EODH Buch 19

 

Selbst- und Satanische Täuschungen: Ehrgeiz, Stolz & Dämonische Besessenheit

Bethel- und GCC-Erfahrungen

Kapitel 9

 

SICH GEGEN DEN UNGLAUBEN ZUR WEHR SETZEN

& FLEISCHLICHE WAFFEN DES KRIEGES

 

2.Tim 4:2-4 Predige das Wort, halte an, es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit; strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.

Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken,

und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren.

Was bringt die Menschen dazu, sich falsche Lehrer zu suchen und unter denen zu sitzen? Ihre eigenen Lüste. Das ist der Grund.

“... und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren.”

Und der nächste Schritt ist dann, daß sie ihre Ohren von der Wahrheit abwenden.

Es sind demnach drei Dinge, mit denen wir hier zu tun haben: (1) Lust, und wegen der Lust (2) machen sie Prediger ausfindig, die ihnen behagen, und (3) lehnen sie die Wahrheit ab.

2.Kor 10:3-5 Denn ob wir wohl im Fleisch wandeln, so streiten wir doch nicht fleischlicherweise.

Denn die Waffen unsrer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig vor Gott, zu zerstören Befestigungen;

wir zerstören damit die Anschläge und alle Höhe, die sich erhebt wider die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alle Vernunft unter den Gehorsam Christi.

Möge der Herr dem Lesen Seines Heiligen Wortes Seinen Segen hinzufügen.

Ich glaube, nach dieser großartigen Serie von Versammlungen wird es auch den einen oder anderen berührt haben, wenigstens  in sein Herz zu blicken und einen genaueren Eindruck von seiner Seele zu bekommen, um zu erkennen, ob sich einige dieser negativen Elemente darin finden. Und das ist nicht genug zu wissen, daß diese Elemente darin sind, sondern wir müssen auch verzweifelt <darauf bedacht> sein sie auszukehren.  Darum meine ich, es würde gut passen, am Sonntag herzukommen und diese Dinge am Altar abzulegen. Wenn dann jemand ein kleines Zeugnis hat oder ein Bekenntnis ablegen will, dann läßt sich das gut einfügen. Aber ich bin der Meinung, wir sollten ein großes Gebetstreffen haben, um all diese Dinge auf den Opferaltar zu legen. Wie viele sagen dazu Amen? (Versammlung: Amen!)

So, heute abend kommen wir zum Schlußkapitel dieses Buches und zur abschließenden Botschaft, obwohl es noch einige gibt, die mit dieser Serie verbunden sind. Aber wir wollen kein so umfangreiches Buch machen.

Deshalb meine ich, daß diese Botschaft sich heute abend sehr gut eignet für das Thema: Sich zur Wehr setzen gegen den Unglauben & Fleischliche Waffen des Krieges. Es ist deshalb sehr wichtig, die Erfahrungen zu verstehen, die damit zusammenhängen, und für viele Leute auf der Welt dürfte es sehr neu sein.

 

DER ZWEITE TEIL DER BOTSCHAFT: WIE SICH ZUR WEHR SETZEN?

Wie der Antichrist seine falschen Propheten einsetzt und wie die Dämonen vom Euphrat in der Vergangenheit und bis heute durch diese falschen Propheten wirken – dies zu zeigen, ist nur ein Teil des Themas. Aber das allein wäre unzureichend. Deshalb glaube ich, wir müssen auch noch zeigen, wie man sich gegen diesen Unglauben zur Wehr setzt, wie wir selbst und wie andere in der Vergangenheit widerstanden haben, damit man weiß, wie man sich wehrt, wenn sich dies in den Übersee-Gemeinden und hier in der Karibik wieder erhebt. Wir stehen hier als ein Beispiel in der Endzeit und haben jahrzehntelange Erfahrung in der Nachfolge der Botschaft und aus den Schlachten, die wir geschlagen haben. Viele Male sind wir dem Teufel selbst begegnet. Und ich spreche für die Prediger hier und ich spreche für die GCC Grace Covenant Church in Neu-England. Sie sind alle daran beteiligt, und es sind mehr als vier Jahrzehnte, die eine solche geschichtliche Lektion ausmachen, wie ihr sie heute zu hören bekommt.

Es kann in einem Buch von nur ca. 250 Seiten nicht alles dokumentiert werden. Ihr müßt darum zwischen den Zeilen lesen und solltet auch später die Bänder hören über Dinge, die noch zum Thema gehören. Doch ich glaube, es ist schon genug gesagt worden, um den Leuten überall auf der Welt ein klares Bild davon zu vermitteln, wie diese Dämonen vom Euphrat durch die falschen Propheten und die Bösen wirken und warum solche Geister Menschen besetzen können. Es war immer ein Problem – aber nun ist es keines mehr – , wie Brüder oder Schwestern so echt erscheinen, für den Glauben kämpfen und so nah beim Herrn leben können, daß es manch einen beschämte; und daß dieselben Leute sich eines Tages erheben und sagen „Ich bin ein Prophet“, und daß sie so einen falschen Propheten unterstützen, sich empören, böse sind und alle möglichen Dinge entgegen dem Wort Gottes manifestieren. Das ist jetzt keine Frage mehr. Da wir nun die Vergangenheit verstehen, verstehen wir auch die Gegenwart, also werden wir auch die Zukunft verstehen – bei solchen Aufständen, die sich auch künftig ereignen können, denn es ist noch nicht vorüber.

Mit diesen Botschaften ist das Werk des Feindes noch nicht beendet, der weiterhin falsche Propheten einsetzen wird, um der Gemeinde zu schaden. Es wird wieder geschehen. Denn während ich diese Botschaften hier predige, hat sich ein kleiner Bruder, der ein Niemand war, erhoben. Laßt dies ein Beispiel für euch sein, was die Verstockung und den Starrsinn von Männern und Frauen betrifft, die den Weg des Selbst, den Weg von Stolz und Ehrgeiz gegangen sind, daß nicht einmal diese Botschaften sie hin und wieder bewegen konnten. Dieser kleine Bruder ist entschlossen, Gabriel der Erzengel zu sein, und er hat mir auch bis nach dem Ende seiner Frist nicht geantwortet. Das ist sehr bedeutsam, und wenn ich über diese Dinge spreche, dann zeigt dies, wie schwer es ist, so einen Geist von einem Mann wegzubekommen, der diesen Weg geht. All die Jahre habe ich wenn überhaupt nur ein oder zweimal eine Befreiung von diesem Geist gesehen, insbesondere wenn jemand behauptet, Sohn des Menschen oder Christus zu sein. Das ist eine furchtbare Sache, denn es kann nur der Stolz von Luzifer sein, der angebetet werden will wie Gott.

 

HELDEN, DIE STANDHIELTEN

Die Bedeutung dieser kleinen Botschaft, die nun das Buch und diese Predigtserie abschließen soll, besteht darin, euch und dem Rest der Welt zu zeigen, wie man dem Unglauben und den fleischlichen Waffen des Krieges widersteht. Und sollte das mißlingen, möchte ich euch auf eines der größten Beispiele in der Schrift verweisen, auf einen Mann, der dem Unglauben widerstand und genau wußte, was Er tat. Sein Name ist der Herr Jesus Christus. Er hat dem Unglauben Satans in der Wüste widerstanden. Und das Einzige, was Er als Waffe gegen den Unglauben benutzte, war das Wort des Herrn, denn Er sagte: „Es steht abermals geschrieben.“ Der Teufel gebraucht als fleischliche Waffe des Krieges also das Verdrehen des Wortes Gottes. Aber was den Teufel immer besiegen wird, das ist die genaue Kenntnis des Wortes Gottes, das heißt wenn du sagen kannst: „Es steht abermals geschrieben.“

Und dann haben wir das Beispiel der Apostel, insbesondere von Bruder Paulus, und wir lasen gerade aus seinen Schriften, wie er dem Unglauben widerstand und wie er seinen Sohn Timotheus belehrte (oder unterwies), wie er sich ggü. dem Unglauben zur Wehr setzen sollte. Der Apostel Paulus beantwortet hier die Frage, wie man im Notfall der Sünde und dem Unglauben widerstehen soll. Ich fürchte, viele Leute wissen nicht, wie man dem begegnet, so viel sie auch vom Wort gehört haben. Ich meine, daß in der christlichen Gemeinde jeder ein solches Verständnis haben sollte.

Und die Lektion, die Paulus dem Timotheus gab, war:

Predige das Wort, halte an, es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit; strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.

Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden.

Wir, die wir heute leben, sind diese Generation, welche diese Prophetie erfüllt. Dies ist die Zeit, da man die gesunde Lehre nicht erträgt, nämlich nicht nur in der religiösen Welt allgemein, sondern direkt unter der Botschaft von Mal 4:5-6. Auch dort erträgt man die gesunde Lehre nicht mehr.

Als Leitbilder haben wir also die Apostel, speziell Bruder Paulus, den großen Apostel des Glaubens. Und dies reichte nicht aus, denn der Herr hat uns noch einen Helden des Glaubens gesandt. Sein Name war William Branham. Er widerstand dem gesamten Unglauben der Welt im Alleingang, jeder Organisation und jeder Bibelschule. Das war eine wirkliche Heldentat.

Nun, wir haben uns wohl daran gewöhnt: “Gott sandte einen Propheten.” Da kommt ein Mann in der Dunkelheit der Mitternacht – das war die Zeit seines Auftritts: Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Gehet aus, ihm entgegen! (Mt 25:6). Da kommt ein Mann in mitternächtlicher Dunkelheit von Unglauben, Sünde und Bosheit, und bietet als Einzelner all dieser Finsternis und all diesem Unglauben die Stirn. Es muß Gott gewesen sein, der mit diesem Mann war. William Branham war ein Mann von Gott gesandt. Ja!

Doch damit war’s noch nicht zu Ende, sondern nach dem Tod unseres vornehmen Propheten  William Branham häufte sich der Unglaube an bis zum Himmel. Und in derselben Botschaft, die er der Welt brachte, weigerten sich die Menschen, die Verheißungen zu glauben, die dieser Botschaft beiliegen (oder die dazugehören), und diese große Verheißung ist, daß es eine weitere Ausgießung des Heiligen Geistes geben wird. Und ohne daß wir diese Ausgießung des Heiligen Geistes haben, kann es keine Entrückung geben. Dann wären die Botschaften der Sieben Gemeindezeitalter und die Botschaft William Branhams insgesamt vergeblich (oder sinnlos) gewesen, wenn wir keine weitere Ausgießung des Heiligen Geistes mehr hätten, denn dies ist die Kraft, die uns in die Entrückung nimmt und unsere Leiber verwandelt.

Das ist eindeutig aufgeschrieben im GZB, S. 362-365. Es wird abschließendes Lebendigmachen („final quickening“) zur Entrückung genannt. Das kann niemand leugnen. Aber wer bereitet sich darauf vor?

 

LAMBERT STELLTE DIE BOTSCHAFTSWELT IN FRAGE

Und nach den Tagen Bruder Branhams stellte sich jeder in seinem Unglauben hin und sagte: „Es ist alles vorüber; es wird nichts mehr kommen; es soll kein fünffältiger Dienst in Erweisung der Kraft des Heiligen Geistes mehr kommen; und außerdem: Die Sieben Donner sind schon geoffenbart, und wir warten auf die Entrückung.“ Als dies begann, ging’s mit ihnen bergab, und nun lebten sie wie die Pfingstler in Sodom und zeigten damit, daß sie zur Entrückung gar nicht bereit waren. Sie kehrten in die Welt zurück, gingen auf die Sportplätze, man zog sich unmoralisch an, und die Unmoral fand sich nun unter den Predigern. Zu dieser Zeit, als einige von euch kleine Jungen und Mädchen waren, stand ein anderer Mann auf, sein Name war Lambert, und ganz allein stellte er diesen Unglauben in Frage. Seine wichtigste Botschaft war die Höhepunktsbotschaft William Branhams mit dem Titel „Das Token“ (Zeichen). Und so pries er die Token-Botschaft, von der Bruder Branham gesagt hatte, es sei die Höhepunkts-botschaft seines gesamten Dienstes gewesen: Daß ihr das Zeichen empfangen werdet oder umkommt. Doch umso mehr stellte er die Botschaftswelt in Frage. Während Bruder Branham die religiöse Welt in Frage gestellt hatte, stellte Bruder Lambert nun die Botschaftswelt in Frage.

Er war ein verhaßter, verachteter und abgelehnter Mann. Über seinen Namen wird heute überall in der Welt schlecht geredet, aber, Brüder und Schwestern, er war gegen den Unglauben aufgetreten. Und wer fragt, woher ich wissen will, daß er damit erfolgreich war, dem sage ich: „Wir sind die offenkundige Frucht seines Dienstes. Wir glauben, was er gesagt hat. Und nicht nur das, Freunde, sondern heute hört die Welt von einer weiteren Ausgießung des Heiligen Geistes. Man hat es in Afrika und Indien angenommen und in vielen anderen Teilen der Welt. Wir haben über all den Unglauben gesiegt. O ja!

Ich spreche über einen Alleingang. Als Unglaube und Sünde in die Botschaft hineinkrochen, da hat es nur einen Mann gegeben, der aufstand und gesagt hat: „Ihr seid verkehrt. Wir müssen eine weitere Ausgießung des Heiligen Geistes bekommen.“ Der Prophet Gottes hat über die Kraft gesprochen, die in die Gemeinde kommen sollte: „Es wird jemand diese Vision ergreifen und sie vorantragen.“ Lambert hat diese Vision erfaßt und sie weitergetragen und hat dies im Osten Amerikas unter einer Handvoll Leuten etabliert, und diese haben standgehalten. Und das ist der Ort, von dem der Prophet sagte, daß dort eine neue Erweckung ausbrechen würde, in Neu England.

ERWECKUNG – ICH GLAUBE, SIE BEGINNT IN NEU ENGLAND

Zitat WMB: E-3 ... und dafür beten, daß einmal auf diesem Weg, daß mit den Leuten etwas geschieht, was ihre Herzen für Gott in Feuer setzt, daß eine altmodische Erweckung in Neu England ausbricht. Es wurde an der Westküste versucht; es wurde im Mittleren Osten und im Süden versucht, aber anscheinend ist dies der letzte Ort, es zu versuchen: Neu England. Hier wo unsere Vorfahren gelandet sind wegen der Religionsfreiheit am Plymouth Rock. Von diesem geheiligten Boden aus gingen betende Männer und Frauen voran, um diesen großen geistlichen Haushalt zu gründen, dem wir gemäß unserem Vorrecht heute dienen. Es sollte sich kein Amerikaner für seine Vorväter schämen, die dies Land betreten haben, mit dem Gewehr zur Gemeinde gingen, die herkamen wegen der Religionsfreiheit, auf Pferderücken reisten, zugedeckt in alten Wagen, gegen die Indianer kämpften, um zur Gemeinde zu gehen. Dieser blutgetränkte Boden. Wenn wir aufrichtig sind und an denselben Gott glauben, an den sie auch glaubten, und Ihm mit derselben Ehrfurcht dienen, in der sie Ihm dienten, werden wir auch wieder eine Erweckung erleben. Und ich glaube, sie wird in Neu England beginnen. Gott ist bereit das zu tun, wenn wir bereit sind, es in uns zu tragen. (Geprüfter Glaube bringt Güter hervor 58-0518)

Wir sind glücklich, mit den Heiligen in Neu England identifiziert zu sein, GCC, denn nach den Tagen Lamberts gab es dort gerade eine Handvoll Leute, die dem Unglauben standgehalten haben. Ihr habt die Geschichten alle gehört, und genauso die Geschichten von Bethel, wo wir auch mit einer Handvoll Leuten vorangegangen sind. Und heute seid ihr hier. So seid ihr in die Arbeit anderer Leute gekommen, und wir sind nicht eifersüchtig auf euch. Wir sind Gott dankbar, daß wir es heute sind, nachdem es damals nur eine Handvoll war, die dem Unglauben in der Welt Widerstand leisten und daß wir das Wort und die Gegenwart Gottes in unserer Mitte haben. Und nicht nur das, sondern wir senden es in die Welt und fordern den Unglauben heraus.

