wahrheit folgen und den Herrn lieben, die aber nicht tief genug in den Heiligen Geist eingedrungen sind, um eine Veränderung ihrer Natur zu erleben. Sie meinen es gut. Die Teenager meinen es gut, die jungen Mädchen meinen es gut, Erwachsene meinen es gut. Sie sind eine Freude, sie singen Specials; sie beten den Herrn unter Tränen an; es ist ein Segen! Aber dann versäumen sie das Gebet; sie hören auf vorwärts zu gehen und in den Geist einzudringen. Sie setzen als gegeben voraus, daß sie vielleicht schon wiedergeboren sind, und lassen nach. Sobald sie sich zurücklehnen, kommt die alte Natur wieder hervor. Es kommen schmutzige Gedanken hoch; sie beginnen fernzusehen; sie hören auf die falschen Ratgeber, lesen in den Magazinen; sehen die jungen Mädchen auf den Straßen und wollen sein wie sie. Das zeigt, daß ihre Natur nicht verändert wurde, obwohl sie liebenswürdige Kinder waren; sie waren auch liebenswürdige Männer und Frauen. Sie waren aufrichtig bei allem, was sie zum Ausdruck gebracht haben. Wenn sie ihre Hände erhoben, angebetet und gesungen haben, da waren sie gesalbt, Brüder, sie liebten den Herrn wirklich. Aber dann geschah es, daß sie kalt wurden in ihrem Geist, und sie ließen es zu, daß der Feind ihre Richtung änderte. Und bevor sie es merkten, dachten sie die falschen Gedanken, und der Heilige Geist verließ sie. Von der Zeit an, wo dich der Heilige Geist verläßt, schlägst du die Schlacht allein, doch allein kannst du die Schlacht unmöglich gewinnen.

Aber da ist nun eine Salbung auf dir, die Taufe des Heiligen Geistes. Sie kommt auf dich, um dir dabei zu helfen, dieses Leben zu leben und dich zu einer veränderten Natur zu führen. Aber es gibt Leute, die wollen den Preis nicht bezahlen. Sie hängen an dem, was sie von „Pfingsten“ und ihren Gemeinden mitgebracht haben. Sie kommen mit einer Salbung, der Heilige Geist führte sie zum Wort, sie erkannten auch den Dienst, aber dann geben sie sich zufrieden und wollen Geld verdienen. Und dann denken sie schon mal an zwei Frauen. Es geht ihnen zu gut. Sie haben keine Zeit mehr zu beten, sie möchten sogar Überstunden machen oder möchten zwei Geschäfte am Laufen haben, und dann kommen sie heraus aus dem Geist. Kurz danach verlieren sie sogar das Interesse am Wort. Schließlich stellen sie fest, daß sie gar keine veränderte Natur haben, aber sie bemerken es erst, wenn sie fallen. Manchmal sind sie dann entmutigt und gehen in die Welt zurück und sagen: „Wenn ich hier 20 Jahre gesessen habe, aber trotzdem nicht wiedergeboren wurde, dann kann ich vielleicht nicht von neuem geboren werden. Oder wer weiß, vielleicht ist der Prediger verkehrt. Oder das Wort, dem ich nachfolge, ist nicht die Wahrheit.“ Seht ihr, so zieht der Teufel die Menschen weg.

Jeder von uns ist gesalbt vom Heiligen Geist. Doch Freunde, seid lieber wachsam. Ihr könnt nämlich abhängig werden von der Salbung, die ihr in eurer Gemeinde hattet oder von dem, womit ihr im Hause Gottes aufgewachsen seid. Ihr nehmt es dann vielleicht als gegeben an und hört auf voranzudrängen (press the battle). Laß dich bloß nicht darauf ein! Du willst doch den ganzen Weg gehen, bis du sicher sein kannst, daß alles Weltliche von dir genommen und daß dein Herz beschnitten ist um all die Dinge der Welt. Du mußt diese Welt hassen, die Musik dieser Welt hassen, die Kleidung dieser Welt hassen, das Fernsehen dieser Welt hassen, den Sport dieser Welt hassen, - dann ist in deiner Seele etwas geschehen. Ja, du hast genug von dieser Welt; du willst hier heraus!

