Frage 722 Über die
Gottheit
Ein Bruder bittet
den Pastor Offbg. 5:1-7 zu erklären. Da ist ein Lamm, und einer sitzt auf dem
Thron.
Wenn Jesus Gott ist,
was ist dann mit dem, der auf dem Thron sitzt?
EODH Beitrag: Ich bin Aldwin Chandler
Dies aber ist das ewige
Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesum
Christum, erkennen. (Joh 17:3)
Wir wissen aber, daß der
Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf daß wir den
Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus
Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. (1.Joh 5:20)
Ich habe diese zwei
Schriftstellen gelesen, um dies hier zu unterstützen. Denn diese Szene hier in
Offbg. 5 wirft Licht auf den einzig wahren Gott und Jesus Christus, den Er
gesandt hat... Mit des Propheten Botschaft im GZB; Christus ist das
Geheimnis... und Der Mächtige Gott vor uns enthüllt wurden solche
Dinge gesagt, die bewiesen, daß Jesus Christus Gott manifestiert im Fleisch
war.
Im Anfang war das Wort, und
das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott...
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine
Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater),
voller Gnade und Wahrheit; (Joh 1:1 . 14)
Vorher war er Gedanke oder
Konzeption, und das war mit Ihm. Es war der Gedanke, bevor er zum ausgedrückten
Wort wurde. Dies spricht von Gott. Gott hatte einen Gedanken, eine Vorstellung
(„Konzeption“) von Sich selbst als von einem Menschen / Mann. Und das hatte
alles zu tun mit dem Plan der Erlösung. Wenn deshalb Ansprüche auf das Buch der
Erlösung geltend gemacht werden, saß Gott hier, und der Mann, den Gott Sich
vorgestellt hatte und der Er sein wollte, kam hervor und nahm das Buch.
Jesus war der Gedanke Gottes
von Sich selbst als Verwandtschaftserlöser. Das war Gottes Konzeption von Sich
selbst als einem Mann. So kam Er also und nahm das Buch aus der Hand dessen,
der auf dem Thron saß. Es waren nicht zwei Götter. Es war die Theophanie, es
war das Wort, es war der Vater, der auf dem Thron saß, und Er, Jesus, war das
sichtbare, ausgedrückte Bild des unsichtbaren Gottes. Das war Jesus hier auf
Erden. Er war der, den Gott als Sich selbst gedacht hatte, als eines Mannes,
und Er wurde der Sohn des Menschen genannt. Er war der einzige Mann, an den
Gott als von Sich selbst gedacht hatte, der ein Verwandtschaftserlöser sein
sollte. Der ganze Plan bestand darin, daß Gott Sich zum Ausdruck bringen und
offenbaren wollte, um das große Geheimnis um Sich selbst fortzunehmen.
Als Br. Branham die
Botschaft Christus ist das Geheimnis Gottes geoffenbart
predigte... in anderen Worten, wenn Gott offenbart ist, wird man Christus
sehen, denn Christus ist das Geheimnis Gottes, geoffenbart. Wenn Gott noch
immer ein Geheimnis für dich ist, kannst du Christus nicht sehen. Und für die
Endzeit heute war geschrieben, daß in den Tagen der Stimme des siebten
Engels, wenn er posaunen wird, wird auch das Geheimnis Gottes vollendet
sein, wie er seinen eigenen Knechten, den Propheten, die frohe Botschaft
verkündigt hat.
Beachte nun, es heißt:
das Geheimnis Gottes vollendet sein (oder zum Abschluß kommen),
dh alles was geheimnisvoll war an Gott, sollte heute in der Endzeit
abgeschlossen werden, wenn der siebte Engel posaunen wird.
Wenn wir eine Offenbarung
Gottes haben, können wir unterscheiden, wie Jesus Christus Gott im Fleisch
(sein) und doch der Sohn Gottes sein konnte. Wir können verstehen, wie Jesus
Christus das Buch nehmen konnte, denn dies war das Lamm, welches das Buch
nehmen sollte.
