EODH Buch
16 hat die Tatsache zur Grundlage, daß die Botschaftswelt sich wohl den
Artikel von 1906 entliehen, aber weit weniger Manifestationen von Kraft,
Zeichen und Wundern vorzuweisen hat, die doch das frühe Pfingstlertum begleitet
haben. Sie hoffen, durch denselben Artikel für die Entrückung verwandelt zu
werden, auf den das Pfingstlertum seine Hoffnung gegründet hat. Statt zur
Vollkommenheit voran zu schreiten, treiben sie schneller noch als das
Pfingstlertum hinein in Sodom und Gomorrha und seine Laster.
Botschaftsversammlungen werden von Häretikern und falschen Gesalbten dominiert.
In jeder Hinsicht herrscht Unmoral vor. Es existiert ein totaler Ungehorsam
gegenüber der Heiligkeitsbotschaft von Bibel und Botschaft. Und über alledem
leugnet man eine weitere Ausgießung des Heiligen Geistes, wie sie der
Endzeitbraut zur lebendig machenden Kraft und Verwandlungskraft für die
Entrückung verheißen ist. ...
Dessenungeachtet
– wo die Sünde und der Unglaube reichlich vorhanden ist, dort ist umso mehr
Gnade vorhanden. So wie Gott mitten unter dem Unglauben Israels eine
Josua-Generation heranzog, so hat Er es auch unter der Botschaft getan. Die
Auserwählten aus der gemischten Menge, die der Botschaft folgt, werden diese
Josua-Generation bilden. Die Endzeitbraut ist es, die das Token-Land in Besitz
nehmen und in die Entrückung gehen wird. ...

Die
Adleraugen des prophetischen Botschafters im ersten GZA der Heiden, Apostel
Paulus, haben das Auftreten des Antichristen gesehen. Er rief in der Urgemeinde
aus: "Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam."
(2.Thess. 2:7)
Die vier
Tiere von Offbg. 4 schrieen: "Komm und sieh!" [vgl. Luther
1823 und Fußnote Elberf. 1984] Der
religiösen Welt wurde - zum ersten Mal in der Geschichte - die Wahrheit vor
Augen gestellt, daß die vier Pferdereiter von Offbg. 6 der Geist des
Antichristen waren, als 1963 das Sieben-Siegel-Buch vom Lamm Gottes geöffnet
wurde.
Die Adleraugen des prophetischen Botschafters des siebten GZA der
Heiden, Elia, Mal. 4:5-6, William Marrion Branham, haben die falschen Gesalbten
in der Endzeit gesehen, und er hat vor ihnen gewarnt.
Der
Apostel Johannes ("John the divine") rief seiner Herde zu.
"Denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen."
(1.Joh.4:1) Auch er sagte, daß der Antichrist kommen wird.
1.Joh.2:18
"Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, daß der
Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten, daher
wissen wir, daß es die letzte Stunde ist."
Jesus
sagte in Mt. 24:24: "Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten
aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch
die Auserwählten zu verführen."
2.Thess.2:3;
7-8 "Laßt euch von niemand auf irgendeine Weise verführen, denn
dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall gekommen und der
Mensch der Sünde (Elberf. Gesetzlosigkeit)
geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens, denn schon ist das Geheimnis
der Gesetzlosigkeit wirksam, nur bis der, welcher jetzt zurückhält, aus dem Weg
ist. Und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr beseitigen
wird mit dem Geist seines Mundes und vernichten mit der Klarheit (oder dem Glanz) seines
Kommens (Elberf.: Erscheinung seiner
Ankunft) ".
Die
Offenbarung des Menschen der Sünde ist durch den Sohn des Menschen geschehen,
und zwar bei der Siegelöffnung 1963. Das Lamm hat in Wahrheit die Siegel
geoffenbart, wie es vom Apostel Johannes prophezeit worden war.