Ich glaube, wir befinden uns genau am richtigen Platz, um über diese Dinge zu reden, und es ist angemessen, wenn ich heute diese Botschaft predige, nachdem wir uns zunächst mit nur einer Handvoll Leuten und dann später mit anderen, die dazugekommen waren, 42 Jahre lang gegen den Unglauben zur Wehr gesetzt haben, um meinen Brüdern und Schwestern überall auf der Welt, den auserwählten Kindern Gottes, zu sagen, wir man dem Unglauben und den fleischlichen Waffen des Krieges widersteht. Denn die Methode, die wir gebraucht haben, die Methode, die der Herr uns gab, sie ist bewährt, weil wir noch immer hier sind nach so vielen Jahren.

Nur weil ich von dieser Handvoll Leuten spreche, diesen wenigen, bedeutet das nicht, daß die anderen, die einige Jahre danach kamen, nichts getan und dem Unglauben nicht widerstanden hätten. Nein. Keineswegs! Wir sprechen damit nur über das Fundament, und weil dies Fundament richtig gelegt wurde, hatten wir auch andere, die darauf aufbauen konnten. Großartige Männer sitzen heute hier, die der Herr von allen Pfaden des Lebens gezogen und durch Seine Gnade hereingebracht hat: Aus den Pfingst- und Baptistenkreisen und aus der allgemeinen Botschaft. Wir sind glücklich, mit euch identifiziert zu sein, und ich freue mich, euch der Welt vorzuzeigen. Ich bin überhaupt nicht verlegen, euch der Welt als die Leute vorzustellen, die gegen den Unglauben fest gestanden und gesiegt haben und, weil wir der Gnade Gottes vertrauen, auch bis zum Token und zur Entrückung siegen werden.

JUDASSE AM ABENDMAHLSTISCH

Die Leute von GCC haben fest gestanden, und wir hier von Bethel haben uns gewehrt gegen große Kräfte des Feindes, die ich bezeichnen möchte als „Judasse am Abendmahlstisch“. Steht man einem „Abendmahlstisch-Judas“ gegenüber, muß man ins Evangelium zurückgehen, dann wird man sehen, womit unser Herr konfrontiert war, und dann bekommt man eine Vorstellung vom Menschen der Sünde gegen den Sohn des Menschen. Und auch heute im Jahr 2009 stehen wir fest gegen den Unglauben. Der Herr hat uns Stärke gegeben und zusätzlich Menschen, Seelen, die das Wort Gottes lieben, nachdem Er sie von jedem Pfad des Lebens, aus verschiedenen Rassen und verschiedenen Nationen gerufen hat, Menschen mit Erfahrung, die schon ein paar Jahre hier demütig sitzen und das Wort Gottes erlernen. Wir bilden uns nichts darauf ein, wenn wir sehen, wie sich Menschen in ihren eigenen Augen klein machen.  Wir haben eine Lehre daraus gezogen, daß Männer sich erniedrigt und gedemütigt haben, Männer, die das Wort Gottes dort draußen gepredigt und ohne Makel getragen haben. Denn wir haben den tiefen Graben gesehen, in den Leute gestürzt sind, die sich durch ihr Selbst, durch Stolz und Ehrgeiz erhöht hatten. Deshalb schlagen wir uns auch 2009 an die Brust und erbitten uns Gnade: „Herr, laß uns nicht diesen Weg gehen, demütige unsere Herzen vor Dir.“

Man muß schon tollkühn sein, wenn man sich gegen Männer aufbäumt, die hier seit 30 Jahren sitzen und einige seit vierzig, obgleich man erst seit Kurzem oder vielleicht auch seit 5 oder 10 Jahren mit dieser Offenbarung bekannt ist, und sich dabei einbildet, man wäre jemand: ein Prophet oder Christus oder sogar Gott. Dann muß man stolz sein, und mehr als stolz ist geisteskrank. Dann muß man wahnsinnig sein.

Wenn sich ein Mann hinter dies Pult stellt, von wo das Wort des Herrn doch in so kraftvoller Weise ausgeht und wo doch die Gegenwart des Herrn durch die Versammlung geht, um zu behaupten: „Ich bin Christus, ich litt und starb für euch, erkennt ihr mich nicht? Ich bin der Menschensohn“ – dann ist das Wahnsinn, Freunde. So kann jemand nur reden, nachdem er den Weg des Stolzes, des Selbst und des Ehrgeizes ging und zu einem Besessenen geworden ist. Und wenn er ein Besessener ist, spricht er nicht mehr selbst, sondern es ist einer dieser Euphrat-Dämonen, der in der ersten Person Einzahl redet. Nun, wenn ihr so einer Sache Beachtung schenkt, wird euch dieser Geist verschlingen.

Die Absicht, die all diesen Botschaften zugrunde liegt, ist es, den gläubigen und auserwählten Kindern Gottes wie auch den Predigern überall auf der Welt dabei zu helfen, den antichristlichen Geist zu erkennen. Die Siegel sind geöffnet worden, um den antichristlichen Geist zu entlarven. Ich glaube, die Prediger Gottes werden dann besser ausgerüstet sein, überall auf der Welt mit diesen Teufeln umzugehen und sie zu besiegen, wie wir sie besiegt haben. Ich nehme an, daß der Herr diese Erfahrungen in GCC und in Bethel zugelassen hat, um die Erwählten überall zu segnen und zu erbauen. Gott ließ diese Dinge nicht umsonst zu. Nein! Ich glaube, mit jeder Erfahrung, die Er der Gemeinde gab, war der weiterführende Teil des Leibes zu erbauen, dadurch daß nach all den Jahren heute ein Buch geschrieben werden kann und Botschaften übers Internet gehen, die Hunderttausende erbauen, erst recht die Leute aus der Botschaft.

 

WIE MAN DEM UNGLAUBEN WIDERSTEHT

Und ich fühle mich gesegnet und mehr als privilegiert, der Welt mit dieser Botschaft heute zu zeigen, wie man sich gegen Unglauben und fleischliche Waffen zur Wehr setzt. Es ist kein großes Geheimnis, sondern es ist dieselbe Waffe, die auch unser Herr Jesus gebrauchte, ebenso die Apostel, Bruder Paulus, Bruder Branham und unser teurer Bruder, der Erweckungsprediger und erste Märtyrer Robert Lee Lambert. O ja! Wir preisen den lebendigen Gott.

Zunächst werde ich euch eine Schriftstelle geben, um zu belegen, wie man dem Unglauben standhält, sogar ein ganzes Kapitel, nämlich Heb 11: „Durch Glauben!“ Durch Glauben hat jeder dieser Helden des Glaubens gesiegt. Denn es heißt: Und durch Glauben hat Abraham, durch Glauben hat Henoch, durch Glauben hat Noah und durch Glauben haben all anderen... Sie bezwangen Königreiche und kehrten die Kraft des Feindes um. Und so geht es weiter. Und es heißt: „Derer die Welt nicht würdig war.“

Geliebte, und in dieser Endzeit sind wir übriggeblieben, gegen den Unglauben aufzutreten. Der Dienst von Paulus und all den anderen Botschaftern ist erfüllt, sie haben ihre Aufgaben erledigt und sind heimgegangen. Versteht, was ich euch da sage. Bruder Branham ist auch heimgegangen. Er ist nicht mehr hier und kann uns nicht helfen. Bruder Lambert und die Heiligen von damals, auch sie sind heimgegangen. Bruder George ist gegangen, Bruder McGahee ist gegangen. Doch ihr müßt nun verstehen, daß sich der Unglaube seit damals angehäuft hat bis zum Himmel, und ihr seid es, die mit diesem Unglauben konfrontiert werden, während er weiter wächst, sogar in der Gemeinde, direkt unter der Botschaft, und schließlich wird er vom Weltkirchenrat kommen. Deshalb hat der Herr uns schon viele Jahre trainiert, um dem großen Unglauben und dem Menschen der Sünde zu begegnen.

Wißt ihr, was Sünde ist? Unglaube. <So auch> ein Mann des Unglaubens, der hierher kommt, um die Braut der Endzeit herauszufordern. Ich glaube, Gott hat uns trainiert und wird damit fortfahren, damit wir wissen, wie wir dem Menschen der Sünde gegenübertreten. Dem Menschen der Sünde. Jeder, der sich erhebt und dies Wort Gottes verurteilt (oder tadelt oder für unbrauchbar erklärt) und es zu ändern versucht, der ist ein Mensch der Sünde. Nicht der Mensch der Sünde, sondern ein Mensch der Sünde. So müßt ihr diese Sache betrachten.

Durch Heb 11 verstehen wir zunächst einmal, daß jeder, der den Unglauben überwindet, ihn nur durch den Glauben überwindet, denn es geht um GLAUBEN gegen UNGLAUBEN. Ist das nicht richtig? (Versammlung: Amen!) Und durch Glauben haben die Helden des Glaubens überwunden. So, das ist das Erste.

Und wenn wir sagen „Unglaube“, dann – für die kleinen Kinder – meinen wir, alle Sünden kommen aus dem Unglauben.  „Und wie willst du das beweisen?“ Eva glaubte das Wort nicht (oder bezweifelte es). Gott sagte ihr: Iß nicht diese Frucht, aber die Schlange sagte: Iß sie. Das ist eine gute Sache, sie macht dich klug.“ Der Unglaube, der dadurch in Evas Herz gelangte, ließ sie die Frucht essen, und dadurch wurden wir alle dem Tod unterworfen. Darum ist die Wurzel der Sünde der Unglaube.

Wenn ihr deshalb dem Unglauben widerstehen wollt, der verknüpft ist mit der Sünde, dann steht fest gegen Unmoral und Sünde, gegen Gewalt und alles, was das Wort Gottes bricht. Wenn ich daher ‚Unglaube’ sage, dann ist das keine Kleinigkeit. Unglaube ist geistliche Dunkelheit. Unglaube ist Interpretation. Unglaube ist Häresie. Unglaube ist Sünde.Die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.” Joh 3:19-20

Eine der wichtigsten Methoden, die angewandt werden, um den Unglauben zu zerstören – und Jesus hat dies in Gang gesetzt – ist der Fels der Offenbarung vom Menschensohn. Damit man dem Unglauben Widerstand leisten kann, ist es wichtig, eine göttliche Offenbarung zu bekommen. Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle (Unglaube und alle möglichen Religionen) sollen sie nicht überwältigen. Es gibt nur eine Sache, welche die Pforten der Hölle nicht überwinden können, und das ist göttliche Offenbarung. Wenn du keine göttliche Offenbarung hast, wirst du taumeln und scheitern.

Brüder, wenn das nicht so wäre, hätte Bruder Branham nicht siegen können, Jesus und die Apostel hätten nicht siegen können, und wir von GCC und ebenso Bethel hätten nicht siegen können. Wenn du die Offenbarung von Christus bekommst, wenn du die Offenbarung des Menschensohnes bekommst, können die Pforten der Hölle dich nicht überwältigen. Vielleicht fragst du nun: “Warum sind all diese Leute abgefallen und wurden zu schwarzen Krähen und fielen in einen dunklen Abgrund?” Weil sie eben nicht wiedergeboren waren, weil sie nicht die Glaubensoffenbarung des (oder über den) Menschensohn(es) hatten. Allerdings glauben sie in den Slums ihrer Sünden und in ihrem sodomitischen Zustand, wiedergeboren zu sein – trotz  ihren Hosen, ihrem geschnittenen Haar, bei all ihrem Spielen und Trinken, ihrem Fluchen und Rauchen. Lügner sind sie allesamt.

Glaube ist der Sieg. Wenn du diesen Glaubenssamen in dir empfangen hast, wird dir das den Sieg geben.

Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1.Joh 5:4)

Das ist es, was Johannes gesagt hat. Was euch den Sieg gibt über diese Welt, das ist der Glaube. Wie können die Leute sagen, sie hätten Glauben, aber sie wandeln in Sünde! Nein, dann seid ihr ein Lügner.

In Ordnung, es braucht also den Glauben Christi im Busen, will jemand den Sieg haben. Der Grund, warum all diese Leute fielen, wir aber stehen, ist der, daß wir den Glauben haben und ihn auch angewandt haben.

Wir dienen Gott als Individuen (d.h. als Einzelne, jeder für sich), und wir haben gelernt, wie man den Unglauben aufdeckt, wenn er in die Versammlung kommt und in die Herzen von Männern und Frauen.

 

DER UNGLAUBE MUSS IDENTIFIZIERT WERDEN

Nun, zunächst müßt ihr verstehen, wie sich der Unglaube manifestiert. Der zugrundeliegende Faktor in einem Mann, einer Frau oder einer Versammlung, wo sich Unglaube manifestiert, ist die Lust. Wieso wird sich jemand setzen, gute und begründete Wahrheit hören und sich dann doch von dieser Wahrheit abwenden? Die Antwort ist, daß in diesem Individuum Lust vorhanden war, so daß er, ganz gleich wie viel er vom Wort hörte, seine Lust dennoch nicht aufgeben wollte. Jesus sagte: Dies aber ist das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. (Joh 3:19) ...denn ihre Werke waren böse.” Und wenn ich Lust sage, dann meine ich jedes weltliche Verlangen/Begierde/Begehren. Und wegen dieser Lust wirst du dein Ohr für den falschen Prediger öffnen. Dann gibt er dir eine bestimmte Art von Lehre, und dann wendest du dich von der Wahrheit ab.

Ich möchte euch helfen, die Manifestationen des Unglaubens zu erkennen. Wenn ihr deshalb den Unglauben wahrnehmen (identifizieren) könnt, werdet ihr wissen, wie ihr euch dem entgegenstellt. Ich spreche zu den Predigern, wie man ihn identifiziert und wie man ihn erträgt (oder: ihn stellt). Ein wenig später werde ich dann zu den Schafen sprechen, wie man sich als Schaf gegen den Unglauben behauptet.

Ich möchte euch ein Anzeichen des Unglaubens geben, und zwar dies: Wir sind eine glückliche Versammlung und erfreuen uns am Wort Gottes, jeder übergibt seinen Geist an den Hirten, den Geist Gottes, dem Wort Gottes, und jeder ist voll dabei, - aber dann geht jemand wie Eva hinaus, und <wie ihr wißt> empfing sie eine andere Idee. Empfängst du diese andere Idee, ist die Gemeinschaft zerbrochen, dein Gesichtsausdruck (oder: deine Haltung) verändert sich, und dieser Beteiligte (oder: diese Beteiligte) wird unabhängig. Niemand sollte von der Wahrheit unabhängig werden, unabhängig von Christus und unabhängig von geistlicher Führerschaft. Das ist ein wichtiges Anzeichen, wenn die Leute anfangen, den Unglauben zu tolerieren, und wenn dann diese Idee auch in ihre eigenen Herzen kommt, indem sie von einem Teufel gesalbt werden, oder wenn sie einer gegensätzlichen Stimme zuhören, wie Eva das tat. Ist das erst mal so akzeptiert, wird es sich in verschiedenen Dingen manifestieren: kein Miteinander. Da liest jemand vielleicht heimlich ein häretisches Buch, behauptet aber alles zu glauben, was das Wort sagt. Das wird die Gemeinschaft zerbrechen und den Unglauben ins Haus Gottes tragen. Oder es nimmt jemand die Bibel und sucht darin Entschuldigungen für die eigene Lust, oder für den eigenen Stolz und andere Sünden. Das wird die Gemeinschaft auflösen.