Noah hatte die Taufe des Heiligen Geistes, aber er betrank sich und lag unbekleidet in seinem Zelt.

 

Abraham: Jetzt schauen wir uns einmal Abraham an. Er hatte die Taufe des Heiligen Geistes. Er war der Vater Israels, auch Vater des Heiden, - durch Christus. Aber seht einmal, was dieser Mann getan hat. Eines Tages kam er zu einem König und sagte: „Das ist meine Schwester.“ Brüder (möge Abraham mir vergeben), weil Abraham Angst hatte um sein Leben, war er bereit, seine Frau zur Prostituierten zu machen, - darauf lief es hinaus. Der Mann sagte: „Das ist meine Schwester.“ Vorher sprach er mit seiner Frau: „Wenn sie dich fragen, dann sag einfach, du bist meine Schwester.“ Er war bereit, die nächste Nacht in seinem Schlafraum allein zu verbringen, und seiner Frau hätte er gestattet, beim König zu sein, um sein eigenes Leben zu retten. (Gen. 20) Und, meine Freunde, hätte Gott nicht Selbst eingegriffen, dann hätte Sarah sich prostituiert, aber Gott griff ein und sprach zum König Abimelech: „Du bist fast schon ein toter Mann, denn die Frau, die du hast, ist die Ehefrau meines Propheten.“ Er antwortete: „Herr, du kennst die Unschuld meines Herzens. Er hat mir gesagt, es wäre seine Schwester!“ Gott sagte: „Deshalb habe ich dich davor bewahrt, sie zu berühren.“ Gott schützt euch, ihr Schwestern, Gott bewahrt euch, Brüder, vor solch einem unmoralischen Leben. Und er bewahrte auch Abimelech. ...

Doch ich möchte euch zeigen, obwohl Abraham ein großer Mann war -  welch eine üble Natur kam da hervor. Das geschah noch ein zweites Mal. Wußtet ihr, daß Isaak demselben Vorbild gefolgt ist? (Gen. 26:7) Und ihr wißt doch, Isaak hatte den Heiligen Geist auf sich, denn er war ein Prophet. ...

...

 

Mose: Wir wollen uns nun auch kurz Mose zuwenden. Mose war der sanftmütigste Mensch auf der Erde. Brüder, ich möchte hier etwas hervorheben: Mit der Taufe des Heiligen Geistes und ohne eine veränderte Natur, mit demselben Artikel von 1906 hat Mose das Rote Meer geteilt und ließ Israel trockenen Fußes ans andere Ufer ziehen. Wenn dir ein Pfingstler erzählt, er habe das Rote Meer geteilt, braucht ihr das nicht zu bezweifeln. Wenn es Nachfolger von Mal. 4 gibt, die dir erzählen, sie hätten das Rote Meer geteilt oder Brot vom Himmel herabgeholt, dann bezweifelt das erst gar nicht, sondern sagt ihnen: „Das Token ist erforderlich, oder ihr werdet umkommen! Ihr müßt diese Ausgießung des Heiligen Geistes haben. Ich bezweifle die Wunder gar nicht, die ihr da getan habt....Wenn ihr sagt, daß ihr Tote auferweckt habt, so mag es sein....Wenn ihr sagt, ihr hättet den Berg von seiner Stelle bewegt, will ich gern versuchen, das zu glauben; aber ich möchte euch sagen: Das Token ist notwendig, oder ihr werdet umkommen.“

Mose gehörte zu derselben Kategorie und hatte die Taufe des Heiligen Geistes ohne veränderte Natur, und Freunde, er war der sanfteste und ein gerechter Mann, aber ihr wißt ja, was geschah. Eines Tages brach die böse Natur durch. Sie brach sich Bahn im allersanftesten Mann, damals am Felsen von Meribah. Er hatte diesen Bullen all die Jahre niedergehalten, doch dann legte sich diese Beschwernis der Leute auf ihn, so daß er nicht wußte, was er tat: „Hört, ihr Ungehorsamen, werden wir euch auch Wasser bringen aus diesem Felsen?“ (4. Mo 20:10) Und er vergaß das Wort des Herrn.