Das Geheimnis der Sünde (der
Gesetzlosigkeit) wirkte schon in der Urgemeinde, setzte sein Werk fort und
wurde in jedem weiteren GZA immer stärker und trügerischer. Im siebten GZA
wurde Christus aus der Gemeinde hinausgetan (Offbg. 3:14-22). Solche Sünde ist
unter den Systemen des Romanismus, des Protestantismus und des
Pfingstlertums aufgehäuft. Mit den Siegeln wurde geoffenbart, daß all diese
religiösen Systeme, die Gott verworfen hat, sich im Weltkirchenrat (WCC)
vereinigen werden. Diesen wird Rom mit einem Superpapst steuern. Das wird das
Malzeichen des Tieres einführen (Offbg. 13:13-18).
Die
Ungerechtigkeit Satans, die schon die Bewegung Gottes von 1906 zerstört hat und
auf die wir uns unter dem Begriff Pfingstlertum
beziehen, hat sich nunmehr mit den Instrumenten Satans in die Botschaft
eingeschlichen, und dies sind die Falschen Gesalbten
(Mt. 24:24). Sie sind die Wölfe in Schafskleidern unter dem Tarnmantel des
fünffältigen Dienstes. Diese Männer sind, nachdem sie die Botschaft angenommen
hatten, in ihrem Geist unverändert geblieben. Entsprechend ihrer Geburt und
ihrem Samen aus dem Pfingstlertum (oder anderer Religionen) bringt nun jeder Same
unter der Botschaft Gemeindemitglieder nach seiner Art hervor.
Aber
dessenungeachtet gibt es mitten unter der gemischten Volksmenge, die Mose aus
Ägypten gefolgt ist, auch eine Josua-Generation. Sie ist dazu
vorherbestimmt, unter der Führung Josuas das Land einzunehmen. Mose typisiert
(stellt dar) Mal. 4:5-6, und Josua typisiert Offbg. 10:1, Christus, den Sohn
des Menschen. Es geht dabei nicht um einen
Mann, einen Achten Botschafter auf der
Erde, der nun die Braut führen würde. Gleichwohl gab es einige, die dies
Amt für sich beansprucht haben.
Es wird
für den Leser von Vorteil sein, wenn ich einige Merkmale des Pfingstlertums
wiederhole, denn es wird dabei helfen, sie unter der Botschaft
wiederzuerkennen, in den Gemeinden und im persönlichen Leben. Mehr noch, es
wird den Lesern helfen herauszufinden, ob sie selbst der Botschaft folgen oder
dem Pfingstlertum, einem System, das Gott verworfen hat.
In Darlegung verdammlicher Irrlehren (EODH) Buch 15 findet sich eine
detaillierte Auflistung der Sünden des Pfingstlertums, die eindeutiger und
klarer kaum sein könnte. Viele unbiblische und seelenzerstörerische Häresien
und Praktiken sind darin aufgeführt. Da es viele solcher Praktiken
unter der Botschaft gibt, sind diese deshalb hervorgehoben. Und verantwortliche
häretische Personen sind beim Namen genannt.
Nichtsdestoweniger ist
diese <vorliegende> Arbeit einer noch genaueren Darstellung des
Pfingstlertums unter der Botschaft gewidmet. Die Schafe Gottes sind dazu
bestimmt, Seine Stimme zu hören, auch wenn es viele gibt, die es als weit
hergeholt betrachten, weil sie nämlich (schon) verschlungen sind von
verdammlichen Irrlehren und den Lastern von Sodom und Gomorrha.
Im
Jahre 1906 bekamen sie Zungen<rede>, und daraus haben sie den
Anfangsbeweis (oder: ursprünglichen Beweis) der Taufe des Heiligen Geistes
gemacht, doch das ist vollkommen unbiblisch. Es gibt nirgendwo ein Schriftwort,
das uns sagen würde: "Wenn ihr in Zungen sprecht, dann ist es der ursprüngliche
Beweis des Heiligen Geistes.“ Als Jesus den Heiligen Geist empfing, hat Er
nicht in Zungen gesprochen. Sogar Dämonen und Menschen falscher Religion
sprechen in Zungen. Es kommt hinzu, daß Menschen, die die Ausgießung von 1906
empfangen hatten, später wiederum schändlich, gottlos und unmoralisch gelebt
haben. Folglich kann eine ungerechte Person den Artikel von 1906 empfangen.