Der Prediger muß nun Unterscheidungsfähigkeit haben, um zu erkennen, daß in dem Mann oder der Frau eine Veränderung stattgefunden hat. Und die Versammlung wird auch wissen, daß mit der Person etwas verkehrt ist. Vielleicht geht derjenige gerade durch einen Test. Darum wird man sich dann zuerst kümmern. Vielleicht ist der Bruder auch ein wenig traurig, weil er in seinem Leben etwas benötigt, was er aber nicht hat. Und dann untersuchen wir die nächste Möglichkeit. Es scheint alles in Ordnung, aber dennoch hältst du dich bis zu einem bestimmten Grade von uns fern. Du kommst nicht mehr vorbei. Du begegnest den Brüdern nicht mehr so herzlich, schüttelst auch nicht ihre Hand. Du erfreust dich nicht mehr am Wort.

Man muß als Prediger also fähig sein, gegen den Unglauben anzukämpfen. Dazu muß man in der Lage sein, ihn zu identifizieren, sonst wird er direkt unter dir wirksam werden, d.h. in deiner Frau, in deinem Haus, unter deinen Kindern, in der Gemeinde. Denn wenn er sich dann erhebt, ist es zu spät für dich zu handeln. Er ist dann schon zu groß geworden.  Wäge diese Worte.

 

Ein Wandel der Anschauung/Vorstellung offenbart Unglauben

 

Wenn eure Vision als Gläubiger unscharf (oder unklar) wird... Es gibt da eine Menge Veränderungen, die stattfinden können. Wegen dieser Lust wirst du eine gewisse Vorstellung bekommen. Wenn du eine Anschauung annimmst, die anders ist als das was du bislang als Wort Gottes gehört hast, wird es deine Einstellung (oder Perspektive) und dich selbst auch über Nacht verändern.

Wie kann das geschehen, daß ihr einen Wechsel der Anschauung erfahrt? Dann habt ihr entweder nachgedacht, wie ihr’s machen könnt, eure Lust zu erfüllen, oder ihr habt einem Prediger zugehört, der euch die Ohren kitzelte. Dann werden plötzlich die seit Jahren üblichen Opfer, die ihr gebracht und worüber ihr euch auch nie beklagt habt und die niemals ein Problem waren, auf einmal zu einem Problem. Und dann fühlt ihr euch beeinträchtigt, aber nur weil ihr eine andere Vorstellung angenommen habt. Eure Vision wird dann unscharf, ihr habt dann eine ganz andere Vision, und damit verändert sich die Sicht auf viele Dinge. So läßt sich Unglaube identifizieren. Man kann nicht behaupten, es sei Unglaube im Herzen eines Menschen, indem man ihn einfach nur anschaut. Nein, sondern er wird dann bestimmte Früchte hervorbringen. Wenn er diese Früchte trägt, offenbart dies, was im Herzen des Menschen ist. Und sobald man diesen Menschen fragt, ob er glaubt, wird er sagen: “Ich glaube jedes Wort.”

Wenn ihr also diese Dinge seht, braucht ihr keine Fragen mehr zu stellen. Es gibt nur eine Antwort, und die ist, es ist Unglaube im Herzen. Und dann muß man bereit sein, gegen diesen Unglauben aufzustehen.

 

VERDREHEN DIE SCHRIFT ZUR EIGENEN ZERRÜTTUNG/VERNICHTUNG

 

Dann übernimmt der Intellektualismus. Leute, die den Unglauben zulassen, durchforschen dann die Botschaft. Die Bibel sagt, sie verdrehen die Schriften, m.a.W. weil sie diese Lust nicht aufgeben wollen, durchsuchen sie die Botschaft, um zu beweisen, das diese Lust, dies Begehren, daß dieser Punkt eigentlich nichts bedeutet. Dann wandelt sich ihre Einstellung, und sie sprechen sehr eigenständig. Sie sagen: “Ich folge keinem Mann; man muß keinen Mann wegen irgendwas anhören/zurate ziehen; du brauchst nur die Führung des Herrn, Bruder.” Über Nacht werden sie super-geistlich. Über Nacht bezeichnen sie den Rat und die Leitung, die sie gewohnt waren anzunehmen, als Abgötterei und Anbetung eines Mannes, und man kann dann solche Bemerkungen hören: “Ihr betet alle einen Mann an, diesen Pastor. Das ist Abgötterei und Anbetung eines Mannes.” Wenn sie so werden, dann ist etwas verkehrt. Beobachtet diese Dinge. Ich spreche aus Erfahrung. Ich spreche durch göttliche Offenbarung. Sie meinen nun, genug qualifiziert zu sein, die Schrift zu deuten. Sie glauben, daß sie die Bibel nun allein lesen, Schriftstellen heraussuchen und eine Botschaft bekommen können, um das Leben ihrer Familien anzuleiten. Ich sage, wenn jemand in solch einem Haus lebt, dann muß er aufpassen, denn dieser Unglaube ist ansteckend. Über Nacht wird niemand geistlich.

Wir haben bedeutende Beispiele dafür, wie ansteckend Unglaube ist, darum enthält die Bibel auch Bestimmungen über Trennung.

Wenn jemand heute eine gefährliche Infektion hat, trifft man bestimmte Maßnahmen, um denjenigen zu isolieren. Auf Trinidad bringt man sie außerhalb des Krankenhauses in einem Zelt unter.

Unglaube ist ansteckender und sogar gefährlicher als AIDS. Und tatsächlich gibt es Leute, die spielen damit wie ein kleiner Affe, denn sie wissen nichts von der Gefahr. Sie sind ahnungslos, was die Gefahr von Unglauben betrifft. Deshalb hat die Bibel Maßnahmen und Gesetze festgelegt.

In unseren Lektionen, die wir hatten, konntet ihr über die große Dr. Miriam nachdenken, eine super-geistliche Frau. Sie hat wirklich gemeint, daß sie unter diesem Unglauben leben könnte, den ein Mann Tag und Nacht in ihre Seele hämmerte, obwohl der Herr mir schon gezeigt hatte, daß er sich in eine Schlange verwandelt hatte und in einem Loch verschwand, die ich mit einer Fackel verbrannte. Ihr denkt, daß ihr mit Schlangen umgehen könnt. Aber ihr beherrscht den Umgang mit Schlangen nicht.

Wenn dir jemand etwas ins Ohr flüstert und dich vom Wort Gottes abwenden will, ist die Empfehlung: Geh einfach weg. Das hat Mal 4 gesagt. “Eva machte den Fehler, nur einen Moment still zu stehen und zuzuhören.” Leute glauben wirklich, daß sie geistlich genug wären, sich Unglauben anzuhören und selbst dagegen angehen oder argumentieren zu können, Brüder. Das ist auch mit Eva so gewesen. Eva war sicher, daß sie dem Serpent schon nicht nachgeben würde. Ja, sie begann mit einer Diskussion: “Ja, Gott hat gesagt, an dem Tag wo wir ihn berühren, werden wir sterben.” Und sie begann zu überlegen, aber was sie nicht wußte, war, daß der Teufel in diesem Serpent steckte und daß von diesen Worten eine Salbung ausging. Und so kam sie immer näher, bis sie von diesem Geist gefangen genommen war. “Die Leute nehmen statt des Heiligen Geistes den Geist von einander an,” hat Mal 4 gesagt. Und man kann davon ausgehen, daß euer Sohn, eure Tochter, eure Frau, eure Kinder und euer Nachbar voller Unglauben sind.

Ihr wißt, daß Jesus den Sieg hatte, weil er den Unglauben unter Seinen Aposteln identifiziert hat. Solch ein Unglaube wurde in Judas manifestiert. Jesus sagte: “Habe ich nicht euch Zwölf erwählt, doch einer von euch ist ein Teufel?” Das sagte Er von Judas Ischariot, weil der nicht glaubte, denn Jesus wußte von Anfang, welche es seien, die nicht glaubten. (Joh 6:64) Wißt ihr, was das Problem mit Judas war? Er glaubte von Anfang an nicht, obwohl er in der Gemeinde saß. Jesus hat gegen diesen Unglauben dreieinhalb Jahre ankämpfen müssen, ohne jemals zu sagen: “Du bist ein Ungläubiger” – bis zu diesem Moment beim Abendmahl. Das war das Problem von Judas. Er hat nie geglaubt.

Du willst damit wirklich sagen, er hätte im Haus Gottes gesessen, Zeichen und Wunder getan und die Geldbörse verwaltet und trotzdem nicht geglaubt? Er wollte immer herausfinden, ob dies die Wahrheit ist. “Ich muß es noch einen Tag, noch eine Woche, noch einen Monat überprüfen. Ich weiß, Jesus hat Lazarus von den Toten auferweckt.”

Was hat diesen Mann bewogen sich so zu benehmen? Er war voller Lust. Voll von Ehrgeiz. Voll von Stolz. Voller Selbst. Und wenn man diese Dinge in sich trägt, dann blockiert man den Kanal des Lebens zum eigenen Ohr. Ihr müßt entleert sein, der Kanal muß frei sein, um das Wort Gottes voranzubringen. Dies beweist, daß man mit den größten Männern und dem größten Propheten und Diener Gottes wandeln, und trotzdem Unglauben im Busen haben kann.

Wenn du dies Wort Gottes hörst und es glaubst, Freund, keinen Zweifel hast, nicht einmal dies und einmal das fühlst, aber <dennoch> sagst: “Ich hab gehört, wie ein Mann dort unten sagte: ‘Paßt auf bei diesem Bruce.’” Der Unglaube verfolgt dich. <Du sagst:> “Ich hab hier zwar schon fünf Jahre gesessen, aber ein oder zwei Dinge möchte ich noch überprüfen.” Das ist Unglaube. Wißt ihr, was all diese Skepsis im Herzen hervorbringt? Ich will’s euch sagen: Es fehlt euch göttliche Offenbarung, und ihr seid nicht von neuem geboren. Wer wiedergeboren ist, der verübt keinen Unglauben, denn sein Same bleibt bei ihm, und er kann nicht sündigen (1. Joh 3:9). Jawohl! Dann kannst du diese Offenbarung nicht bezweifeln. Das ist es, was uns gehalten hat.

Einige haben angemerkt: “Bruder Bruce, ich hab überhaupt nicht gewußt, daß du durch so viele Probleme gegangen bist.” Es war eine Freude. Sind denn Zweifel in unser Herz gekommen? Ganz und gar nicht. Keine Zweifel!

Du willst damit sagen, daß du auch von fünf Gemeinden, im Ausland und hier auf Trinidad, die euch alle vernichten wollten, nicht ein bißchen zum Zweifeln gebracht wurdest und nie gesagt hast: “Vielleicht sind wir verkehrt?” Überhaupt nicht! Das hat uns dazu gebracht zu glauben, daß wir richtig sind. Es gab etwas, das uns stärker gehalten hat als wir selbst.

 

SATAN BEWEGT SICH MIT EINEM GEISTLICHEN MANN

Nun, wenn Satan sich aufmacht Schaden anzurichten, handelt er mit einem geistlichen Mann. Denn der geistliche Mann wird von der Versammlung respektiert. Sein Geistlich Sein überdeckt den Unglauben, so daß sie diesen Unglauben nicht erkennen können. Als der Teufel sich mit Korah, Abiram und Dathan bewegte, standen sie Mose nahe, darum hatten die Leute auch ein gewisses Maß Vertrauen. Sie stellten sie auf eine geistliche Leiter, fast so wie Mose.

Wenn Satan attackiert, dann ist sein Hauptanliegen immer, das Wort in Mißkredit zu bringen (also unglaubwürdig zu machen). Ich bin dabei, den Unglauben für euch zu identifizieren. Nun, zunächst einmal greift Satan die Hausregeln an (oder die Richtlinien in der Gemeinde), doch er zielt auf etwas ab. Er hat etwas Bestimmtes im Auge, nämlich das Wort anzugreifen, denn das Wort ist es, was euch lebendig erhält, zusammenhält und was euch ewiges Leben gibt. Um euch zu kriegen, muß er versuchen, das Wort zu diskreditieren (d.h. unglaubwürdig zu machen). Ihr habt aber so viel von der Offenbarung gehört, daß er das Wort nicht so leicht diskreditieren kann, es sei denn, ihr wärt gerade neu oder ein Skeptiker oder Scheingläubiger, dann würdet ihr zu zweifeln anfangen und verschiedene Interpretationen und Häresien annehmen.

Gehen wir also davon aus, er kommt hierher, kann aber das Wort nicht diskreditieren. Das Wort ist so stark, daß es eine Sünde ist nicht zu glauben. Nun, er kommt dann auf Umwegen herein. Er entfacht dann eine kleine Meinungsverschiedenheit hier oder dort, was die Hausregeln angeht. Mit all den Störungen, die Judas anzettelte, hat er versucht, das Wort zu kreuzigen. Das war seine Absicht. Er kann das Wort nicht diskreditieren, nachdem die Leute es in so großartiger Weise gehört haben. Er kann nicht einfach kommen und behaupten, das Wort wäre falsch. Er hat nur eine Möglichkeit. Damit ihr denkt, das Wort sei falsch, greift er die Hausregeln an, danach geht er gegen den Mann Gottes vor, der die Richtlinien aufgestellt hat. Geliebte, der nächste Schritt ist dann, den Charakter des Dieners Gottes anzugreifen. Darum greifen die Teufel William Branham und seinen Charakter an, darum beschmutzen sie seinen Namen überall auf der Welt. Und dies hat dazu geführt, daß das sog. Pfingsten Bruder Branham ablehnt, denn man hat den Mann tatsächlich durch Lügen diskreditiert und der Welt erzählt, er würde glauben, daß er Gott sei (vgl. Hebräer-Serie, Kap 4, pg.133). Erkennt ihr diese Falle des Teufels? Der Feind gebraucht fleischliche Waffen im Krieg... Er muß aber lügen, wenn der Charakter des Mannes in Ordnung ist – und der Charakter Bruder Branhams ebenso wie der Bob Lamberts war ja in Ordnung. Darum ist eine der stärksten Waffen des Feindes die Lüge. Er hat deshalb Lügen gebraucht, um den Propheten Gottes unglaubwürdig zu machen. Weil er deshalb das Wort nicht einfach angreifen kann, diskreditiert er den Mann und verweist auf gewisse Dinge. Seht ihr, wie Judas Jesus attackierte?“ Die Salbe hätte man verkaufen und den Erlös den Armen geben sollen.” Er griff den Charakter des Mannes an. Er konnte ja nicht sagen, das Evangelium wäre falsch. Meine Güte, seht ihr nun die Tricks des Feindes?