Als Gott Jesus schuf, schuf
Er ihn als einen Mann. Dies ist der Mann, den Gott in Seinem Sinn hatte. Er
dachte von ihm, daß Er Selbst dieser Mann sein würde. Als Er kam, wurde Er
darum Emanuel genannt, übersetzt Gott mit uns (Mt. 1:23). Jesus Christus
war wirklich Gottes Gedanke von Sich Selbst, ausgedrückt im Fleisch. Er hat
nicht die Rolle Gottes dargestellt, sondern er hat die Rolle des Menschen
dargestellt, aber es war Gott verborgen in einem Mann, und wenn jemand Augen
hatte <zu sehen>, öffnete Gott ihm die Augen, damit er das sah, und so
konnte er sagen: Mein Herr und mein Gott.
Jesus betete: Das ist
aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du
gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. Joh. 17:3
So, es hat damit zu tun, daß
man den einzig wahren Gott kennt und den Er gesandt hat, das ist Jesus
Christus. Und bei Jeremia heißt es:
So spricht der HERR:
Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht
seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums; sondern wer sich
rühmen will, der rühme sich des, daß er mich wisse und kenne, daß ich der HERR
bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden; denn solches
gefällt mir, spricht der HERR. (Jer. 9:23-24)
Diese Schriftstelle verweist
darauf, wie man zum Verständnis Jesu Christi kommen kann als Gott ausgedrückt
im Fleisch. Und dennoch steht er hier und nimmt das Buch aus der Hand dessen,
der auf dem Thron sitzt. Denn Jesus war Gott, im Fleisch ausgedrückt.
1.Tim. 3:16. Und kündlich
groß ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbart im Fleisch,
gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt
von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit. Jesus ist der einzige Mann,
der den vollen Ausdruck Gottes hatte. Außerhalb von Jesus hat jeder nur einen
gewissen Teil des Ausdrucks Gottes, aber Jesus brachte allein Gott voll zum
Ausdruck. Darum konnte er sagen:
Jesus spricht zu
ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich
sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater? (Joh. 14:9)
Und Joh. 12:45
Und wer mich sieht,
der sieht den, der mich gesandt hat.
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig
bist du, Simon, Jona's Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart,
sondern mein Vater im Himmel. Mt. 16:17
Alle Dinge sind mir
übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und
niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren.
Mt. 11:27
Dies Geheimnis zwischen
Vater und Sohn – Jesus allein hatte dies Geheimnis, wer der Vater war. Jesus
hatte die Offenbarung und das Wissen, daß er (Jesus) der volle Ausdruck Gottes
des Vaters war. Jesus wußte das. Es war ein Geheimnis zwischen ihm und dem
Vater, und wenn der Heilige Geist es dir offenbart, wirst du wissen, daß Jesus
Gott Fleisch geworden unter uns war.
Jesus erwähnt im Gebet:
Das ist aber das
ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt
hast, Jesum Christum, erkennen. Joh. 17:3
Das Problem in der Welt
heute besteht nicht darin, daß man nicht wüßte, daß da ein Gott ist. Man weiß
das. Die Moslems, die Hindus und jeder sagt: Es gibt einen Gott. Aber es kommt
darauf an, diesen einen Gott zu kennen und den, den Er gesandt hat.
Und wir danken Gott dafür,
daß wir sagen können: Wir kennen diesen einen Gott, und wir kennen auch Jesus
Christus, den Er gesandt hat. Und wir danken Gott für den Herrn Jesus Christus,
der das Buch aus der Hand dessen nehmen konnte, der auf dem Thron saß.
Bruder Bruce: Ich möchte mich
auf Buch 13 beziehen, das in Kapitel 26 von der Gottheit handelt (Seite
277-284)...
Wie ist es möglich, daß
Jesus, von dem wir glauben, daß er Gott ist, hervortreten kann, um das Buch aus
Seiner Hand zu nehmen? Es sieht ja aus wie zwei. So, das ist der kleine Haken
hier.