Dennoch verlassen sich die Leute auf diesen Artikel, um damit in die Entrückung
zu gehen, und scheren sich nicht um solche verdorbenen Früchte, die sie
<zugleich> hervorbringen. Solche Leute bereiten ihre Seele nicht vor,
indem sie sich von der Welt reinigen, um die Schlußausgießung des Geistes zur
Entrückungskraft zu empfangen. Einige leugnen diese Verheißung komplett und
glauben, daß für die Braut <schon> alles vorüber ist.
Satanische Manifestationen
entblößen die Nacktheit von Frauen unter satanischer Kraft, was die "Taufe
des Heiligen Geistes" genannt wird
Sog.
Pfingstliche Frauen fallen zu Boden, wenn sie von einer Kraft niedergeworfen
werden, und geben vor, den Heiligen Geist empfangen zu haben. Ihre Kleider
rutschen hoch und entblößen sie. So liegen sie beinahe nackt auf dem Boden, und
Männer müssen herbeirennen, um Decken über sie zu werfen. Es ist ein
abstoßender Geist nötig, um Frauen auf diese Weise zu entblößen... Es ist eine
Schande und ein Stolperstein für die ungläubige Welt.
Viel eher sind
die Menschen dämonisch besessen als daß sie den Heiligen Geist empfangen
hätten. Das ist offenkundig wegen satanischer Manifestationen und wegen des
unmoralischen Lebens, das sie nachher führen. Einige heulen und kreischen wie
Tiere, oder sie lachen unkontrollierbar, treten mit ihren Füßen auf die
anderer, schwingen gewalttätig ihre Fäuste, geraten außer Kontrolle, fallen auf
andere und benehmen sich unordentlich in der Gemeinde.
Das
sog. Pfingsten hat früher einmal jeden Mann verurteilt, der beanspruchte, ein
Prophet zu sein, und bezeichnete ihn als falsch. Doch heute kann man in fast
jeder Pfingstversammlung jemanden finden, der angeblich ein Apostel oder ein
Prophet ist, oder solche Leute, die einen großen Dienst beanspruchen, einige
behaupten sogar, Christus im Fleisch zu sein. Das bringt die Prophezeiung
unseres Herrn zur Erfüllung:
Mt.
24:5;24 "Denn viele werden in meinem Namen kommen und sagen: Ich bin
Christus; und werden viele verführen." ... und Vers 24
Daher
sind sie Nachahmer (Betrüger) des wahren Dienstes Christi, der in der Endzeit
kommen soll.
Nachahmung des
wahren Fünffältigen Dienstes
Als
Konsequenz dieser falschen Propheten und falschen Apostel haben wir deshalb
einen falschen fünffältigen Dienst des Teufels, der den wahren fünffältigen
Dienst Gottes nachahmt, der in die Urgemeinde gesetzt war und durch
Wiedererstattung in der Endzeit wieder da sein soll. Der fünffältige Dienst ist
bereits vorhanden, muß aber in Ordnung gebracht werden durch eine weitere
Ausgießung des Heiligen Geistes. <Bis dahin> mutmaßen die Männer
<nur> über ihr Amt, und <davon unabhängig> sind viele vom
Satan mit solchem Anspruch getäuscht worden.
1.
Kor. 12:28 ; Eph. 4:11
Das Pfingstlertum
hat die biblische Ordnung der Sündenkorrektur eingebüßt
In
der Gemeinde, die Jesus belehrte - Mt. 18:15-18; ebenso die Apostel 1. Kor.
5:2; 1. Tim. 5:20 „Die da sündigen, die strafe vor allen, auf daß
sich auch die anderen fürchten.“
Das
System, das sie statt dessen eingeführt haben, ist nicht sehr weit von dem der
katholischen Kirche entfernt. Man erlaubt den Mitgliedern, in der Sünde zu
leben, sogar in den Lastern von Sodom und Gomorrha. Dennoch dürfen sie in die
Gemeinde kommen und Ämter besetzen. Man sagt wenig oder gar nichts über solche
Sünden. Sie mißachten die Ansicht von Jesus, Paulus und den Aposteln, daß
solche Leute als Heiden und Zöllner anzusehen seien, wenn sie nicht Buße tun.
Und die Gemeinde vom alten Sauerteig zu reinigen, damit die Versammlung eine
neue Masse werden kann.