Seht ihr nun, was Korah, Abiram und Dathan getan haben? Die Botschaft des Mose konnten sie nicht angreifen, darum griffen sie die Person an. Seht ihr, was Miriam und Aaron taten? Sie griffen die Familie des Mannes an. Aber was sie eigentlich versuchten, das war die Botschaft anzugreifen. Ja, und letztlich hat er Erfolg gehabt (vermutlich ist Satan gemeint). Zwei Millionen Menschen starben in der Wüste und landeten in der Hölle – von der alten Generation. Und nur zwei Männer gingen hinüber ins Verheißene Land. Vergegenwärtigt euch die Macht einer Häresie und des Unglaubens. Die Bibel sagt: Sie kamen wegen ihres Unglaubens nicht hinein. Das ist die Kraft des Unglaubens. Unglaube ist die größte Kraft, die der Teufel hat.

Eine weitere Sache, die der Teufel angreift, sind die Regeln, die der Mann Gottes für die Gemeinde festlegt. Das Evangelium ist eine Sache, aber “die Regeln” sind Hunderte von Verordnungen. Sie fallen unter das Ermessen des Dienstes, der Prediger. Eine Regel ist z.B., hier zwei Mikrophone zu haben. Das steht nicht in der Bibel. Eine andere unserer Regel besagt, daß die Prediger nicht hinterm Rücken des dienenden Predigers sitzen dürfen. Denn der Mann Gottes, als er 1972 herkam, hat gesagt: "Laßt meine Feinde nicht hinter meinem Rücken sitzen, sondern setzt sie vor mich, wo ich sie sehen kann, denn ich spüre diese ungläubigen Teufel hinter mir." Er sagte: „Setzt sie nach vorne, laßt mich zu ihnen predigen." Ich sagte: "Es gehen alle Prediger nach vorne, einschließlich Bruder Bruce." Regeln! Solche Dinge sind fragwürdig. "Warum dies und warum das? Und warum kann ich nicht rausgehen und Wasser trinken, während er predigt?" Regeln! Aber alle diese Regeln dienen dazu, die Gegenwart Gottes hereinzubringen. Es geht nicht, daß die Leute hier auf und ab gehen und mich ablenken, wenn ich den Geist Gottes hier halten möchte, oder daß sie jemand stören, der dem Wort Gottes zuhört. Überprüft es, und ihr werdet sehen, wie viele Regeln hier festgelegt sind. Sie kamen während der letzten dreißig Jahre zustande. Aber sie wurden zu einem bestimmten Zweck im Hause Gottes festgelegt.

So sagt jemand vielleicht: "Mir gefällt das nicht, man sollte hier jeden Abend jemand haben, der singt, und nun hat schon in vielen Gottesdienste keiner mehr gesungen." Dieser Mensch hat ein Problem. Er möchte gern singen, aber er darf nicht. Laßt es einfach so, wie ihr’s vorgefunden habt. Die Regeln haben <auch> den Zweck, solche Geister zu entlarven und sie zu binden.

Jedesmal, sobald sich der Teufel bewegt, wird man eine Gruppe von Frauen finden, die das unterstützen. Diese Frauen werden benutzt, um gegen die anderen Frauen in der Gemeinde anzugehen. Vom Dienst werden sie schlecht reden; sie werden lose Zungen haben und werden von Haus zu Haus gehen. Sie werden Streit entfachen. Sie werden für andere Frauen in der Gemeinde nicht-öffentliche Prediger sein, um Spaltungen hervorzurufen. Vor diesem Hintergrund möchte ich heute abend die Prediger erbauen und die Schafe unterrichten, wie sie solchem Unglauben begegnen können. Dies war immer das übliche Muster Satans in den vergangenen 42 Jahren meiner Predigertätigkeit, und wir haben alle Schlachten gewonnen, die wir zu schlagen hatten. Wir sind 1974 nur wenig mehr als ein Dutzend Leute gewesen, die beim Wort Gottes verblieben. Und mit der Vorgehensweise, die ich ihnen genannt hatte, waren wir in der Lage, gegen all den Unglauben in diesem Land zu bestehen, ebenso gegen all den Unglauben, der aus Amerika und aus Guyana und aus Surinam kam. Wir standen fest als ein kleiner Leib und fochten mit dem Wort Gottes gegen jeden von ihnen und haben auch ihren Niedergang erlebt. Die Methode, mit der wir diese Teufel bekämpften und uns gegen sie behaupteten, möchte ich gern der gesamten Botschaftswelt übergeben. Und wie man sich gegen den Unglauben behaupten kann, das hängt zuallererst davon ab, daß man das Wort Gottes durch göttliche Offenbarung versteht. Andernfalls wird man, sobald man mit der Zunge der Schlange in Kontakt kommt, in Verwirrung geraten.

Ihr könnt keine göttliche Offenbarung erlangen, ohne daß ihr euch dafür einsetzt und vor den Herrn kommt, um von Ihm Offenbarung zu erbitten.

Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden. (Jak 1:5)

Ja, geht ins Gebet und bittet darum. Die Leute wollen zwar Offenbarung, möchten ihren Geist aber nur 5 oder 10 Minuten aufs Wort Gottes konzentrieren. Und so sitzen sie im Haus Gottes und denken an ihr Geschäft, während das Wort gepredigt wird, oder denken an die Dinge, die sie nach der Versammlung jemand sagen wollen. Dazu möchte ich euch sagen, Freunde, das wird so nicht funktionieren. Ihr müßt euch Zeit nehmen für Gott. Ihr werdet in Verzweiflung geraten oder umkommen. Ihr müßt vor den Herrn kommen und euch weihen, beten, fasten, eure Bibel lesen und wenigstens eine Stunde Stille Zeit haben  mit dem Herrn. Dann wird das, was ihr heute hört, wieder lebendig werden und wird euch im Geist beschäftigen. Aber wenn du hinausgehst und mitten in der Musik lebst, dann wird es anfangen in dir zu singen, obwohl du ein Christ bist, wenn du es ein paarmal gehört hast, denn der Mensch ist so gemacht. Dann schämst du dich und willst verstehen, warum das geschieht. Euer System ist so gemacht. Wir haben ein Bewußtsein und ein Unterbewußtes. Das Bewußtsein hört diese Dinge, während du arbeitest oder in einem Taxi sitzt oder dich in einem entsprechenden Umfeld bewegst, und diese Information wird ins Unterbewußte verschoben. Das Unterbewußte ist der Geist, und es dreht sich immer wieder, als würdest du das Lied selbst singen. Du sagst: “Herr, vergib mir, weil ich das singe.” Aber tatsächlich singst du gar nichts. Der alte Mensch ist so aufgebaut, dieser Teufelsleib, dieser Geschlechtsleib... Wenn ihr schlechte Redeweisen hört, dann gebt acht, damit es nicht genauso auch aus eurem Mund kommt, bevor ihr das merkt. Aber wie ist es denn, wenn ihr das Evangelium hört? Wie ist es, wenn ihr christliche Musik hört? Wenn ihr in einem positiven Umfeld seid? Was ist, wenn ihr eure Bibel lest? Wenn ihr die Bänder hört? Wenn ihr eine Melodie im Herzen singt? Dann ist dort kein Platz mehr für die Welt. Dann werden sich diese Dinge in euch bewegen.

“... sondern seine Lust hat am Gesetz Jehovas und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! (Ps 1:2)

Und er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Blatt nicht verwelkt; und alles, was er tut, gelingt.  (Ps 1:3)

Das sagt der Psalmist. Das ist die rechte Art, näher zu Gott zu kommen. Jede Minute, Geliebte, die ihr erübrigen könnt, richtet euren Geist auf das Wort des Herrn. O ja!

Das ist nicht nur etwas, das ich vorschlage, sondern ich spreche hier über eine bewährte Waffe. Ich spreche über Erfahrung, über etwas, was wir durchlaufen haben.

 

FLEISCHLICHE WAFFEN DES KRIEGES

Geistliche kriegsführung – zwei Seiten, zwei Waffen

Wenn ihr im Kampf steht gegen den Unglauben, müßt ihr die fleischlichen Waffen des Krieges studieren, die der Feind gebraucht, um euch anzugreifen. Ja, der Teufel gebraucht fleischliche Waffen im Krieg. Wir sind engagiert in einem geistlichen Krieg zwischen Richtig und Falsch. Und die große Schlacht der Christlichen Gemeinde gilt dem Anliegen (oder der Sache) der Gerechtigkeit (Er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit, Off 19:11), und für die rechte Sache haben wir auch die rechte Waffe. Und diese Waffen sind Glaube und das Wort Gottes und Offenbarung vom Allmächtigen Gott.

„Übrigens, Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.  Ziehet an die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermöget wider die Listen des Teufels.

Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern. Deshalb nehmet die ganze Waffenrüstung Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen vermöget. (Eph 6:10-13)

Satan und seine Kinder repräsentieren das Böse. Satan kämpft, um das Böse zu verteidigen. Und die Bibel erklärt, daß seine Waffen fleischlich sind. So sehr wir auch jede Schlacht gewinnen und den Sieg davontragen wollen in diesem großen Krieg, wird uns hier vom Hauptapostel Paulus gesagt, keine fleischlichen Waffen im Krieg zu verwenden, aber unser Feind erfreut sich am Gebrauch fleischlicher Waffen.

Gegen keine dieser Personen, die wir hervorgehoben haben, und in keiner all dieser Schlachten, die wir zu schlagen hatten, wurden jemals fleischliche Waffen angewandt. Der Herr Jesus hat nie eine fleischliche Waffe aufgenommen. Man hört nichts davon, daß Er je ein Schwert angewandt hätte. Und als Petrus zum Schwert griff, sagte Er: “Stecke dein Schwert in die Scheide, denn wer das Schwert nimmt, wird durchs Schwert umkommen.” Man hört ebenso wenig, daß er je Gewalt angewandt hat, weil er ärgerlich geworden wäre, während Er übers Wort Gottes debattierte. Schaut die Apostel, sie haben nie fleischliche Waffen angewandt. Deshalb konnte Paulus sagen: “Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern göttlich mächtig zur Zerstörung von Festungen...” (2.Kor 10:4) In all diesen Jahren haben wir niemals eine fleischliche Schlacht geschlagen. Was in diesen Büchern gesagt wird, ist die Wahrheit. Es gibt keine Lüge darin, um jemanden niederzuschlagen. Wir sagen die Wahrheit, so wie sie ist. Und dagegen richten sich die großen Angriffe, weil wir die Wahrheit sprechen.

Die wahren Kinder Gottes kämpfen mit der Waffe Gottes. Denkt immer daran, wenn ihr mit Menschen voller Unglauben, mit den Bösen, falschen Propheten und falschen Christi zu tun habt, sie werden fleischliche Waffen des Krieges aufnehmen. Seit dem Garten Eden sind fleischliche Waffen gegen die Kinder Gottes angewandt worden, und die fleischliche Waffe, die Kain am Anfang gebrauchte, war Bösartigkeit, Haß, Eifersucht und Unglaube. Und dann mußte er noch etwas weiter gehen, und zweifellos nahm er einen Stein und schlug damit seinem Bruder auf den Kopf.

Ich will euch sagen, weshalb der Feind keine anderen Waffen als fleischliche  gebrauchen kann. Ganz gleich, wie gut ein Bruder oder eine Schwester ist, ganz gleich, wie lange sie schon unter dem Wort Gottes sitzen, wenn der Feind auf sie kommt, dann ist der Grund dafür, daß sie fleischliche Waffen gegen Kinder Gottes benutzen, weil sie selbst eine fleischliche Gesinnung haben.

Röm 8:5-9 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. Denn fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott, sintemal das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

Demnach wird die fleischliche Gesinnung stets eine fleischliche Waffe aufnehmen. Immer wenn ein Streit unter Brüdern entsteht, unter Menschen, welche die Leute Gottes sein sollten, wenn ihr dann jemand eine fleischliche Waffe gebrauchen seht, seid ganz sicher, daß seine Gesinnung noch fleischlich ist. Wenn er herumgeht und Schlechtes redet, wenn er das verurteilt, was er einst wunderbar fand, gepriesen hat und als die Gerechtigkeit Gottes ansah, wenn er das nun schlecht macht und darüber redet, als wäre es Antichrist, und es als teuflisch verurteilt, dann ist dieser Mann fleischlich. Und fleischlich gesinnt sein, ist der Tod. Also bleibt dieser Mann im Tod. Er ist nicht wiedergeboren, nicht erneuert. Nein, er ist noch nicht gerettet.

LEBEN UND TOD IN DER MACHT DER ZUNGE

Die mächtigste Waffe, die der Feind gegen die Gemeinde Gottes benutzen kann, ist die Macht der Zunge. "Leben und Tod liegen in der Macht der Zunge." In der Zunge der Schlange liegt die Macht des Todes. Und damit hat er die ganze Welt zerstört. Aber Jesus sagte in Joh 10:11 : Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen. In Joh 6:63 sagte Er: Die Worte, die ich rede, die sind Geist und sind Leben. Die Zunge, die heute zu euch redet, verabreicht euch entweder Leben oder Tod. Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens. Spr 15:4 Wenn ich Worte unseres Herrn Jesus durch göttliche Offenbarung spreche, dann verabreiche ich Leben. Und wenn ich das Wort Gottes verdrehe, wie die Schlange das tat, dann verabreiche ich Tod. Also liegen Leben und Tod in der Macht der Zunge. Welche Art von Zunge redet zu euch dort draußen? Welche Art von Zunge redet zu euch daheim? Welche Art von Zunge redet zu euch auf der Arbeit? Was für eine Zunge redet zu euch am Telefon? Ist es eine Zunge des Lebens oder des Todes? Wenn ihr einen Mann findet, der die Wahrheit spricht, euch das Wort Gottes und Offenbarung predigt und die Reinheit der Botschaft, dann ist das ein Baum des Lebens. Aber wenn ihr einen Mann findet, der Häresien und Interpretationen hineinlegt, um euch das zu predigen, dann hat er einen Riß (oder eine Verletzung) des Geistes. Spr 15:4 KJV Er ist nicht von neuem geboren. So ist die mächtigste Waffe, die der Feind gegen ein Kind Gottes, gegen einen Prediger, gegen die Gemeinde und gegen eine ganze Generation gebrauchen kann, die Zunge. Deshalb entlarven wir alle Häresien durch EODH, und zwar ohne Rücksicht auf Personen. Und Gottes große Waffe ist ebenfalls die Zunge. Und Sein Wort ging ebenfalls aus Seinem Munde hinaus und schlug Seinen Feind.

Der Feind kennt die Macht, die in der Kraft der Rede liegt. Versteht ihr, daß es die Zunge der Schlange im Garten Eden war, die all die Probleme verursacht hat? Es ist also eine sehr mächtige Waffe. Was ich damit zeigen möchte, ist, nehmt es nicht zu leicht, wenn jemand aufsteht und anfängt verdrehte Dinge zu reden, um ein Gemeindemitglied an sich zu ziehen. Die Zunge ist eine der Hauptwaffen des Feindes, um seinen Unglauben zum Ausdruck zu bringen, und dieser Unglaube ist (oder bedeutet) Tod. "Sie kamen nicht hinein ins Verheißene Land wegen ihres Unglaubens." Beachtet, daß dort eine Waffe benutzt wurde, und der Teufel hat Männer mit dieser Waffe gebraucht. Und ihr glaubt vielleicht, stark genug zu sein, so daß ihr diesen Unglauben anhören könnt. Aber wir haben Beispiele in diesem Buch, und wir haben Beispiele in den Botschaften, daß die Leute eben nicht stark genug sind, wenn sie nicht wiedergeboren sind, irgend etwas von diesem Unglauben anzuhören. Da gibt es eine Kraft, die damit einhergeht. Und die Leute, die meinten, stark genug zu sein, gingen zu ihm und haben diesen krakeelenden Prediger gehört und machten sich lustig über ihn (oder ahmten ihn nach), und der Teufel sprang aus diesem Mann heraus und nahm sie in Besitz, und dann fingen sie selbst an zu predigen, zu verdammen und zu lügen!

