Frage
730: Es kommt vor, daß der Gesangsleiter eine
Schwester aus der Versammlung aufruft und ihr ein Mikrophon reicht, damit sie
das Gebet leitet oder ein besonderes Lied anstimmt. Das ist doch gegen 1. Tim.
2:11. Ist das richtig?
EODH
Beitrag: es sieht vielleicht nicht nach einer
Verletzung des Wortes durch sie aus, aber es ist falsch. Gemäß 1. Tim.
2:11-12 darf sie sich keine Autorität aneignen. Die Bibel sagt: Ein Weib
lerne in der Stille mit aller Untertänigkeit. Einem Weibe aber gestatte ich
nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie des Mannes Herr sei, sondern stille
sei. Und das bedeutet, daß sie nicht predigt, über Männer herrscht oder
ihre Meinung zum Ausdruck bringt. Wenn ich herkomme und mit dem Predigen
anfange, und meine Stimme ist vielleicht heiser, so daß ich nicht gut reden
kann, und meine Frau sitzt vielleicht da drüben, und wenn ich nun meine Frau
bitte, die Botschaft für mich zu beginnen, dann wäre ich verkehrt, denn ich übe
ein bestimmtes Amt hinter dem Pult aus, das ich einer Frau übergeben
würde, damit sie Autorität und Funktion meines Amtes übernimmt.
Wenn der
Gesangsleiter den Gesang leitet, ist er in einem bestimmten Amt, und als er mit
dem Lied nicht beginnen konnte, übergab er die Aufgabe an eine Frau. Das ist
gegen die Schrift, und er hat kein Recht das zu tun. Kann ich meine Botschaft
nicht beginnen, kann ich keine Frau rufen, das zu tun. Ich könnte dagegen einen
Prediger aufrufen: „Bruder lies bitte dies Schriftwort für mich oder übernimm
das Pult, ich bin ziemlich heiser.“ Aber eine Frau kann ich dazu nicht
auffordern, denn damit würde ich das Wort Gottes brechen. Darum muß so etwas in
Indien aufhören, wenn wir uns für die Ausgießung des Heiligen Geistes
und die Entrückung qualifizieren wollen.
Nun, weiterhin
wird ihr das Mikrophon zum Beten gegeben. Das ist schrecklich. In dem Gebet
sagt sie nämlich: „Wir wollen unsere Häupter beugen und die Augen schließen.“
Bedeutet dies nicht, Autorität auszuüben? Aber kräftige Männer sollen zum Gebet
dieser Frau das Haupt beugen, ob sie nun darum gebeten hat oder nicht.
Vielleicht hat auch der Prediger die Versammlung darum gebeten, und die
Schwester fängt an zu beten. Das kann nicht richtig sein. Sie darf nicht im
Gebet leiten. Sie soll in der Versammlung als eine Gläubige beten, aber nicht
öffentlich vor der Versammlung. Und wenn ihr Haar geschnitten ist, darf sie
weder beten noch prophezeien. 1. Kor. 11:5, 13-15 ...
„Unbedecktes
Haupt“ bedeutet, daß ihr Haar geschnitten ist. Laßt uns damit aufhören. Der
Platz der Frau ist nicht, das Gebet der Gemeinde zu leiten. Ihre Stellung ist,
auf ihren Platz zu gehen und zu beten. Ihr könnt sie nicht einmal auffordern,
die Bibel zu lesen. Obwohl Bruder Branham dies einmal getan hat, hat er das
nicht eingeführt. Sie soll auf ihrem Platz sitzen mit verhülltem Gesicht. 1.
Kor. 14:34
Sie steht unter
Autorität. Das heißt, wenn ihr dort Männer habt, dann befindet sie sich unter
der Autorität von Männern. Männer sollen alles zuerst tun. Sie soll sich keine
Autorität anmaßen.
Häretischer
Artikel Nr. 108: „Frauen können die Funktion des
Gesangsleiters ausüben.“
Frage
78: „Können sie Gesangsleiter sein?“
Antwort:
Sie können singen, aber ihr Platz ist in der Gemeinde Gottes. Sie können so
viel singen wie sie wollen, sie können auch ein Special singen. „Können sie
Gesangsleiter sein?“ Geliebte, das geht nicht. Aufgrund dessen was Paulus in 1.