Man
hat ein sog. „Liebes-Evangelium“ erfunden. Es
wird in solchen Fällen zur Anwendung gebracht anstelle von angemessener
biblischer Züchtigung. 1. Kor. 5:1-13 .
Sie
schützen dabei vor (oder: heucheln), daß sie Liebe demonstrieren würden, aber
<tatsächlich> ist es Ungehorsam gegen das Wort Gottes. Die Pastoren, ihre
Frauen und Kinder wandeln in der Sünde und sind ebenso schuldig wie die
Laienmitglieder. Daher müssen sie mit der Versammlung Kompromisse eingehen. Sie
sind nicht bereit, Mitglieder zu verlieren, <das heißt> den Zehnten, die
Opfer sowie sonstige finanzielle Unterstützung. Lieber setzen sie das
Seelenheil all dieser Leute Gottes aufs Spiel. Das
"Liebes-Evangelium" der Kompromisse ist im System des Pfingstlertums
vollständig etabliert. Es stellt das Werkzeug Satans dar, mit dem das Wort
Gottes verändert, verdreht und abgewandelt und <jede
Art von> Ungehorsam gegen das Wort gepredigt wird.
Zu
den Kompromissen mit der Sünde von Pastoren und Predigern –
Auch
wenn das Heim und Familien der Prediger nicht in Ordnung sind, wenn dort unbiblische
Dinge geschehen und wenn man gegen das Wort Gottes lebt, dürfen sie dennoch als
Prediger fungieren, obgleich es ihnen durch die Schrift verboten ist:
1.
Tim. 3:1-5
Männer,
die nicht-errettete Frauen haben, Frauen, die sie beherrschen und sich das Amt
von Diakonen zunutze machen (Wärterinnen im Hause Gottes)
Verweichlichte Männer, die von Frauen beherrscht werden . Dominierende
Frauen, die das Wort handhaben
Das
Pfingstlertum hat dominierende Frauen, die das Word handhaben und behaupten,
Frauen Gottes zu sein. Sie schreiben in Magazinen, haben ihre eigene Website
und predigen ihren Männern im Schlafzimmer. Die treten dann ans Pult und
erledigen deren Predigt. Das alles bringt einen Haufen verweichlichter Männer
hervor, die ihr Heim nicht kontrollieren können.
Hollywood Evangelisation mit lügenhaften
Zeichen und Wundern
Nachdem
das Pfingstlertum Gottes wiedererstattete Wahrheit abgelehnt hatte, hat Gott
ihnen starke Täuschungen gesandt. Sie glaubten einer Lüge und wurden durch
diese Lüge verurteilt. Diese wurde begleitet von lügenhaften Zeichen und
Wundern, weil der Heilige Geist vom sog. Pfingsten gewichen war. Einige
lachen oder gackern wie Hühner und geben merkwürdige Tierlaute von sich.
Andere erzählen, der Heilige Geist würde sie zum Heulen, Brüllen und Kreischen
veranlassen – und dies alles verbunden mit vielen vorgetäuschten Heilungen.
Sie
führen ihre Evangelisation im Hollywood-Stil durch und bringen eine an der
Bibel trainierte und aufgesetzte Stimme zum Einsatz. Einige haben sogar
Frauen, die ihnen beim Predigen mit einem Taschentuch den Schweiß vom Gesicht
wischen. Einige täuschen auch vor zu weinen oder tun so, als würden sie unter
der Kraft Gottes stehen, wenn das gar nicht der Fall ist.
Gebet, Anbetung,
Manifestation von Gaben: Fasten; Gesang (oder: Singsang)
Statt
dem Kranken die Hände aufzulegen, knufft ein Prediger den Patienten je nachdem,
wo die Krankheit ist. Hast du’s im Bauch, verpaßt er dir einen Schlag. Oder er
schlägt dir auf den Rücken, auf den Kopf. Jeder sog. Pfingstler behautet, daß
Gott zu ihm spricht. Gott hätte ihn geleitet, dies oder jenes zu tun; und sie
haben fanatische Träume oder auch Visionen, die sich nie erfüllen. Einige
machen das Zungenreden anderer nach, um geistlich zu erscheinen. Sie
beanspruchen auch, ihre eigene Offenbarung zu haben, die über der des Pastors
steht. Pfingstlertum leiert Gesänge und gebraucht nutzlose Wiederholungen im
Gebet, z.B. immer wieder: „Preis dem Herrn! Preis dem Herrn! Hallelujah,
hallelujah!“ Sie rattern ihre Zungen herunter ohne jede Interpretation. Jesus
sagte: Gebraucht keine sinnlosen Wiederholungen. Paulus sagte, wenn kein
Ausleger da ist, seid stille.