Und die fleischliche Waffe, die der Feind gebraucht, besteht darin, gegen die Kinder Gottes falsche Beschuldigungen vorzubringen, Lügen. Wenn Satan über ein Kind Gottes lügen kann und wenn es Gottes Wille ist, dann kann es denjenigen ins Gefängnis und zu Tode bringen. Der Teufel hatte über Joseph gelogen und warf ihn ins Gefängnis. Und ohne die Barmherzigkeit Gottes wäre er dort gestorben. Falsche Beschuldigungen sind deshalb die stärkste Waffe des Teufels im Krieg.

 

Laßt mich auf eine weitere Waffe des Teufels hinweisen. Nachdem ein Mann Gottes das Wort so gepredigt hat, daß es den Feind fesselt, so daß er den Kindern Gottes nichts tun kann, muß er eine andere Waffe finden. Und die Zunge ist so mächtig, daß der Teufel sie als eine Hauptwaffe des Krieges benutzt. Ich will euch deshalb in der Schrift zeigen, was die fleischliche Waffe der falschen Beschuldigungen dem Diener Gottes, Mose, und dem Volk Gottes antat.

Es gibt einen letzten Angriff, den der Feind unternimmt.

 

 

DER NÄCHSTE (SPIEL-) ZUG: ANGRIFF AUF DEN DIENER GOTTES

Wenn er weiß, daß er den Leuten nicht erzählen kann, das Wort wäre falsch, dann kann er sich nur auf eines zurückziehen, und das ist, den Diener Gottes anzugreifen. Denn dort hat er menschliches Fleisch, und an ihm kann er bestimmt einige Fehler finden. Und nachdem er den Diener Gottes angreifen und ihn diskreditieren konnte in den Augen der Leute, meine Geliebten, dann könnte er sie dahin bringen, das Wort nicht zu glauben.

Prediger, ihr müßt an dieser Stelle verstehen, wenn ihr an einem Krieg teilnehmt und das Wort Gottes tragt, seid ihr die Zielscheibe des Feindes. Warum kommt denn der Feind, um den Hirten zu schlagen?

„... werde den Hirten schlagen, und die Schafe werden sich zerstreuen.” Mk 14:27

Falls er den Hirten schlagen kann, kann er zu den Schafen gelangen. Sein wahres Interesse ist, die Schafe zu fressen, aber das kann er nicht tun, bevor er den Schafhirten beseitigt. Sein Hauptziel ist deshalb der Hirte.

Geliebte, laßt mich dazu folgende Bemerkung machen: “Jedesmal wenn sich eine üble Zunge gegen euren Hirten regt, wißt ihr dann, was das ist? Satan deutet an, daß er einige Schafe fressen möchte.”

Immer wenn sich eine Zunge gegen euren Pastor in Bewegung setzt, gegen den Dienst und gegen irgend eine Gabe, die ins Haus Gottes gesetzt ist, dann rennt um euer Leben. Das ist ein Anzeichen, daß Satan herumgeht und sucht, welchen er verschlinge. Er ist wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Und ihr solltet um euer Leben rennen, wenn ihr das seht. Es ist ein Anzeichen, daß Satan eure Seele in die Hölle bringen will.

 

TAKTIK SATANS: EHRUNG ALS KENNZEICHEN VON ABGÖTTEREI

Der Mann des Teufels, der sowohl diese Stellung als auch selbst erhöht werden will, ist ausgesprochen eifersüchtig auf den Mann, den Gott gebraucht. Dies zeigt sich ganz deutlich bei Abiram, Korah und Dathan. Die Zielsetzung des Feindes wird immer der Dienst sein, und darum wird er falsche Beschuldigungen vorbringen. “Welches sind die wichtigsten Anschuldigungen, die der Feind durch fleischliche Männer vorbringt, Bruder Bruce?” Nun, wenn ein Prediger Gottes, ein Apostel, ein Prophet, wer auch immer, der Versammlung das Wort Gottes predigt, dann existiert da auch eine göttliche Gemeinschaft. Es existiert Vertrauen, es ist Liebe vorhanden und es existiert auch Ehre.

Die Ältesten, die wohl vorstehen, die halte man zweifacher Ehre wert, sonderlich die da arbeiten im Wort und in der Lehre. 1. Tim 5:17

Also nicht einfacher Ehre, sondern doppelter Ehre.

Die Menschen gelangen dahin,  daß sie dem Mann Gottes vertrauen, und zwar des Wortes wegen, das er predigt. Sie vertrauen ihm mit ihrem Geld, mit ihrem Haus, mit ihrer Familie und sie vertrauen ihm auch mit ihrer ganzen Seele. Und der Respekt, diese Ehre, Geliebte, wird so groß, daß sie sogar ihre eigenen Augen nehmen würden, um sie Bruder Paulus zu geben.

“Ich bin euer Zeuge, dass, wenn es möglich gewesen wäre, ihr hättet eure Augen ausgerissen und mir gegeben.” Gal 4:15

Die bringt das Vertrauen zu einem wahren Diener Gottes zum Ausdruck. Da existiert eine göttliche Gemeinschaft. Unter diesem Vertrauen und dieser göttlichen Gemeinschaft wird Rat gegeben, Leitung und Führung geschehen in dieser Gesinnung von Gemeinschaft, Liebe und Respekt. Nicht in legalistischer (gesetzlicher) Form.

Gemeinde, höre mich im Namen des Herrn. Wenn der Prediger den Feind mit festen Knoten bindet, so daß er die Schafe nicht verschlingen und sie auch durch Unglauben nicht wegführen kann, dann gebraucht der Teufel Ehre und Respekt, den die Schafe dem Hirten zollen, als fleischliche Waffe, indem er ein Etikett draufklebt mit der Aufschrift: Abgötterei und Anbetung eines Mannes. So wie es unter den Pfingstlern ablief: Sie haben den Propheten anerkannt und geehrt, aber nun hat der Teufel das umgedreht und nennt die Ehrerweisung für den Propheten Abgötterei.

Der Mann, den der Teufel gebraucht, hat dem Mann Gottes einst dieselbe Anerkennung und denselben Respekt erwiesen und war ein stolzer Zeuge. Doch nachdem der Teufel auf ihn gesprungen war, hat er sein Gewissen zum Schweigen gebracht. Obgleich er die Beziehung zwischen Schafen und Hirten versteht, daß die Ehre nicht dem Fleisch gilt, sondern der Gabe, die Gott in den Busen dieses Mannes legte, und dem Wort, das er predigt, wendet sich derselbe Mann als ein tückischer Heuchler und Same Kains und Judas’ um und beschuldigt den Mann Gottes der Abgötterei.

 

MOSE, DER  ABGÖTTEREI BEZICHTIGT

Wie viele glauben, daß Mose den Menschen eindeutig und unmißverständlich gepredigt hat, Gott und nur Ihn allein anzubeten? (Versammlung: Amen!) Er hatte die Zehn Gebote bekommen, und schon das erste besagte: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Und Mose glaubte das, und so hat er es auch etabliert. Meine Geliebten, es hat für den Teufel keine Chance gegeben, Mose anzugreifen. Mose nahm kein Stück Vieh, er nahm auch kein Schaf von ihnen. Er hat festgestellt, von ihnen niemals irgend welche Güter angenommen zu haben, sie konnten ihm keinen Ehebruch und keinen Diebstahl vorwerfen. Wenn der Feind weder das Leben des Mannes noch das Wort angreifen kann, das er predigt, muß er schließlich eine andere Waffe finden.

Und Korah, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kahaths, des Sohnes Levis, samt Dathan und Abiram, den Söhnen Eliabs, und On, dem Sohn Peleths, den Söhnen Rubens, die empörten sich wider Mose samt etlichen Männern unter den Kindern Israel, zweihundertundfünfzig, Vornehmste in der Gemeinde, Ratsherren und namhafte Leute. 4. Mose 16:1-2

Das waren keine Fremden. Wir reden hier über Leute, die sich in der Versammlung unter der Botschaft des Mose, also in der Gemeinde, gegen ihn erhoben. Sie konnten nicht behaupten, daß die Wunder von Teufel wären, und sie konnten genauso wenig sagen, daß die Botschaft falsch wäre. Das einzige, wozu sie greifen konnten, war die Anschuldigung der Abgötterei.

Und sie versammelten sich wider Mose und Aaron und sprachen zu ihnen: Ihr macht's zu viel. Denn die ganze Gemeinde ist überall heilig, und der HErr ist unter ihnen; warum erhebt ihr euch über die Gemeinde des HErrn? Vers 3

Die Menschen haben Mose so sehr geliebt und ehrten ihn so sehr, daß man die Idee der Abgötterei aufbringen mußte, um die Leute von ihm abzuwenden und für sich zu gewinnen, denn die Leute wollten ja Gott anbeten und Ihn allein. Und Mose war es, der sie durch seine Predigt dorthin gebracht hatte.

Der Gedanke, der dadurch aufkam, ist der, daß Mose nicht Gott allein die Ehre geben würde; und nicht nur das, sondern er würde ihnen allen auch nicht ihre rechtmäßige Position zugestehen. Er würde sich über die Versammlung erheben, und obwohl sie doch alle predigen sollten, würde er sie unten halten und beherrschen.

Ist's zu wenig, dass du uns aus dem Lande geführt hast, darin Milch und Honig fließt, dass du uns tötest in der Wüste? Du mußt auch noch über uns herrschen? Vers 13

Dies war die Anschuldigung: Ihr macht’s zu viel und erhebt euch über die Gemeinde des Herrn; Du mußt auch noch über uns herrschen. (Elberf.: daß du dich auch gar zum Herrscher über uns aufwirfst). Wenn jemand so tückisch und so durchtrieben ist, daß er aus der göttlichen Gemeinschaft zwischen Pastor, Schafen und Gott eine Selbsterhöhung des Pastors zu Gott macht, oder daß er sich selbst zu einem Herrscher machen oder sich selbst erhöhen würde, dann ist das der Teufel bei der Arbeit. Traut keinem solchen Mund, das ist der Teufel in Person. Wir reden hier über wirkliche Tücke. Wir sprechen hier über die Tücke, die aus diesem Herzen kommt, sobald der Teufel auf einen Menschen springt.

Wenn man die Anschuldigungen einmal mit denen gegen Mose vergleicht, kann mir jemand sagen, wo es die nicht auch gegen William Branham gegeben hätte? Was hat man denn über Bruder Branham verbreitet? Nicht, daß er sich selbst zu Gott machte? “Die Menschen beten ihn an.” Das ist eine Lüge des Teufels. Bekam er nicht dieselbe Anschuldigung zu spüren, er hätte sich selbst erhoben, und deshalb hätte Gott ihn durch einen Unfall wegnehmen müssen? Ist das nicht dieselbe Anschuldigung? (Versammlung: Amen!) Aber diese Verleumder können euch in seinem Leben nichts zeigen, wo er vielleicht Ehebruch oder eine andere Sünde begangen hätte. Sie können nichts nachweisen, wo dieser Mann das Wort Gottes verlassen hätte.

Ist es denn nicht derselbe Teufel, der in Korah, Dathan und Abiram war, der heute auf Oral Roberts, Billy Graham, T.L. Osborne und all diese Hunde im Radio und im Fernsehen und all diese Pfingstprediger gesprungen ist, die ihre Zunge gegen William Branham wetzen? Gott wird eure schmutzige Zunge aus eurem Mund herausschneiden, ihr Heuchler, die ihr seid, ihr Bastarde, die ihr euch gegen den Propheten ausgesprochen habt.

Als die Menschen solche Lügen hören, dann dachten sie: “Wir loben Mose zu sehr, besonders wenn er das Pult verläßt, denn wir sagen ihm dann, was das für eine großartige Botschaft war. Ich muß damit aufhören.” Dann seid ihr vom Teufel gesalbt.

“Seht ihr, wie die Leute sich um ihn sammeln,  sie wollen sich zu ihm setzen und mit ihm reden; ich glaube, das ist Abgötterei. Ich glaube, Gott ist eifersüchtig, Gott möchte diese Ehre.”

Du bist es, der diese Ehre will, du Teufel!

Laßt uns mal einen Blick auf diese Männer werfen: Korah, Dathan und Abiram. Immer dann, wenn sich jemand gegen den Dienst ausspricht und so kühn wird, daß er schlechte Dinge über einen Diener Gottes sagt, den man doch verehrt und respektiert, ist ein eigensüchtiges Motiv in diesem Herzen. Aber dies Motiv bleibt unausgesprochen Es steckt hinten im Geist dieses Mannes (oder Menschen). Während sie so redeten, hatten diese Burschen ein Problem, und das Problem war, sie wollten eine Stellung, die Gott ihnen nie gegeben hatte. Nun, Mose erkannte das und sagte: “Ihr habt schon ein Amt in der Gemeinde, aber die Priesterschaft, die wollt ihr auch noch.”

Diese Männer waren von etwas angetrieben, und das ließ sie so reden, aber sie sprachen’s nicht aus. Kamen sie etwa zu Mose und haben ihm erzählt, daß sie die Priesterschaft wollten? Nein, das gaben sie nie zu. Hört mal die Tricks, mit denen sie ankamen. Sie kamen auf Umwegen und sagten: “Mose, du ziehst zu viel auf dich selbst. Du solltest teilen. Dieser Dienst sollte unter den Leuten aufgeteilt werden. Du nimmst zu viel für dich selbst, und besonders auch Aaron.” Sie haben nie ausgesprochen, daß sie die Priesterschaft wollten. Hört den Trick. Nein, sondern sie machten die Versammlung geltend (oder schoben sie vor), so als wäre die unzufrieden gewesen und als hätte die gemeint, sie sollte auch vom Herrn gebraucht werden. Aber ihr wahres Motiv haben die drei Männer Mose nicht genannt. Ihr wahres Motiv war, sie wollten die Priesterschaft, nämlich einer von ihnen. Ich glaube, es war Korah. Er wollte dies Amt. Um es zu bekommen, kam er damit aber nicht direkt heraus. Mose sagte, nehmt eure Pfannen und kommt heraus, dann werde ich euch zeigen, wen Gott erwählt hat Ihm nahezukommen, und wen Er nicht erwählt hat. Ihr beansprucht zu viel für euch. Nehmt eure Pfannen und kommt am Morgen hierher. Und die Erde öffnete sich und verschlang Korah und seine Begleitung.

Wißt ihr, was mit all diesen falschen Propheten, diesen stolzen und bösen Leuten geschehen wird? Da wird sich nicht einfach nur die Erde öffnen. Sondern sie gehen durch die Trübsal, um im Feuer verbrannt zu werden. Ihr sagt: “Bruder Bruce, im Feuer?”

Maleachi 4:1 (3:19) Denn siehe, es kommt ein Tag, der brennen soll wie ein Ofen; da werden alle Verächter und Gottlosen Stroh sein, und der künftige Tag wird sie anzünden, spricht der HErr Zebaoth, und wird ihnen weder Wurzel noch Zweige lassen.