Da seht ihr, er hatte nicht die Reife des vollkommenen Mannesalters, die ihn fest verankert hätte, wie Jesus Christus. Deshalb brach der Bulle hervor. Er schlug den Felsen zweimal und brach damit alle Typen in der Bibel. Der Herr sagte: „Du sollst nicht ins Verheißene Land kommen, Mose! An diesem Felsen hast du mich nicht geheiligt.“ Christus wurde nicht zweimal gekreuzigt, sondern einmal. Und Christus war der Felsen in der Wildnis. Der liebenswürdige Mose; er hatte die Taufe des HG ohne veränderte Natur. Damit sind die Leute von 1906 durchweg gelaufen – mit derselben Taufe, demselben Artikel.

 

1906 – WARUM DIE TAUFE DES HEILIGEN GEISTES NACH DEM ALTEN TESTAMENT?

 

„W

arum mußten sie denn 1906 mit diesem Artikel laufen?“ Weil das Wort verloren gegangen war und weil sie für mehr nicht qualifiziert waren. Sie waren aufrichtig, sie waren ehrlich und sie waren verzweifelt. Sie haben Gott gesucht, und das war es, wofür sie geeignet waren. Also gab Gott ihnen das, wofür sie qualifiziert waren. Das war diese Salbung, das war die Erfüllung, das war die Taufe des Heiligen Geistes, die in diesem Zeitalter wirksam war. Es hat eine bestimmte Salbung im Zeitalter Luthers gegeben, in Wesleys Zeitalter ebenso, und dann gab es eine bestimmte Salbung, die von 1906 an wirksam war. Aber es gibt eine andere Salbung und eine ganz bestimmte Taufe für das Brautzeitalter. Das ist es, wonach wir uns ausstrecken und davon hat Bruder Branham gesagt, daß wir es empfangen müssen, andernfalls werdet ihr umkommen.

Diese Botschaft ist so klar wie ein Pfeifton. Wenn ein Ungläubiger die letzten fünf Botschaften verpaßt hat: Ich habe hier den Artikel von 1906 behandelt, ihn in der Schrift identifiziert und ihn ins AT plaziert. Ich werde damit noch ein Stück weitergehen. Sie haben im AT ihre böse Natur manifestiert.

 

Ahab, zum König gesalbt. Dieser Mann hatte die Taufe des HG auf sich, um König sein zu können. Und er benahm sich  genauso wie ein Pfingstprediger! Er zog los und fand eine Isebell (Götzenanbeterin), brachte damit die Idolatrie nach Israel und wurde zu einem Feind Elias. Elia ging eines Tages zu ihm und brachte ihm eine Botschaft. (1. Kön. 21:20) Und Ahab sagte zu ihm: „Hast du mich gefunden, mein Feind?“

Stellt euch das mal vor, ein Mann mit dem Heiligen Geist und der Salbung konnte Elia, den Propheten, hassen! Merkt ihr was? Diese Leute hatten die Taufe von 1906, aber als Gott den Propheten Elia sandte, William Branham, da haßten sie ihn! Und sie hassen ihn bis auf diesen Tag. Wir haben in ihnen eine Horde von Ahabs und einen Haufen von Isebells. Übrigens haßte Isebell Elia mehr als sonst jemand. Als ihr die Propheten getötet wurden, legte sie einen Schwur ab, Elia den Kopf abschlagen zu lassen.