Ich stelle fest und
unterstütze damit Bruder Chandler, daß wir nicht an zwei, drei, vier, fünf
Götter glauben, obwohl wir in Offbg. 5 zwei sehen. Wir glauben an einen Gott,
und das schlichte Verständnis darüber ist überall in der Schrift verschlossen –
von Apostelgeschichte bis Offenbarung, daß Jesus ein Mensch war und daß er
richtig geboren war, in einer Weise wie kein anderer Mensch auf Erden geboren
wurde. Das macht ihn nicht zu einer zweiten Person in der Gottheit mit gleicher
Kraft wie Gott. Es bedeutet nur, daß Jesus ein Mensch war. Und überall in der
Schrift, beginnend mit dem Tag zu Pfingsten, wo Petrus hervortrat und sagte
(Apg. 2:22):
Ihr Männer von Israel, höret diese Worte:
Jesum von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch mit Taten und Wundern
und Zeichen erwiesen, welche Gott durch ihn tat unter euch
Aber er war eine andere Art
von Mann. Er war ein Gott-Mensch, auf andere Weise geboren als alle anderen
Menschen. Sogar anders als Adam. Und dieser Mensch, von der Jungfrau Maria
geboren, war in jeder Hinsicht Mensch, bis auf die jungfräuliche Geburt und
ohne Sünde geboren zu sein.
Nach der Aufteilung der
Zeit kam der Herr ans Ufer des Jordan und ging in ihn hinein mit Seinem Geist,
in der Fülle des Geistes. Die Fülle der Gottheit wohnte in ihm, Kolosser 1. Er
war als der Christus geboren, und er war als das Wort geboren, welches Gott
ist.
Es gibt da draußen
Häresien, die besagen, daß Jesus nicht bei seiner Geburt Gott war, sondern daß
er erst am Ufer des Jordan Gott wurde. Das ist nicht wahr. Joh. 1:1/14
In
the beginning was the Word, and the Word was with God, and the Word was God.
And
the Word was made flesh, and dwelt among us…
In aller Einfachheit – Jesus war in jeder
Hinsicht Mensch, außer in zweierlei Hinsicht: Er war von der Jungfrau Maria
geboren, und er war als der sündlose Sohn Gottes geboren. Und zur rechten Zeit
hat Gott ihn bewohnt, wie Er keinen anderen Menschen auf Erden bewohnt hat, und
das machte Jesus zu Gott; aber nicht das Fleisch war Gott. Nun, hier
haben wir den Haken. Zu keiner Zeit war das Fleisch von Jesus Gott, und das ist
die hohe Schwelle, daß sie die Menschheit nicht von der Gottheit unterscheiden
können. Die Menschheit ist das eine, die Gottheit das andere. Und das große
Geheimnis der Gottheit ist die Verbindung von Göttlichkeit mit Menschheit. Und
darum sagt Jesus in Joh. 14 Wer mich sieht, der sieht den Vater. Denn er sprach
durch Offenbarung und nicht in dem Fleisch. So, Jesus ist Gott durch
Offenbarung.
... niemand sagen kann: Herr Jesus! als
nur im Heiligen Geiste. (1.Kor 12:3), durch göttliche Offenbarung.
Jesus war also ein Mensch in jeder Hinsicht,
und Gott ist Gott in alle Ewigkeit. Am Kreuz sind sie getrennt worden wegen der
Sünde, und als der Mensch Jesus erkannte, daß Gott ihn verließ, da sagte er: Mein
Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Mk 15:34)
Hier hatten wir also einen Menschen, der am
Kreuz starb, das höchste Opfer, und Gott, der hinausging, denn Gott kann keine
Gemeinschaft haben mit der Sünde. Zur Zeit der Auferstehung kam unser Herr,
Gott wieder zurück in Jesus, und so geschah die Auferstehung, und dann ging der
Mann als das höchste Opfer ins Allerheiligste. Und Gott stieg am Tag zu
Pfingsten herab in der Fülle des Heiligen Geistes, genau so wie Er in Jesus
wohnte, und füllte einhundertundzwanzig Leute. Sehr einfach!
Es ist etwa um die Zeit, da die Entrückung
stattfindet, daher ist der Mensch Jesus das Lamm, und er kommt heraus, und Gott
sitzt dort auf dem Thron. Das macht aus ihnen keine zwei Götter. Sondern das
Lamm, welches der Mensch ist, kommt und nimmt das Buch aus der Hand des
Allmächtigen. Das widerspricht der Schrift in keiner Weise. Jesus ist noch ein
Mensch, und der Mensch kam und nahm das Buch aus der Hand des allmächtigen
Gottes, um sein Besitztum zu beanspruchen.