“...wird ihnen weder Wurzel noch Zweige lassen.”

Wir sprechen über Gott, der kommt, um diese Generation zu verbrennen. Es ist die stolzeste Generation, die je auf dieser Erde gelebt hat. Und sogar unter dieser Offenbarung sitzen Leute, die ihren Stolz und ihr Selbst nicht aufgeben wollen. ir haben das ein Beispiel in Parham, ein Beispiel in Roy Lewis und eines in Miriam, ein weiteres in Dale, der im Gefängnis sitzt, und noch eines in Jim Rosenberry, diesem dämonisch Besessenen, der die Menschen in die Irre geführt hat, und nun sind sie auf dem Weg in die Trübsal. Alles was Mose sagte, war: “Ich werde euch zeigen, wer in die Gegenwart Gottes kommen und wer nicht kommen kann.” Sie verlangten  danach, in der Gegenwart Gottes zu sitzen.

Freunde, einmal abgesehen von dem Wort, das wir predigen, möchte ich der ganzen Welt sagen, daß die Gegenwart des Herrn, die hereinkommt und das Wort bestätigt, ein offenkundiger Beweis dafür ist, daß wir richtig sind und die ganze Welt verkehrt. (Versammlung: Amen!) Ganz gleich, was sie sagen, ganz gleich, wessen sie uns beschuldigen, sie sind eifersüchtig auf euer gerechtes Leben; die Gegenwart des Herrn ist nicht erklärbar. Ich spreche für GCC, für die Gemeinden in der Karibik, ich spreche für die Menschen in Indien und in Afrika und den Rest der Welt, wo sie vom Geist des Herrn besucht werden.

Solange ihr dieser Offenbarung und der Wahrheit folgt, wird euch der Geist des Herrn begegnen, wo ihr auch seid, an welchem Ort der Welt auch immer, wenn die Ausgießung kommt, kommt sie zu euch. Habt keine Furcht. Ihr sagt: “Wird das wirklich zu mir kommen, Bruder Bruce?” Meine Geliebten, die Ausgießung kommt zur Wiedergeburtserfahrung. Wo immer dieser Glaube ist, wo immer dieser Wiedergeburtssame ist, dorthin wird auch die Ausgießung kommen. Sie kommt nicht zu einem Menschen, sie kommt nicht zu einer Gemeinde, sondern sie kommt zum Samen Gottes. Natürlich wird es einen ersten Ort geben, wo die Ausgießung geschieht.

DER REGEN MUSS EINEN SAMEN HABEN, AUF DEN ER FÄLLT

Zitat WMB: 109-3 Warum war ich so eifrig bemüht, diese Art Samen für den Leib zu pflanzen? Der Regen wird sehr bald fallen; ich meine den richtigen Regen. Er braucht einen Samen auf den er fällt. Ich hoffe es zu erleben. Versteht ihr’s jetzt? Es wird das lebendige Wort sein, wie es das am Anfang war, das Gesprochene Wort Gottes wird Seine Kraft haben; denn es ist in Ihm, Seinem eigenen Leib und wirkt auf Seine eigne Weise. Schaut auf die Verheißungen, die Gott diesem Leibe gab. (Das Gesprochene Wort ist der Originalsame 62-0318)

Nun, ich frage euch hier, hat der Teufel gegen Bruder Bob etwa weniger Anschuldigungen erhoben? Hat er nicht auch in diesem Fall behauptet, daß Gott ihn wegen Abgötterei töten mußte? Ich frage euch, ob der Teufel gegen euren Pastor weniger versucht hat? Hat er ihn nicht der Psychologie bezichtigt? Hat er mich nicht kritisiert mit der Behauptung, die Leute würden mich anbeten und würden mich zu sehr ehren und hätten auch zu viel Vertrauen zu mir? (Versammlung: Amen!) Sicher. Hat man mich nicht getadelt, daß ich beanspruchen würde, ein Prophet zu sein? (Versammlung: Amen!) Fleischliche Waffen des Krieges.

GEGENWART GOTTES BESTÄTIGT DAS WORT

Weil sie mein Leben nicht kritisieren können und ebenso wenig das Wort, das ich predige, muß der Teufel auf einem Umweg kommen. Er zeigt dann der Versammlung, daß sie Bruder Bruce <angeblich> zu viel Ehre gibt und daß sie diesen Mann eigentlich anbeten würde. Schaut mal, wie dumm das ist. Bruce bekommt also die Ehre von den Leuten, aber die Gegenwart Gottes kommt und bestätigt (oder unterstützt) das Wort jedesmal, wenn er predigt, und segnet die Versammlung. Und diese Gegenwart Gottes ist so mächtig, daß man manchmal kaum seinen Mund öffnen kann.

Nach ihrer Ansicht wäre Gott also nicht sehr klug, denn hier steht doch ein Mann, der die Anbetung auf sich selbst zieht, ein Mann, der vortäuscht, ein Christ zu sein, der so tut, als wäre er ein Prophet, hier steht einer, der in gewisser Weise durch Psychologie predigt, um die Leute an sich zu ziehen – , aber Gott hätte seit mehr als 42 Jahren nicht den Verstand, diesem Mann Seinen Geist zu entziehen. Nach ihrer Ansicht würde Gott demnach bei Bruder Bruce Kompromisse machen.

Was ich sagen will, ist, damit der Teufel die Schafe verschlingen kann, greift der Teufel die Persönlichkeit des Predigers an. Wenn er das Leben des Mannes nicht schlecht machen und das Wort nicht angreifen kann, das er predigt, denn er weiß um die Herzensaufrichtigkeit der Leute, bringt er schließlich eine Lehre vor, die er “Abgötterei” nennt. Er will die Leute davon überzeugen, daß sie dem Mose einfach zu viel Lob geben.

Menschen ohne göttliche Offenbarung über ihren Gott werden von dieser Lüge eingefangen (oder eingeholt). Wenn ihr aber eine Offenbarung von Gott habt, dann müßt ihr nie befürchten, einen Mann anzubeten. Was ist los mit solchen Leuten? Habt ihr eine Offenbarung von Gott, dann kennt ihr Gott. Wie kommt es, daß ihr Bruder John anbeten könnt, wenn ihr wißt, wer Gott ist? Wenn ich eine Offenbarung von meinem Gott habe, dann werden die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen. Jesus sagte, wir wissen, wen wir anbeten, aber ihr Samaritaner wißt nicht, wen ihr anbetet.

 

RESPEKT GEGENÜBER GOTTES DIENERN

Nachdem ihr heute diese Botschaft gehört habt, fordere ich diese Versammlung auf, alle Prediger in diesem Tabernakel zu verteidigen. Jeder Mund, der sich gegen einen dieser Prediger ausspricht, ist der Teufel, der zu euch redet. Verteidigt die Persönlichkeit dieser Männer. Ja! Verteidigt auch die Persönlichkeit eurer Diakone. Verteidigt die Persönlichkeit eures Pastors. Alles was sich gegen diesen Dienst ausspricht, ist vom Teufel. Es ist ohne  Belang , ob du mit mir ißt oder bei mir schläfst, ob du die Geldbörse trägst wie Judas, es ist auch unwesentlich, ob du übers ganze Gesicht strahlst, es ist mir auch egal, wie lange du schon zu diesem Tabernakel gehörst – wenn du deinen Mund öffnest gegen das Wort und gegen Gottes Diener, dann ist ein Teufel auf dir! Wie viele glauben das? (Versammlung: Amen!) Ein Teufel ist dann auf dir.

Wißt ihr, wann diese Botschaften <schon einmal> gepredigt wurden? Beim Aufstand des Absalom. Damals im Jahr 1997. Und doch konnten sie diese Teufel nicht berühren. Sie sind über die Linie hinweggegangen. Diese Lästerer des Heiligen Geistes haben ihr Urteil besiegelt. Denn all diese Dinge haben sie gehört, die ich hier noch einmal aufnehme, um das Buch damit abzuschließen. Sie haben’s gehört und sind ohne Entschuldigung.

Heute machen wir nicht mehr so lange, aber der Heilige Geist ist so wunderbar. Ich kann die Stille (oder Seelenruhe) des Heiligen Geistes spüren. So wunderbar! Und der Beweis, daß diese Offenbarung wahr ist, ist der, daß die Gegenwart des Herrn kommt und sie bekräftigt, wo auch immer. Wir versuchen hier nichts aufpumpen. Es wird nicht nur von uns bezeugt, sondern Leute aus anderen Ländern haben hier in Ehrfurcht gestanden, in Furcht und in Zittern; ebenso ist es mit dem Streaming, sie wissen alle, es ist anders. Sie wissen, die Gabe, mit der ihnen gepredigt wird, sie kommt vom Himmel, und sie wissen, daß die Gegenwart, die sie fühlen, wirklich Gott ist. Sie können es nicht bezweifeln.

 

prediger – wie man dem unglauben widersteht

Wie kann man als Prediger der Sünde und dem Unglauben widerstehen inmitten von Unruhe und in schwieriger Zeit, wenn der Teufel Unglauben und Häresien ins Haus Gottes bringen will? Zunächst einmal müßt ihr den Unglauben als das erkennen wollen, was er ist. Wenn ihr aber nur ein flüchtiges Verständnis vom Unglauben habt und nichts von dem Schaden wißt, den Unglaube und Sünde anrichten, dann habt ihr die Schlacht schon verloren. Ihr müßt den Unglauben als das betrachten, was er ist. Das ist sehr wichtig. Man kann damit nicht herumspielen. Unglaube ist ein Serpent (die männliche Schlange). Unglaube ist ein Teufel.

 

Wenn Mann oder Frau beginnt, Unglaube auszusprechen gegen die Dinge, die ihr gehört habt, wozu ihr gemeinsam Amen gesagt und worüber ihr euch gefreut habt – doch nun steht dieser Bursche auf und nennt es den Teufel, gegen sein eigenes Gewissen, dann beobachte diesen Teufel! Das ist Unglaube, da steckt ein Teufel in ihm. Und es ist gleichgültig, ob es euer Vater, eure Mutter, euer Bruder oder eure Schwester ist. Es spielt auch keine Rolle, ob es euer Pastor, eure Frau, eure Kinder, euer bester Freund oder sonstwer ist, es steckt dann ein Teufel in diesen Leuten.

Nachdem ihr hier gesessen und das Wort Gottes gehört habt, das euch von der Sünde weg- und zur Gerechtigkeit hinbringt, das einen Menschen heiligt, ihn zu einem heiligen und gerechten Leben führt, Freude und Frieden in sein Herz bringt, und das über Jahre – doch wenn ihr euch dann 10 oder 15 Jahre später wie ein Teufel erhebt und den Prediger und die Menschen hier beginnt zu kritisieren, dann seid ihr ein Teufel, der aus der Hölle kam und wieder zur Hölle geht, genau wie Judas, der Jesus kritisierte. Er kam aus der Hölle und ging dorthin zurück.

Wenn ihr seht, wie Leute in dieser Weise Unglauben hervorbringen, dann kann es dafür keinen anderen Namen geben als “Antichrist”, und dem wird der Tod folgen. Und dies kann euch lange Zeit leiten. Wenn ihr es aber nur als einen Fehler behandelt, den der Bruder gemacht hätte, und nach und nach würdet ihr schon wieder zusammenkommen, er hätte das ja nicht so gemeint, und wir sind doch alle eins, dann hat der Teufel dich bereits gepackt, Freund. Zu dem Zeitpunkt, wo du schließlich merkst, daß es Antichrist und Tod bedeutet, ist die Gemeinde schon erledigt. Ihr müßt also als erstes erkennen, wo sich so etwas erhebt, vielleicht im eigenen Haus, vielleicht beim Nachbarn, deiner Frau, deinem Mann oder auf der Zunge eines Diakons. Laßt nicht zu, daß euch eine Position (eine bestimmte Stellung) austrickst.

Immer wenn ihr seht, wie jemand Unglauben gegen das Wort Gottes offenbart, dann ist das der Antichrist, und es ist Tod. Auf diese Art müßt ihr’s betrachten. Es ist ohne Belang, wo und in wem sich der Unglaube kundtut, ganz gleich wie viele Jahre jemand mit dem Wort ging oder wie geistlich jemand zu sein beansprucht. Ihr dürft nicht das Amt anerkennen. Laßt nicht zu, daß eine Person euch dafür blind macht, den Antichristen zu sehen. Es ist unwichtig, wie nah er dem Pastor steht oder dem Propheten nahestand, Antichrist ist Antichrist, und Tod ist Tod. Und ohne Rücksicht auf ein Amt, so wie’s Paulus Timotheus geschrieben hat:

Predige das Wort, halte an, es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit; strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. (2.Tim 4:2)

Ihr züchtigt diesen Geist mit dem Wort. Züchtigt diesen Geist mit allem, und wenn dieser Geist zurückschlägt, dann gebt ihm noch etwas mehr, denn das beweist, er ist Bastard-geboren (Heb 12:8).

Nun, wenn dieser Geist vom Himmel kam und vom Heiligen Geist geboren ist, dann wird er sich, wenn ihr ihm das Wort Gottes zitiert, um diesen Geist zu korrigieren, auch darunter demütigen. Ein Kind Gottes wird sich unter die Korrektur demütigen. Ist es ein Geist von Gott, wird er sich demütigen und Buße tun. Züchtigung bewirkt bei einem Kind Gottes nicht, daß es noch mehr zurückschlägt, aufspringt, die Gemeinde verläßt und sich schriftwidrig benimmt. Nein!

Ich halte mich nicht zurück für irgend jemanden. Prediger, wenn ihr einen Geist züchtigt und er zurückschlägt, dann weicht nicht zurück und sagt nicht: „Nun, vielleicht war ich doch ein wenig zu hart. Sie könnten die Gemeinde verlassen. Ich hab bemerkt, daß sie schon ein paarmal nicht zur Gemeinde kamen. Ich werde besser zu ihnen gehen und ihnen sagen, daß ich nicht so hart zuschlagen wollte und daß es mir ein wenig leid tut. „Geliebte, wenn das Wort jemanden aus dem Haus Gottes vertreibt und wenn Leute sich durchs Wort Gottes verletzt fühlen, dann schaut als Prediger nicht nach ihnen, um sie zurückzubringen. So kann man dem Unglauben nicht widerstehen. Fleischlichen Waffen ist man so nicht gewachsen. Seid keine verweichlichten Prediger und versucht nicht, die Mitgliedschaft aufrechtzuerhalten. So kann man nicht kämpfen. Wenn es sich um ein Kind Gottes handelt und der Geist vom Himmel kam, dann wird es zum Haus Gottes zurückkommen.

Vielleicht schämt sich die Person und bleibt für ein paar Tage weg, aber sie schlagen nicht gegen das Wort Gottes aus. Gebt ihr eine Chance. Sie werden zurückkommen, wenn sie Kinder Gottes sind, und sie werden sich gegenüber dem Pastor und gegenüber dem Dienst demütigen und werden alles Mögliche tun, um zurechtzukommen. Aber immer, wenn ihr seht, wie dieser Geist kontert (oder nachschlägt) und für die eigenen Rechte streitet, dann paßt auf, denn die Person ist nicht von neuem geboren. Und ihr könntet auch mit einem Kainssamen zu tun haben, so wie Kain ggü. Gott rebellisch war, nachdem er Abel umgebracht hatte.