Und nun schaut einmal, Freunde, dieser Mann mit soviel Heiligem Geist ... er rannte um sein Leben. Ja, er rannte um sein Leben bis in die Wildnis hinein. Als ihm jemand begegnete und ihn fragte, warum er so renne, was denn los sei...? antwortete er: „Isebell ist hinter mir her; eine Frau jagt mich!“ Hatte er nicht gerade 400 Propheten mit dem Schwert getötet und Feuer vom Himmel gebracht? Doch hier rannte er davon vor den Drohungen einer Frau! Er hatte seine Vision verloren und stieg auf einen Berg. Er sagte: „Herr, Isebell hat alle Propheten getötet und nun bin ich allein übrig.“ Der Herr antwortete: „Beruhige dich, beruhige dich. Ich habe mir 7000 übrigbehalten, die sich nicht gebeugt haben vor Baal.“ Also könnt ihr in einer Minute gesalbt sein und Feuer vom Himmel bringen, und schon in der nächsten kann die Furcht euer Herz ergreifen und ihr rennt davon vor der Drohung einer Frau!

So steht es mit vielen dieser geisterfüllten Männer. Sie tun Zeichen und Wunder auf der Bühne, sie wecken Tote auf und manches mehr, doch werden sie von ihren Frauen beherrscht. Taufe des Heiligen Geistes ohne veränderte Natur. Sagt die Frau zu ihm (wie Bruder Branham festgestellt hat): „Johannes, du gehst heute aber nicht aus dem Haus!“ dann sagt er: „Ja, Mama.“ Tatsächlich, das war’s dann. Das paßt genauso auf den Prediger, Freund. All diese großen Männer Gottes, sie werden von ihren Frauen regiert. Da gibt es so manches in ihrem Leben. Das ist Mr. Ahab, der König mit der Taufe des Heiligen Geistes, geisterfüllt, gesalbt von Gott, bei unveränderter Natur. Er hat die Idolatrie eingeführt.

 

David: Nun wenden wir uns dem liebenswürdigen David zu, einem Manne nach dem Herzen Gottes. Wenn Gott ihm nicht Barmherzigkeit erwiesen hätte, dann hätte Er ihn erschlagen (müssen). Zu der Zeit sind alle Könige mit in die Schlacht gezogen, aber David zog es vor, es ruhig angehen zu lassen und zu Hause zu bleiben. (2. Sam. 11) Er blieb ganz cool. Und da erhob sich die alte Natur in ihm, denn er schaute übers Geländer. Ich weiß nicht, wonach er schaute, denn er hatte schon 500 Frauen. Statt nach den eigenen Frauen zu schauen, stierte dieser Mann nach der Frau eines anderen, die sich badete. Die alte Natur regte sich. Und nun ließ er zu, daß dem bösen Bullen der Strick abgenommen wurde, und der kam über ihn. So wurde er gefangen genommen von seiner üblen Natur! Dabei verlor er alle Scham.

Wenn euch der Teufel einmal gefangen nimmt, verliert ihr alle Scham. Dann geht ihr in Hosen auf die Straße und direkt an der Gemeinde vorbei. Ihr werdet dort sogar mit einer Frau vorbeigehen. Ihr werdet Ehebruch begehen und jedes Schamgefühl verlieren. Stellt euch vor, er rief sogar einen seiner Diener und schickte einen Trupp Soldaten hinüber mit der Anordnung: „Holt mir diese Frau her! Ich will sie haben!“ „Hast du den Verstand verloren? Mein Gott! Du bist ein König! Gott liebt dich. Du hast einen Riesen, den Goliath getötet, und jetzt überwältigt dich eine Frau!?“

Hier zeigt sich nun die Kraft der bösen Natur. „Bringt die Frau her!“ „Aber, Herr, das ist die Frau Uriahs!“ „Du mußt deinem König gehorchen, wenn er zu dir redet, oder es wird deinen Kopf kosten!“ Da sprach die Lust, die einen Mann überwunden hat.