Tim. 2 gesagt hat, daß sie sich unterordnen und keine Autorität über den Mann
haben sollen. Und wenn die Frau den Gesang leitet, kommt sie zum Pult, oder wo
immer das sein mag, und sagt: „Laßt uns bitte aufstehen.“ Damit eignet sie sich
Autorität an. Sie wird sagen: „Setzt euch“, und wenn sie sagt: „Steht bitte
auf,“ dann erhebt sich ein Mann von 400 Pfund und sitzt sich erst wieder, wenn
sie dazu auffordert: „Setzt euch bitte“. Und wenn sie nicht richtig singen,
sagt sie: „Komm schon, sing das Lied und mach den Mund auf, du fetter Mann.“
Das bedeutet, sich Autorität anmaßen. So maßt sie sich im Hause Gottes
Autorität an. Das hat Bruder Paulus nicht praktiziert. Wir haben in den
Schriften von Paulus nie etwas von einer Frau als Gesangsleiter gelesen, und
vom Branham Tabernakel haben wir sowas auch nicht gehört. Nie hat Bruder
Branham auf so etwas hingewiesen. Vielleicht hat er sich nicht mal träumen
lassen, daß sowas in der Botschaft aufkommen könnte. Die Antwort auf die
Frage lautet: Nein! Auf der Grundlage des Wortes Gottes in 1. Tim., daß sie
sich unterordnen soll und keine Autorität über den Mann haben darf.
Dazu gehören
auch noch viele andere Dinge, wenn wir schon über die Frau sprechen. Keine Frau
soll hinters Pult treten, einen Special singen und sagen: „Laßt uns bitte
diesen Vers singen“, oder „Laßt uns jetzt diesen Chorus singen.“ Absolut nicht!
Sie singt ihr Lied und geht wieder an ihren Platz. Es ist nicht ihre Aufgabe,
der Versammlung zu sagen, was sie tun soll. Nun seht ihr, wie das weiße Pferd
reitet. Seht ihr jetzt, wie der Teufel der Nikolaiten hereinkommt? Ein Bruder
kann das tun, aber einer Schwester ist es verboten. Bedenkt, wenn sie sagt:
„Laßt uns nun alle diesen Vers singen“, dann spricht sie auch zum Pastor, zu
den Diakonen und denen, die in Autorität stehen. Dann hat sie ihren Platz
verlassen. Sie hat damit die Grenzen im Hause Gottes total überschritten. Deshalb
darf sie kein Gesangsleiter sein.
Der Bruder hat
dazu angemerkt, es hätte deshalb unter den Gläubigen große Spaltungen gegeben.“
Sie verfolgen die Gläubigen, weil sie sich nicht den Taten der
Nikolaiten beugen. Wir stehen an deiner Seite, Bruder, zusammen mit all denen,
die sich von solchen Häresien getrennt haben, um fest auf dem zu stehen, was
der Prophet gesagt hat, und diese Taten und den Samen der Nikolaiten
niederzuwerfen. [Versammlung sagt: „Amen!“] Wir stehen dir zur Seite gegen diese
Häresien. Jawohl. Und wenn jemand gehen will, dann laß ihn gehen. Steht
für das, was richtig ist, steht für die Wahrheit, und wenn euch jemand
verlassen will, haltet ihn nicht auf. Ja. Jesus hat zu Judas gesagt: „Was
du tun mußt, das tue schnell.“ Je schneller, desto besser. Je schneller Judas
sich offenbart, desto schneller kommt das Token, desto schneller kommt
die Ausgießung des Heiligen Geistes. Und das geschieht heute überall auf der
Welt: Judas offenbart sich selbst. Diese Bücher, diese Botschaften und
diese Wahrheiten, die hinausgehen, sie sind der Bissen, den Judas jetzt vor der
Ausgießung des Heiligen Geistes bekommt. Als Judas diesen Bissen bekam, da war
es ein Bissen der Entlarvung. Und genauso geht nun ein Bissen der
Entlarvung hinaus mit den Videos, den Bändern und den Büchern. Ja. Laßt
Judas seinen Bissen haben. Jesus brauchte danach kein Wort mehr zu sagen,
wer der Verräter wäre. Er brauchte ihm nur den Bissen zu geben. Und wenn du den
Bissen liest und den Bissen hörst, dann wirst du Judas identifizieren können.
Ich brauche gar keine Namen zu nennen, obwohl ich Namen nenne wie der Apostel
Paulus, aber ihr braucht den Bissen nur zu hören, und Judas wird sich zeigen
und identifiziert sein. [Seite 242-244]