Paßt auf, Prediger, derjenige wird anfangen für seine Rechte zu streiten und wird euch anklagen, auf Grundlage von Hören-Sagen und falschen Berichten und Lügen zu predigen, weil er bemüht ist Unterstützung zu bekommen. Nachdem jemand durchs Wort korrigiert wurde und nun gegen den Dienst ein Kampagne gegen den Dienst lostritt, um Beistand zu bekommen, dann ist es ein böser Geist. Es ist ein Bastard-geborener, ein Kainssame.

 

PREDIGER, ACHTET AUF EURE WORTE, SEID NICHT ÄRGERLICH, PREDIGT,

UM SEELEN ZU RETTEN

Prediger, ich möchte euch eine gute Lektion und eine Warnung geben. Wann immer Krieg ausbricht gegen Häresien und das Wort Gottes, dann achtet auf eure Worte! Bethel, GCC, Karibik, Indien und Afrika, wenn Kämpfe ausbrechen im Hause Gottes gegen falsche Propheten und gegen die Bösen, dann achtet auf eure Worte! Der Teufel wird versuchen, euch in euren Worten zu fangen und ein Durcheinander anzurichten, um viele Seelen zu vernichten. Haben sie nicht versucht, Jesus in Seinen Worten zu fangen? War das nicht ein böser Geist in den Pharisäern? War das nicht Unglauben?

Also müßt ihr eure Worte sorgfältig wählen. Wenn ihr auf Häresien einschlagt, dann teilt kräftige Schläge aus. Seid euch bewußt, was ihr sagt. Sagt nichts, nur um euren Ärger zu befriedigen. Regt euch nicht auf. Achtet auf eure Worte und werdet nicht zornig in der Zeit der Schlacht, wenn Häresien in die Gemeinde eindringen wollen.

Nun, einige Leute vermischen ihre Natur damit. Dann ergreift etwas die Gemeinde, und sie werden als Prediger emotional und sagen viele verletzliche Dinge, weil sie meinen, diesen Geist damit niederwerfen zu können. So schlagt ihr eine verlorene Schlacht. Ihr müßt besonnen bleiben. Warum?

Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist. (Jak 1:20)

Dies ist der Grund. Werdet nicht aufgeregt hinterm Pult und sagt keine unbedachten Dinge, nur weil jemand etwas gegen euch gesagt hat. Erkennt es als den Teufel. Erkennt es als Unglauben. Es ist eine Menge Weisheit bei dem, was ich hier sage. Im Zorn werdet ihr falsche Worte gebrauchen und mit dem Problem falsch umgehen. Ihr müßt eine Ausgewogenheit haben. Werdet nicht zornig. Seid zornig über den Teufel. Seid ärgerlich über die Sünde, aber seid nicht ärgerlich über den Mann. Werdet nicht bitter und verärgert in eurem Geiste. Der Zorn des Menschen kann nicht die Gerechtigkeit Gottes wirken. Deshalb sagte Paulus: „ ... strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. (2.Tim 4:2)

Bruder Paulus sagte: Bekämpft diesen Teufel mit Lehre. Stellt sicher, daß sich das, was ihr sagt, auch in der Schrift findet. Denn dies ist der Moment, wo der Teufel jedes Wort nimmt, das ihr sprecht, um euch ärgerlich zu machen. Schenkt also allen Seelen und den Predigern sorgsame Beachtung – immer in der Hoffnung auf Befreiung, bis ihr die Erfüllung von Heb 6:4-6 erkennt. Das ist es, worum es mir geht. Bei aller Entlarvung des Unglaubens, von Häretikern, Häresien und allem Falschen, das in der Gemeinde vorkommt, solltet ihr immer einen Vorsatz im Herzen haben, und das ist, stets mit der Hoffnung zu dienen (oder zu predigen), daß diese Seelen aus ihrer Gefangenschaft befreit werden. Dafür habt ihr ein Beispiel in dieser Botschaft hier gesehen (gemeint ist die Predigt). Pastor McGahee hat sich mit diesem Mann, mit dem wir hier kämpfen, 36 Jahre beschäftigt, um ihn zur Buße zu bringen, und auch jetzt noch bemühen wir uns um ihn: “Tue Buße”, obwohl es schlecht aussieht. Denn wenn jemand trotz all der Zeugen, die es doch in Bethel und GCC gibt, an der Lüge festhält - auch meinem eigenen Bekenntnis zum Trotz - und seine Behauptungen auch mit den Tonbändern und Büchern nicht beweisen kann, dann sieht es wirklich schlecht aus. Man braucht nicht zu fragen, in welche Richtung der Baum fallen wird. Der Prophet sagte, so wie der Baum sich neigt, so wird er auch fallen.

Einige Prediger sind so emotional, daß sie außer Fassung geraten, sobald jemand etwas gegen sie oder ihre Frau sagt oder etwas äußert, was scheinbar die Gemeinde zerbrechen könnte. Sie werden dann so emotional und so ärgerlich, daß sie sogar am Pult über diesen Mann (den Provokateur) zu sprechen beginnen. Sie versuchen es dem andern damit gleich zu tun, nachdem er gegen sie, ihre Frau oder ihre Kinder schlecht geredet hat. Das ist nicht das Evangelium! Der Zorn des Menschen wirkt nicht die Gerechtigkeit Gottes. Vielleicht erlaubt Gott es diesem Mann, solche Dinge gegen euch zu sagen, weil ihr als Prediger einem Test unterworfen werdet, obwohl der andere ein Schlangensame sein mag – nur um eurer Temperament zu prüfen. Ihr müßt die Seele mehr lieben, ganz gleich, was der Mann tut, egal was er sagt, unbeachtlich, wie er gegen eure Familie spricht, immer noch müßt ihr im Herzen haben: Ich wünschte, er würde Buße tun. Ich hasse den Mann nicht, ich bin im Herzen nicht bitter gegen ihn. Was ich sage und predige, soll nur dazu dienen, daß er umkehrt.“

Brüder, es ist schrecklich zu wissen, daß eine Seele für die Ewigkeit verloren ist, daß sie in der Hölle Millionen von Jahren leiden wird. Ganz gleich, was dieser Mann tut, ihr dient mit  Hoffung bis zu einer bestimmten Zeit.

„Warum, Bruder Bruce?“ Weil es echte Leute gibt, die sich unter falschen Lehrern in Häresien verheddert haben und weil man nicht alles unter derselben Kategorie ablegen kann. Man kann sie also nicht einfach prügeln, bis sie keine Hoffnung mehr haben. Ihr müßt immer bedenken, es geht um eine Seele. Denkt immer daran.

Prediger, ganz gleich, wie verkehrt ein Mann ist, der Heilige Geist wird gar nicht auf euch kommen, es sei denn, ihr öffnet euer Herz im Interesse seiner Errettung. Es tut nichts zur Sache, was ihr sagt und wie hart ihr’s sagt, solange ihr mit dem Verlangen predigt, diesen Menschen von seinem Unglauben abzubringen, von seiner Sünde, und seine Familie von dem Irrtum zu befreien, damit sie gerettet wird, oder diesen Bruder bzw. diese Schwester von ihrem Irrtum zu retten (oder loszumachen). So, dies ist nun die Einstellung, mit der ihr Sünde aufdecken, das Falsche züchtigen und gegen alle Häresien predigen sollt. Ihr hofft für diese Seele. Es spielt dabei keine Rolle, wie hart die Worte sind, die ihr gebraucht und wie euer Gesicht dabei aussieht. Ihr erwartet, wenn ihr das Wort Gottes predigt, in einer gesegneten Hoffnung, daß die Botschaft an diesem Abend diesen Bruder oder jene Schwester umdrehen wird. Das ist die einzige Möglichkeit, daß der Heilige Geist durch euch als Prediger wirksam wird.

 

DIES IST DAS GERICHT (ODER DIE VERDAMMUNG)

Nun, es gibt eine Grenze. Man kann nicht alle Tage seines Lebens nur in Hoffnung verbringen. Die Grenze ist, wenn ihr mit aller Göttlichkeit euer Bestes unternommen habt, mit all eurem Verlangen und all der Liebe in eurem Herzen, diese Menschen zu retten; aber ihr seht, es wird schlimmer und schlimmer. Und schließlich nennen sie den Dienst Christi, nachdem sie doch selbst bekannt hatten, daß es Gott, daß es die Wahrheit, daß es die Gegenwart Gottes sei, daß es außerhalb davon keine Wahrheit gibt – und doch sagen sie dann aus Bosheit, Frevel und Haß, wegen Ärgernissen und Beleidigungen, es sei der Teufel. Und wenn sie das sagen, wissen sie es tief in ihrem Herzen doch besser. Dies ist das Gericht. Dies ist die Verdammung (oder das Gericht), von der Jesus sagte, genau dann bist du verurteilt (Joh 3:19). Ihr habt dem Mann  (oder dem Menschen) gepredigt, bis ihr saht, daß er die Sünde zum Tode beging. Die Bibel sagt in 1. Joh 5:16-17 

So jemand sieht seinen Bruder sündigen eine Sünde nicht zum Tode, der mag bitten; so wird er geben das Leben denen, die da sündigen nicht zum Tode. Es gibt eine Sünde zum Tode; für die sage ich nicht, dass jemand bitte. Alle Untugend ist Sünde; und es ist etliche Sünde nicht zum Tode.

Was ist die Sünde zum Tode? Es ist die nicht zu verzeihende (oder nicht vergebbare) Sünde. Es ist die Lästerung des Heiligen Geistes, von der Jesus sagte, sie kann nicht vergeben werden. Und das ist, ihr wißt (oder du weißt), daß es die Wahrheit ist, verhärtet aber euer Gewissen und werdet (oder du wirst) so zornig und so böse, daß ihr es eine Lüge nennt. Das ist die Lästerung des Heiligen Geistes. Und wenn ihr es eine Lüge nennt, dann bedeutet dies, daß ihr die Wahrheit, unter der ihr gesessen habt, eine Lüge nennt. Dann nennt ihr die Gegenwart Gottes eine “teuflische Macht”. Dann (oder damit) nennt ihr den Mann Gottes, der euch das Wort brachte und der so freundlich zu euch (oder dir) war – nur weil ihr zornig seid und weil er euch überführte – “den Teufel”, obwohl ihr wißt und euch dessen bewußt seid, das dies Gott ist, obwohl ihr euch bewußt seid, daß dieser Mann ein Diener Gottes ist, obwohl ihr euch bewußt seid, daß er kein Ehebrecher ist, obwohl ihr euch bewußt seid, daß dieser Mann den Herrn liebt und das wahre Wort Gottes predigt; und weil ihr zornig seid und euch ärgert, sagt ihr: “Es ist der Teufel!” Dann seid ihr erledigt.

Wenn ihr das aus Unkenntnis tut, weil ihr gerade aus einer Organisation oder aus der Welt kommt, und sagt: “Dieser Mann, der dort predigt, den mag ich nicht, er ist der Teufel!” – dann wird euch nichts geschehen. Ihr habt es in eurer Unkenntnis getan, ohne das Wort zu verstehen, bevor ihr durchs Wort erleuchtet wart, und ihr seid kein Teilhaber des Heiligen Geistes. Aber wenn ihr schon einmal verstanden habt, was der Mann sagte, jedoch ein Sünder oder ein Organisationsmitglied seid, und wenn ihr hört, wie er sagt: “Eine Frau soll nicht predigen”, und seht, wie er dies in der Bibel belegt und ihr es versteht, aber dennoch so widerwärtig seid zu sagen: “Diese Wassertaufe, das ist der Teufel!” Aber ihr habt auf das Wort geschaut und ihr wißt, das Wort sagt das wirklich – genau dann seid ihr erledigt, allein wegen dieser Wassertaufe, allein wegen der Frau, die nicht predigen soll.

 

MAN KANN UNKRAUT NICHT IN WEIZEN VERWANDELN - FALLE EINER

VORGETÄUSCHTEN BUßE

Als Prediger werdet ihr unter eine Bürde kommen und die Leute <in der Versammlung ebenfalls>. Sie werden beten, und nachdem das Gebet erging, wird euch diese Bürde verlassen. Wenn diese Bürde euch verläßt, wird es entweder besser oder schlechter. Wenn dich diese Bürde verläßt, mein Freund, dann geh hin und iß deine Mahlzeiten, freue dich im Herrn und gib dem Herrn die Ehre, daß du deinen Teil getan hast. Und eines dürft ihr nie vergessen, Prediger, daß sich direkt unter dem Wort Gottes Weizen und Unkraut befindet, und es ist das Unkraut, das euch ständig Schwierigkeiten bereitet, und ihr könnt nicht das Geringste tun, um das Unkraut in Weizen zu verwandeln. Ihr könnt eine Ziege nicht in ein Schaf umwandeln. Ihr könnt keinen einzigen Namen ins Lebensbuch des Lammes eintragen, wenn er nicht dort ist.

Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget? Mt 6:27 Mit anderen Worten, du bist klein von Wuchs und bekümmerst dich darüber, wenn du vor dem Spiegel stehst. Und Jesus sagt dazu: Auch wenn du dich von jetzt an bis zu deinem Tod darüber ärgerst, wirst du dennoch kein Stück größer werden. Oder weil dein Gesicht nicht so hübsch ist wie das anderer Schwestern, du vorm Spiegel aber immer wieder sagst: "Doch ich bin häßlich!" wird dir das gar nicht guttun. Du wirst nicht hübscher werden, sondern häßlicher, denn du ärgerst dich. Gott hat dich so gemacht, akzeptiere es. Nimm es einfach an! Etliche Leute ärgern sich auf stupide Weise in diesem Leben. Sie schauen in den Spiegel und sagen: "Junge, was bin ich schwarz!" Oder: "Meine Nase ist wirklich lang." So lebt ihr in einer unwirklichen (oder erfundenen) Welt. Akzeptiert es. Schwarz, weiß, blau oder gelb, hübsch, häßlich, klein oder fett, so hat der Herr euch gemacht. Akzeptiert diese Tatsache. Das ist meine Einstellung zum Leben.

Hütet euch vor einer falschen Buße und einer falschen Bestätigung (oder Anerkenntnis) des Wortes. Denn nachdem sie überführt (oder entlarvt) sind, täuschen sie häufig Buße vor, aber als Prediger müßt ihr Stellung nehmen und müßt unterscheiden, ob es eine vorgetäuschte oder wahre Buße war. Also schickt der Teufel Leute mit einer nachgeahmten Buße, um die Herzen der Geliebten oder der Gemeinde zu beeinflussen, so daß sie sagen: "Der Prediger sollte dem Mann eine Chance geben." Überlaßt es dem Prediger. Das soll natürlich ein Durcheinander im Haus Gottes hervorbringen. Solche Dinge werden entschieden durch den WORTTEST und die Früchte, die sie tragen. "Sehet zu, tut rechtschaffene Früchte der Buße." Lk 3:8

Prediger, achtet auf Esau, der unter Tränen Buße suchte, sie aber nicht finden konnte. er ging sogar zum Propheten unter Tränen, und so wird es Leute geben, die mit Tränen in den Augen kommen und so laut schreien, wie sie nur können, die um Barmherzigkeit bitten und trotzdem kein bußfertiges Herz haben können. Sie gehen hinaus und tun wieder genau dasselbe.