Dieser Mann stand in dem Ruf, Giganten getötet zu haben. Von diesem Mann erzählte man, daß er dem Saul entkommen war. Er hatte den Ruf, ein Liederschreiber zu sein und mit bloßen Händen einen Bären und einen Löwen getötet zu haben. Weil er nicht wachsam war, erhob sich nun seine alte Natur und nahm David in einem solchen Ausmaß gefangen, daß er sogar einen Mord beging, um seine Sünde zu verbergen. Das ist die Taufe des Heiligen Geistes ohne veränderte Natur.

...All die Wachen rund um den Thron, die Wachen am Eingang, sie alle haben diese Frau gesehen, wie sie hereinkam. „Der König verlangt nach ihr.“ Und dann gingen sie ins Schlafzimmer. Alle seine Frauen schauten, fünfhundert Frauen. „Wir würden gern wissen, warum er das macht.“ Aber sie konnten nicht darüber reden. Auch sie hätte es den Kopf gekostet. Die Lust übernahm diesen Mann. Er ordnete an: „Du hält hier Wache und du hier“, ohne die geringste Scham. Dann schwängerte er die Frau und schickte sie nach Hause. Bald danach rief die Frau ihn an (wenn sie schon Telefon gehabt hätten) und sagte: „Ich bin schwanger. Was sollen wir jetzt machen? Die Strafe für diese Sünde ist, zu Tode gesteinigt zu werden!“

Mein Bruder, eine Sünde ergibt sich aus der anderen. Der Teufel sprang jetzt auf David, nachdem er nicht mehr im Geiste war und außerhalb der Taufe des Heiligen Geistes; der Geist war von ihm gewichen. Er hatte nicht seine Errettung verloren, aber der Geist war gewichen, der Geist der Gnade hatte ihn verlassen, und nun hatte Satan ihn in der Hand. Er fragte sich: „Mein Gott, was tue ich jetzt? Jeder weiß, daß ich Ehebruch begangen habe. Weißt du was, sie sollte das Kind einfach abtreiben. Oder aussetzen. Nein, nein, nein, ich will das Kind haben! Ich denke, am einfachsten wäre... (der Teufel gab ihm nun eine Interpretation), ...wenn der Mann stirbt. Du bist ja kein Priester. Also kannst du die Frau heiraten.“ So überlegte er sich nun, wie... Satan bringt dich zum Sündigen, und dann zeigt er dir, wie du da wieder herauskommst. Folgt bloß nicht diesem Muster, Brüder. Der Weg heißt Buße.

Gebt euch nicht her zur Hurerei. Schwängert keine Frau, um am Ende noch das Baby zu töten. Hütet euch vor Ehebruch an eurem Ehemann, um es dann vielleicht zu verheimlichen und Jahr um Jahr damit zu leben. Tut Buße darüber! Aber worum es mir geht, ist noch immer: die Taufe, die sie 1906 empfangen haben, ist genau derselbe Artikel. Ihr wißt, was David tat. Er schrieb einen Brief an seinen Neffen Joab: „Schicke mir den Uriah her.“ (Er versuchte jetzt, seine Sünde zu übertünchen, darum nahm er den Mann aus der Schlacht.) Als der kam, sagte David zu ihm: „Geh nach Hause, mach dir ein paar schöne Tage.“ Ihr wißt schon, was für eine kranke Sache das ist. Erwachsene Leute! Er wollte, daß dieser Mann mit seiner Frau Umgang hatte, damit niemand sagen konnte, von wem das Kind stammte. Aber Uriah war ein gerechter Mann, darum schlief er lieber irgendwo außerhalb und sagte: „Ich kann das nicht ertragen, daß Israel in der Schlacht liegt, und ich bin hier zu Hause bei meiner Frau. Das werde ich nicht tun.“