Andere
kommandieren und fordern Gott heraus in ihren Gebeten. Das ist unbiblisch,
unverschämt und ohne jede Ehrfurcht. Es ist auch Ungehorsam gegen das Gebet des
Herrn, in dem uns Ehrfurcht und Demut im Gebet gelehrt wird.
...
Totale Mißachtung
der Heiligkeitsstandards der Bibel
Das
größte Unglück für das Pfingstlertum ist es gewesen, daß der Geist Gottes von
ihnen gewichen ist, nachdem sie die Heiligkeitsmaßstäbe der Bibel, die durch
die Propheten auf uns gekommen waren, verändert, zerstört, aufgeweicht,
verdreht, abgewandelt und in eklatanter Weise ausgetauscht <und
verlassen> haben. Deshalb kann man unter ihnen auch nicht die Gegenwart
Gottes und den Geist Gottes finden, der unter Heiligkeitsleuten gegenwärtig
ist. Sobald der Geist des Herrn den Pastor und eine Versammlung verläßt,
ist die Versammlung trocken. Die Predigt des Predigers wird <auch>
trocken sein. Es wird dort auch keine Freude geben, die doch da sein sollte.
Dann wird sich die Jugend andere Freuden suchen. Der Rückfall wird sich
einstellen.
Immer
dann, wenn in eurem Leben der Geist Gottes fehlt, werdet ihr anfangen,
anderweitige Vergnügungen zu suchen, denn man muß irgendeine Form von Freude,
irgendeine Form von Glück haben. Wenn
Christen dies in ihrem Leben nicht haben, weil
sie es mit dem Worte nicht so genau nehmen, dann nehmen sie die andere Richtung
... zurück in die Welt. Ihr möchtet dann mehr Städtetouren; ihr wollt dann mehr
Frauen bzw. mehr Männer in eurem Leben oder mehr Sport oder mehr Fernsehen. Ihr
wollt dann in die Badeanstalt und in die Sauna. Und ihr wollt die falsche Art
von Musik und Liedern hören. Das ist das Problem in den Gemeinden.
Pfingstliche
Frauen von 1906 haben sich ziemlich (d.h. geziemend, bescheiden, sittsam,
maßvoll, dezent) gekleidet. Heute herrscht bei Frauen und Männern unziemliche,
unmoralische und weltliche Kleidung vor. ...
Sport;
Ballspieler-Gruppen; Wettkampf gegeneinander – Prediger und Gläubige
Das
Pfingstlertum hat die Lehren der Schrift über den Sport pervertiert. Es gibt
vier verschiedene Arten, wie man den Sport befürworten kann. Man kann ein
Sportler sein oder ein Sportfan. Ob man selbst Sportler ist oder nur Zuschauer,
man hat denselben Teufel in sich. Ob ihr ins Stadion geht oder ob ihr Kopfhörer
am Ohr habt, ob ihr am Fernseher sitzt oder die Sportnachrichten in der Zeitung
oder dem Magazin verfolgt – in jedem Falle habt ihr denselben Teufel in euch.
Das
Pfingstlertum hat nicht auf seinen Botschafter gehört, als er die Ballspiele
verurteilte. Sie lieben das Vergnügen mehr als Gott. Die Gemeinden haben Teams
von Ballspielern gebildet. Sie wollten sich der Welt gleichmachen.
Fernseh-Apparate
in den Häusern haben Heim und Leben der Leute pervertiert
Das sog.