Dann gebt acht auf Judas, Prediger, der auf die Versöhnung durch Buße wartete. Er kam zurück, bereute <seinen Verrat>, brachte das Geld zurück, das er bekommen hatte, und sagte, er sei verkehrt und daß er unschuldiges Blut verraten hätte. Es ist eine furchtbare Sache, da zu sitzen, die Wahrheit zu hören und zu wissen, es ist die Wahrheit, aber trotzdem aus dem einen oder anderen Grund diese Wahrheit abzuweisen. Es kommt dann die Zeit, da der Herr euch abschneidet, und obwohl ihr Tränen in den Augen habt, bedeutet dies nicht, daß ihr Buße bekommt. Prediger, Tränen und Aussöhnung bedeuten nicht, daß man sagen kann, die Person hätte Buße getan. Nein! Wir haben noch viele Schlachten vor uns, und dies ist die Methode, sich gegen den Unglauben zu wehren. Jawohl!

Verbleibt mit dem Wort als Prediger, züchtigt alles, was gegen das Wort Gottes ist, und wenn er kontert (oder zurückschlägt), dann gebt noch mehr Schläge obendrauf. Wenn er noch einmal den Kopf hochreckt, gebt ihm noch mehr drauf. Geht niemals hin, um die Leute zu bitten, daß sie in die Gemeinde zurückkommen sollen. Das ist so ziemlich das Schlimmste, was ihr tun könnt. Wir haben kein Interesse an Mitgliedschaft. Wir sind an Menschen interessiert, die ihr Leben in Ordnung bringen. Hütet euch vor Verrätern. Achtet auf Falschheit bei einigen in der Gemeinde.

Wenn ihr etwas Entscheidendes (oder Unerläßliches) zu sagen habt, dann schreibt es nieder auf Papier <zur Beweiskraft>, Prediger, lest es vor aus eurem Buch, wie ihr es bei mir gesehen habt. Denn sie werden zurückkommen und sagen: "Du hast das und das gesagt." und werden Verwirrung anrichten.

Meidet törichte Fragen. Laßt euch nicht auf Streiterei ein. Entweder glauben sie, was ihr predigt, oder sie wollen es nicht. Stellt euch nicht hin und debattiert vor ihren Häusern oder am Eingang zur Gemeinde; zieht sie in keinen Streit hinein. Entweder wollen sie das Wort oder sie wollen's nicht. Und sagt ihnen geradeheraus: "Entweder wollt ihr das Wort oder ihr wollt es nicht. Dies ist die Art und Weise, wie ich glaube, und das ist die Stellung, die ich einnehme. Wenn ihr das nicht wollt, geht weg."

 

WIE DIE SCHAFE IN DER ZEIT EINER SCHLACHT STEHEN SOLLEN

Ich möchte nun zu euch kommen, Schafe. Wie sollten die Schafe in einer Zeit der Schlacht gegen den Unglauben stehen? Die Bibel sagt: „Kämpfet für den Glauben, der einmal den Heiligen übergeben wurde.“ Kämpfen bedeutet eine Schlacht schlagen. Fest zu stehen gegen allen Unglauben, gegen die Sünde und jede Zunge des Unglaubens. Wenn jemand von seinem Unglauben spricht, bringt ihn zum Schweigen und laßt ihn unverzüglich wissen, wo ihr steht. So widersteht man dem Unglauben, wenn man ein Schaf ist. Wenn dir jemand seinen Unglauben präsentiert, dann richte dich gerade auf und laßt ihn wissen: „Ich glaube, was ich glaube, und ich möchte von dir nichts weiter hören. Wir haben beide dort gesessen und zugehört. Was willst du mir erzählen? Du hast sogar Zeugnis abgelegt.“ Spiele nicht die Rolle eines Heuchlers. Sei bestimmt, sei freundlich und komme gleich auf den Punkt. Vermeide alle Argumente, und vor allem stehe zu dem Mann oder zu den Männern, die das Wort Gottes haben. Das ist es, was das Schaf tun muß, um gegen den Unglauben zu stehen. Euer Hirte ist dazu bestimmt, euch auf sicheren Grund zu führen. Ihr könnt es nicht allein schaffen zu der Zeit, wo sich solche Geister erheben. Ihr braucht einen Hirten, der euch hindurchführt.

Indien, Afrika, wenn sich diese Geister in eurer Gemeinde erheben oder von woanders her angreifen, dann könnt ihr’s nicht allein schaffen, sondern ihr braucht jemanden mit Erfahrung, der euch leitet.

Schaut einfach auf den Hirten, wenn solche Probleme auftreten, wenn Häresien hervorkommen, wenn ein Durcheinander in der Gemeinde entsteht, wo immer ihr seid; wenn der Weltkirchenrat (WKR) euch bedrängt, wenn die Regierung die Gemeinde schließen will , braucht ihr einen, der euch leitet, so viel ihr auch darüber gehört habt, was man in bestimmten Situationen tun soll. Aber es gibt Umstände, denen ihr noch nie begegnet seid. Dem WKR seid ihr noch nie begegnet. Noch braucht ihr Führerschaft. Es werden sich Geister erheben, die in dieser Publikation nicht enthalten sind. Gott muß uns hindurchführen.

Versammlung, springt nicht auf, rennt nicht hinaus, fangt nicht mit irgendwas Verkehrtem an, werdet nicht garstig in eurem Geist! Behandelt das Problem nicht selbst, indem ihr dies und das versucht. Ihr werdet dabei in einem Wirrwarr landen. Schaut auf das, was euer Hirte tut, und wartet auf ihn. Deshalb hat Gott Führer in allen Dingen. Wartet ab, was euer Führer tut. Bleibt im Kontakt und sprecht mit ihm. „Es soll der im Wort unterwiesen wird, mit ihm kommunizieren (oder verkehren), der alle guten Dinge lehrt.“ (dt. Üb. anders, Gal 6:6) Ja! Hört auf die Anweisungen und handelt auch so. Einige Dinge gibt es, die der Hirte euch nicht geradeheraus sagen kann in Unruhen und schwierigen Zeiten. Ihr müßt sie dann durch Offenbarung verstehen. Versteht ihr, warum ich sage: „Sando?“ (Versammlung: Amen!) Versteht ihr, warum ich sage: Parham und Miriam? (Versammlung: Amen!) Ich habe kein Geld übrig für Prozesse. Aber versteht es die Versammlung auch? (Versammlung: Amen!) Nun, das Evangelium ist gepredigt. Sie können dies Evangelium nicht stoppen. Wie mir Bruder Mitchell, unser Rechtsanwalt, gesagt hat: „Sie können dies Evangelium nicht stoppen, Bruder Bruce.“

Einige Dinge können nicht direkt ausgesprochen werden, weil es unter uns Verräter gibt, die es aufschnappen, verdrehen und dem Feind zutragen, um noch mehr Verwirrung hervorzurufen. Deshalb müßt ihr diese Dinge so erfassen, wie sie euch der Heilige Geist bringt.

Prediger in Indien, Afrika, Trinidad und Guyana, seid vorsichtig. Ihr werdet Verräter wie Judas haben, der zum Abendmahl mit am Tisch saß („Abendmahlsjudasse“), die eure Worte aufgreifen und euch an die Polizei verraten, an den WKR (s.o.). Wir bereiten uns schon für später vor. Seid vorsichtig. Ja!

 

dass ihr die kenntlich macht, die da Zertrennung anrichten - meidet sie

 

Röm 16:17 Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, dass ihr achtet auf die, die da Zertrennung und Ärgernis anrichten neben der Lehre, die ihr gelernt habt, und weichet von ihnen. (Röm 16:17)

Dies ist eine der Waffen, die meine kleine Gruppe 1974 angewandt hat. Es hat eine Zeit gegeben, wo wir versucht haben, diese Häretiker und grauen Vögel zu gewinnen, die sich in schwarze Krähen verwandelt haben. Aber dann kam der Moment, da ich ans Pult trat und sagte: “Jetzt ziehen wir unsere Trennlinie und werden keine Gemeinschaft mehr haben. “ Das war eine lange Wegstrecke gewesen. Wir haben sie dann gekennzeichnet. Das bedeutet sie kritisch zu beobachten.  Jeden, der mit irgend etwas das Haus Gottes durcheinanderbringt, mit Sünde oder Lehre, den solltet ihr kritisch beobachten und sehen, was er tun wird. Und alle die Unglauben zum Ausdruck bringen und ins Haus Gottes Probleme hineintragen, die solltet ihr meiden. Sind sie gegen das Wort und die Lehre, die euch gelehrt wurde, dann meidet sie. “Sie zu meiden” bedeutet, daß ihr mit ihnen weder eßt noch trinkt noch mit ihnen befreundet seid. Wenn sie nicht richtig wandeln, erwidert ihren Gruß: “Hallo, Bruder, wie geht’s dir?”, denn sie gehören noch immer zum Haus Gottes. Bleibt nicht stehen und hört auch nicht an, was sie euch erzählen wollen, es sei denn, sie wollen Buße tun.

Steht zum Worte und steht gegen jeden Ungläubigen, der sich gegen das Wort wendet. Aber leiht ihnen kein Ohr. Dient so einem Mann bis zu einem gewissen Grade – mit der Hoffnung, seine Seele zu gewinnen, denn noch wißt ihr nicht, wer er ist. Er hat noch nicht völlig zum Ausdruck gebracht (oder manifestiert), wer er ist. Darum kann man ihn nicht Schlangensamen oder Kainssamen nennen oder behaupten, daß er <den Heiligen Geist> gelästert hat. Er muß erst zu einem bestimmten Punkt gelangt sein. Als Prediger und als Versammlung müßt ihr wissen, wann ihr mit dem Gebet für ihn aufhört. Das ist dann der Fall, wenn er die Sünde zum Tode begeht. Noch haltet ihr ihn nicht für einen Feind, er gehört noch zum Haus Gottes, er steht nur im Widerspruch zum Wort Gottes, sagt falsche Dinge und lebt auch im Gegensatz zum Wort Gottes. Die Bibel sagt, er gelte euch nicht als Feind, aber beobachtet diesen Mann und habt keine Gemeinschaft mit ihm (1. Kor 5:11).

 

Trennung – Mittellinie

Nun gut, hier ist unsere Trennungslinie. Leute, welche die Lehre verändern, in der Sünde leben und gegen das Wort handeln, die sind mal drin in der Versammlung und mal draußen. Ihr habt eine Beziehung zu ihnen bis zu einem gewissen Grade, aber ihr sollt sie auch genau beobachten. Hört ihnen nicht zu, und wenn sie etwas Gegensätzliches sagen, dann widersteht ihnen. Wenn sie ausgeschlossen wurden, sagt Jesus, seien sie für euch wie Heiden und Zöllner. Wenn die Gemeinde jemand ausschließt, dann ist er ein Heide und ein Zöllner. Habt dann keine Gemeinschaft mit ihm, segnet ihn auch nicht, denn 2. Joh 1:10-11 sagt: Nehmt ihn nicht auf und segnet ihn nicht, denn wer ihn grüßt, der macht sich teilhaftig seiner bösen Werke. Ganz gleich, ob es Vater, Bruder, Schwester, der beste Freund, reicher oder armer Mann, Soldat, König oder Herrscher ist. Die Bibel sagt: Segnet ihn nicht und nehmt ihn nicht auf in euer Haus. Johannes kannte den Teufel und wußte, was er in einem Haus anrichten kann. Betet nicht für so einen Mann, eßt nicht und trinkt nicht mit ihm. Das ist die Bibel!

1. Kor 5:1-2, 11, 13 besagt: Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Hurer ist, oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen selbst nicht zu essen. (1.Kor 5:11)

Denn was habe ich auch zu richten, die draußen sind? Ihr, richtet ihr nicht, die drinnen sind? (1.Kor 5:12)

Die aber draußen sind, richtet Gott; tut den Bösen von euch selbst hinaus.  (1.Kor 5:13)

2.Thes 3:14-15 sagt: und achtet ihn nicht als einen Feind, sondern weiset ihn zurecht als einen Bruder. 

Wenn aber jemand unserem Wort durch den Brief nicht gehorcht, den bezeichnet und habet keinen Umgang mit ihm, auf daß er beschämt werde; (2.Thes 3:14-15)

und achtet ihn nicht als einen Feind, sondern weiset ihn zurecht als einen Bruder. 

Achtet ihn nicht als einen Feind, sondern weiset ihn zurecht als einen Bruder. 

Ich ermahne euch aber, Brüder, daß ihr achthabet auf die, welche Zwiespalt und Ärgernis anrichten, entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und wendet euch von ihnen ab. (Röm 16:17)

Sagt die Bibel etwa, man solle hingehen und sie umarmen? (Versammlung: Nein!) Meine Brüder und Schwestern, es gibt einen Grund, warum die Bibel euch das sagt. Es gibt einen Grund dafür, daß ihr das tun sollt. Ich bin’s nicht, der die Trennung macht. Nein, es ist die Schrift, die euch das sagt, es sind die Apostel, die euch sagen, welchen Stand sie hatten.

Die Bibel berichtet euch, wie die Urgemeinde gestanden hat. Ja! Sie haben sich zur Wehr gesetzt gegen diese Geister.

Seid nicht in einem ungleichen Joche mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? (2.Kor 6:14-18)

und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?

Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein".

Darum gehet aus ihrer Mitte aus und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret Unreines nicht an, und ich werde euch aufnehmen;

und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, spricht der Herr, der Allmächtige.  

Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner. (Mt 18:17-18)

Wahrlich, ich sage euch: Was irgend ihr auf der Erde binden werdet, wird im Himmel gebunden sein, und was irgend ihr auf der Erde lösen werdet, wird im Himmel gelöst sein.

Sind dies die Worte Gottes? (Versammlung: Amen! Ja, sie sind es!) Warum denken dann Leute direkt unter uns, daß sie mit Schlangen umgehen könnten und daß sie Gemeinschaft haben können mit der Familie und Freunden, die sie als die Ihrigen betrachten?

Oder mit Rückfälligen und anderen, wobei sie sich noch rühmen und behaupten, das ginge keinen etwas an. Wißt ihr nicht, wenn euer Sohn oder eure Tochter zurückfällt und wenn sie wie ein Hund dort draußen leben, ihr sie aber in eurem Haus aufnehmt – wißt ihr nicht, daß sie dann die anderen Kinder verderben werden? (Versammlung: Amen!) Wißt ihr nicht, daß sie ein Beispiel für die anderen Jungen und Mädchen in eurem Haus sind? Und wißt ihr nicht, daß eure Kinder einer nach dem anderen diesen Geist der Hurerei und des Ehebruchs übernehmen und euer Haus verlassen werden?

Was wäre denn, wenn ich diese Leute in die Gemeinde zurückbringen würde, als wäre nichts geschehen? Würden sie nicht die Gemeinde verseuchen (oder besudeln)? (Versammlung: Amen!) Wenn ich mich dagegen blind stellen und es übersehen würde, würden sie dann nicht eure Söhne und Töchter verderben? Würden sie dann nicht die reibungslose Leitung dieser Gemeinde stören? (Versammlung: Amen!) Nun, das ist der Grund, weshalb Paulus sagt: Tut solche aus dem Haus Gottes hinaus.

Dale, dieser blinde Führer, kann das nicht verstehen. Er schreit nach seiner Mutter wie ein kleines Baby, weil sie diese Schriftstellen angewandt und sich von ihm abgewandt hat. Er kann in der Bibel nicht sehen, wo wir uns trennen müssen. Die Bibel sagt, wir sollen uns trennen. Und wenn ein Mann diese Art von Geist hat, kann er sich auch von Sodom nicht trennen. Er versteht nicht den Grund für die Trennung von Sodom.

(Auszug)