Als er nicht einwilligen wollte, schrieb der König einen Brief und gab ihm den mit. Es war sein Todesurteil. „Schicke diesen Mann Uriah dorthin, wo die Schlacht am gefährlichsten ist.“ Schaut einmal, welchen Plan der Teufel einem Mann geben kann: „Du darfst damit nichts zu tun haben. Laß auch nicht zu, daß ein Israelit ihn tötet. Schicke ihn dorthin, wo er sicher durchs Schwert der Ammoniter umkommen wird. So kann ich mich herausziehen (wie Pilatus) und meine Hände in Unschuld waschen, indem ich sage: ‚Es hat ihn kein Israelit getötet. Ich habe ihn auch nicht getötet. Es war der Feind, der ihn getötet hat.’“ Intrige des Teufels, die durchs Herz eines Mannes geht, der die Taufe mit dem Heiligen Geist hat, aber noch mit einer bösen Natur. ...

Er hat die Frau geheiratet und gemeint, nun wäre die Sünde erledigt.

Sprüche 28:13 <Wer seine Missetat leugnet, dem wird es nicht gelingen; wer sie aber bekennt und läßt, wird Barmherzigkeit erlangen.<

Wenn du schlecht sprichst von einem Mann Gottes, bekenne es. Wenn du diesen Mann Gottes verfolgst bzw. belästigst, denkst du übel; es wird dich Zeit deines Lebens hindern, wiedergeboren zu werden. Es wird dich fernhalten vom Token, das kommen wird, und der Herr wird dich dann an diese Sünde erinnern, die du vor 5 oder 10 Jahren begangen hast.

Du hast Hurerei begangen. Du hast Ehebruch begangen; du hast den Prediger belogen. Hast den Prediger zum Lügner gemacht. Du hast die Zeugen zu Lügnern gemacht, aber du weißt, daß du Hurerei getrieben hast. Das Urteil des Gerichts und der Verdammnis liegt auf dir, und wenn du mehr als 10 Jahre im Hause Gottes sitzt, es wird hervorkommen bei der Ausgießung des Geistes, und der Herr wird dich daran erinnern. Ich meine nicht, daß wir so jemanden hier unter uns haben, Brüder, aber das ist ein Band, das hinausgeht.

Dieser Prediger begeht Sünde, predigt das Evangelium, predigt die Botschaft Bruder Branhams und gibt vor, eine große Kraft Gottes zu sein. ... „Ich gehöre zur Elite der Botschaft; ich kenne die Botschaft. Ich fühle die Kraft des Heiligen Geistes. Ich habe das Rote Meer geteilt!“ Ja, Amen! Du hast das Rote Meer geteilt, aber du wirst das Token haben oder umkommen! Du wirst für das kämpfen, wofür ich und diese Leute kämpfen, oder du wirst nicht in die Entrückung gehen!

Darum gibt es so viele Ehebrecher unter der Botschaft. Deshalb hat man so viele Ehebrecher in der Pfingstbewegung. Es ist Sodom und Gomorrah, und man braucht eine veränderte Natur, um zu widerstehen. Ist das nicht schrecklich? Vielleicht denkst du, daß Deine Sünden bedeckt sind... bis ein Mann Gottes vorbeikommt.

Nathan kam vorbei und sagte (2. Sam. 12): „König David, ich habe da eine kleine Geschichte, die ich dir erzählen möchte. Es gab da einen Mann, der ein kleines Schaf hatte hier in deinem Land. Ein anderer Mann hatte 500 Schafe. ...Und nun kam der mit den 500 Schafen und nahm dem armen Mann dies eine Schaf weg und erschlug ihn.“

Ich kann euch sagen, David wurde richtig zornig und sagte: „Ich bin noch immer König in Israel und ein gerechter Mann! So wahr der Herr lebt und meine Seele lebt, dieser Mann soll gewiß sterben!“

Der Prophet schaute David an und sagte: „Dieser Mann bist du, König! Uriah hatte nur eine Frau und du hast 500. Du hast dir die Frau dieses Mannes genommen und ihn selbst getötet.“