Pfingsten ist einst strikt gegen den Besuch von Filmvorführungen gewesen. Doch
jetzt haben sie das Fernsehen ins Haus gestellt und verbringen viel Zeit damit,
(sexuell) unmoralische und andere Filme anzusehen, was sie nicht tun sollten,
u.a. mit der Konsequenz, daß sie ihre Gottesdienste oder Gebetsversammlungen
versäumen.
...
[Siehe auch Heiligkeit
oder Hölle, Buch 6]
Die
Entstellung von Hymnen und Lieder zu weltlicher Musik
Melodien zu
heiligen Hymnen sind zu Rock-n-roll, Jazz, Soul, Country, Western- und
Beat-Musik verändert worden, um die Aufmerksamkeit von Sündern zur Errettung
anzuziehen und sie aufzuschließen für den Heiligen Geist, der doch ihre
Gemeinden verlassen hat.
Arbeitende
Frauen, höhere Bildung
Die Leute sind
weltlich geworden, ehrgeizig und unzufrieden. Frauen
sind heute karriere-orientiert und –motiviert und haben mit
Geburtenkontrolle begonnen, um entweder Karriere zu machen, mehr Geld nach
Hause zu bringen oder um nicht ihre Figur zu verlieren. Ihre Kinder schicken
sie um den Preis ihrer Seelen auf höhere Schulen. Die Kinder haben ihre
Kleidung eintauschen müssen für die weltliche Schul- und Berufsuniform.
...
Genaueres zum
Pfingstlertum, das sich in die Botschaft eingeschlichen hat, findet sich in
diesem Buch (16) und wird im einzelnen dargestellt. Wir glauben, daß
Botschaftsgläubige geistlich genug sind, die Stücke des Pfingstlertums in den
Botschaftskreisen zu erkennen, sowohl in ihrer eigenen Gemeinde als auch in
ihrem persönlichen Leben. Die von Herzen Aufrichtigen werden es tun und den
ursprünglichen Pfingstsegen und die wahre Manifestation des Geistes suchen.
Möge der Herr ihre Bemühung segnen.
Seit Jahren
schon hat Bethel und EODH Häresien und jede Art von Pfingstlertum entlarvt,
furchtlos und international unparteiisch. Mit unserer Arbeit wurden die
größeren Häretiker und Verdreher der Botschaft namentlich ausgewiesen und ihre
falschen Lehren sowie ihr falscher Amtsanspruch bekannt gemacht. Neuere
Entwicklungen bei verschiedenen Häretikern und ihren Häresien wurden ergänzt.
Die Darstellung größerer Häretiker wurde komprimiert und ist nun auf der
Website von Bethel unter dem jeweiligen Namen des Häretikers in Einzelbuchform
erhältlich: allen voran Dr. Frank aus Deutschland, gefolgt von William Soto
Santiago aus Puerto Rico, Richard Gan aus Singapur, Vindayal aus Trinidad, C.W.
Woods aus Arkansas, Joseph Coleman aus New York und Neil Frisby aus Arizona,
USA. Alle diese Häretiker, die wir dargestellt haben, predigen und praktizieren
Pfingstlertum unter der Botschaft. Das läßt sich schon durch flüchtigen
Vergleich mit den Merkmalen des Pfingstlertums erkennen. ...
Nach Erscheinen
von EODH Buch 15 und dieser vorliegenden Arbeit (Buch 16) ist für jeden
erkennbar, daß die Menschen unter diesem System des Pfingstlertums kläglich
versagt haben, das Wort Gottes zu erfüllen. Versagt haben sie, weil sie auf die
Salbung von 1906 vertraut haben, die auf sie ausgegossen worden war, es aber unterließen,
ihre Seelen zu reinigen und die Geschäfte des Leibes (gemeint ist Kol. 3:5 Tötet
nun eure Glieder, die auf Erden sind...) zu töten, was ich ein wenig später
unter dem Titel „Entgiftung der Seele“ erläutern werde.
In dieser
kurzen Erläuterung sowie in weiteren Kapiteln danach wird unwiderleglich
bewiesen, daß die Nachfolger der Botschaft denselben fatalen Fehler
gemacht haben, indem sie ihre Selen nicht entgifteten, sondern einfach nur auf
denselben Artikel von 1906 vertrau(t)en, um verwandelt und entrückt zu werden.