...Er sagte: „Du sollst gewiß nicht sterben. Gott hat dir vergeben.“ Das hätte den Tod bedeutet, Brüder, Tod durch Steinigung. Aber Gott hat den König David verschont. Ich glaube, weil David in einer Weise Buße getan hat, wie niemand sonst im AT je Buße tat... („Ich habe mein Kissen durchnäßt“ ; lest Ps. 51, dann wißt ihr, wie dieser Mann über Jahre Buße getan hat. Gott liebt Menschen, die Buße tun.)... hat Gott später gesagt: „David ist ein Mann nach meinem Herzen.“

Wißt ihr, was Menschen davon abhält, Buße zu tun? Der Stolz in ihrem Herzen. Aber wir müssen Buße tun, wenn wir die falschen Dinge getan haben. Jedesmal, wenn ihr euch der Korrektur und dem Worte Gottes widersetzt, wird euch diese kleine Salbung verlassen, die ihr auf euch habt, um euch zu leiten, und ihr fangt an in Sünde zu fallen. Wenn du herumgehst und schlecht sprichst über deinen Pastor, über deine Brüder oder die Familie des Pastors, wird dich die Salbung, die dich zur Veränderung deiner Natur bringen soll, verlassen. Als nächstes wirst du dann falsche Dinge tun und anfangen zu tratschen. Dann wirst du anfangen herumzulaufen und in Sünde zu leben. ...

 

JESUS VERTEILTE DIE ALTTESTAMENTLICHE TAUFE AN DIE PREDIGER

 

S

ie haben große Gaben manifestiert, große Zeichen und Wunder getan, aber ihre Natur war nicht verändert. Wendet das auf 1906 an. ...

Die Taufe des HG konnte an einem Tag auf einem Mann sein und ihn - wenn er Sünde beging - am nächsten Tag wieder verlassen. Aber, Brüder, Gaben und Berufungen sind ohne Reue. Ihr könntet also fortfahren, die Gaben zu betätigen, aber unter einem falschen Geist. Und weil es eine Gabe Gottes ist, könnte sie sich durch die Kraft Gottes so manifestieren wie bei Kaiphas. Da haben wir das, was das sog. Pfingsten getäuscht hat.  ...

Als Jesus auftrat, ist etwas geschehen. Ich sage, daß Jesus den wahren Artikel der Taufe des Heiligen Geistes hatte, aber in Mt. 10 verteilte er den Artikel des AT unter Judas, die elf Apostel und die Siebzig. Er berief gewöhnliche Leute, Fischer und Zöllner. Damit brachte Er diesen Artikel aus dem AT über die Versammlung, obgleich der eigentlich für Priester, Prophezeier, Könige und Propheten reserviert war. Doch Er verteilt es nun unter gewöhnliche Fischersleute. Aber es war nicht der Artikel von Pfingsten, denn „der Heilige Geist war noch nicht da.“ Ihr müßt bitte verstehen, worüber Er sprach. Der Artikel von Pfingsten wurde noch nicht ausgegeben. Der Artikel des AT wurde ausgegeben. Deshalb konnten es Zacharias, Elisabeth und Johannes d.T. haben. Das ist derselbe Artikel. Als Jesus diesen Artikel des AT ausgab, nannte Er ihn Taufe, Salbung, Erfüllung etc.

In Mt. 10 sagt die Bibel: <Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unsaubern Geister, daß sie die austrieben und heilten allerlei Seuche und allerlei Krankheit.>

Es wurde nicht die Taufe des Heiligen Geistes genannt, sondern es heißt: „Er salbte zwölf und salbte wiederum siebzig“, und die folgenden Verse sagen uns, mit welchen Wundern Er sie beauftragt hat. Weckt die Toten auf. Heilt die Kranken. Reinigt die Leprösen und heilt alle Arten von Krankheiten.

Lk. 10:1 <Danach sonderte der Herr andere siebzig aus und sandte sie je zwei und zwei vor ihm her in alle Städte und Orte, da er wollte hinkommen.>

 

Übersetzung von EODH Book Fifteen  .  August 2006  . S. 187-207 (auszugsweise)